Kategorie: Vorgestellt

Kuchen und Spiele – Zu Gast im Teegadrom

Das Teegadrom: Mit dem Charme einer Schaubude

Mit der Winterzeit bricht die Hauptsaison des Teegadrom an. Natürlich ist das gemütliche Teehaus auch sommers geöffnet, aber zu dieser Zeit gehört die Straße den Ecksitzern und Straßenbahnstreichlern, stellt Besitzer Frank Kutschera fest. Wenn es draußen kälter und dunkler wird,…

Durch die Nacht mit Monkay, dem Phantom

Produzent Monkay, das Beat-begabte Phantom

Der Musikproduzent Monkay bringt am 17.11. sein erstes rein instrumentales Album mit dem Titel Ladies heraus. Höchste Zeit, den Untergrund-Burschen zu porträtieren. Ein erbauliches Gespräch über den Zustand „Kunstdruck“,  den „fetten inneren Schweinehund“ und den ganzen Rest vom Affenschwanz. Die…

Die Bettinastraße

Die Bettinastraße zwischen Angelika- und Klarastraße

Die kleine Brentano, wie die junge Bettina von Arnim in biografischen Werken gern genannt wird, hatte miese „Kopfnoten“. Undiszipliniert, unangepasst, extravagant mit dem Hang zur Übertreibung: So beschrieb man das Kind, das die romantische Schriftstellerin auf ihre spezielle Art ewig…

Fünf Jahre Rauschen (Tee)

Das Teerausch-Team ist in den vergangenen fünf Jahren kräftig gewachsen.

In der Kunsthofpassage feiert ein kleines, aber feines Lädchen in der nächsten Woche Geburtstag. Das „Teerausch“ wird fünf. Herzlichen Glückwunsch. Inhaberin Elke Werner hat den Umzug damals aus dem fernen Gießen in den Tunnel zwischen dem Hof des Lichts und…

„We don’t get back“

Szene aus Federman "We Don't get back"

Federman hat einen neue Song produziert und dazu ein sehenswertes Video in der Neustadt gedreht. Dafür hat er die Sängerin Helena Jensch von „Lucidreaming“ engagiert, dazu Xaver Gebhardt (Video und Schnitt) und die Schauspielerin Hannah Breitenstein. Federman selbst ist auch…

Auf einen Spaziergang in die Heide

Künstler gestalteten ehemals militärische Zaunpfosten zu Skulpturen.

Schon Erich Kästner schrieb in seinem autobiografischen Roman „Als ich ein kleiner Junge war“: „Der Weg zum Heller, wo wir im Sommer spielten, … war der Weg in eine andere Welt“. Noch heute ist die Heide in Dresden beliebter Ort…

„Ich bin die vom Zirkus“ – Mary Belzing

"Es war lustig. Nur die ewig gleichen Fragen haben genervt."

Mary Belzing blickt zurück auf eine abenteuerliche und nicht selten beneidete Kindheit. Als Artistenkind reiste sie mit dem Varieté-Zirkus Schwandtner umher. Heute erinnert sie sich lachend an Eindrücke, Gerüche, Begegnungen, während der Stubentiger ihr um die Beine streicht. Wenn auch…

Der Eintopf wird zehn Jahre alt

Marmitako

Die Neustädter Band „Marmitako“ feiert am kommenden Sonntag 10-jähriges Jubiläum und lädt zur großen Sause in die St.-Pauli-Ruine. Die Bezeichnung „Marmitako“ kommt aus dem baskischen und ist dort als Fischeintopf bekannt. Die Dresdner Band gibt es seit 2007, anfangs hieß…

Anita Krüger: „Ich bereue nichts“

"Wir sind nur noch vier Alte hier auf der Straße"

Anita Krügers Wohnung ist gepflastert mit Bildern. Auf dem Sofa ruhen als bebilderte Kissen Pudel und Pinscher, von der Wand lächelt ein Dutzend Enkelkinder. Über die Schrankwand marschiert eine Elefantenkarawane. „Die sammel ich“, sagt Frau Krüger stolz. „Vergessen Sie auf…

Die Tieckstraße – Eine Annäherung

Gründerzeithäuser auf der Tieckstraße

Die Tieckstraße ist Schnee von gestern. Um genauer zu sein ist sie grauer Novemberregen des vergangenen Jahres. Da fuhr ich die Tieckstraße das erste mal entlang. Es war Nacht und kalt, aber die Straßenlaternen brannten gelb, von Koronen kristallener Luft…

Sylvia Fischer: „Das Viertel war verrufen“

"Ich bin immer wieder gern in der Neustadt. Ich besuche meine Tochter hier"

Sylvia Fischer sagt fröhlich am Telefon: „Ich habe rote Haare, wir werden uns schon finden.“ Nach einer kleinen unfreiwilligen Runde Verstecken im Kunsthof ist es dann so weit. Mädchenhaft wird ihr Gesicht, wenn sie von ihren Kindheitserinnerungen erzählt. Nach dem…

Rolf Töpfer: Von Mörderinnen und betrunkenen Pferden

Wie viele Erinnerungen passen in eine Kindheit und wie wenige auf ein Blatt Papier.

Rolf „Rolli“ Töpfer schlägt ein Treffen im Schwarzmarkt-Café auf der Hauptstraße vor. Zum Beschnuppern. In einem kleinen Büchlein stehen in geschwungener Schrift Notizen. „Sie müssen dann selbst entscheiden, zu was ich etwas erzählen soll“, sagt er und legt gleich los.…