Am Montagabend ging in der GrooveStation die Handreicher-Reihe zu Ende. Den Abschluss bildete ein Rock-/Alternativ-Abend mit vier Bands, die zeigten, wie lebendig die lokale Newcomer-Szene ist. Seit dem 5. Januar hatte die Reihe Woche für Woche unterschiedliche Acts auf die Bühne gebracht – nun ziehen die Veranstalter*innen ein Gesamtfazit.

Wer die GrooveStation kennt, weiß um den entspannten Charme der Location. Pünktlich um 19.30 Uhr startete der Abend mit einer kurzen, souveränen Moderation, bevor die ersten Klänge den Raum füllten. Seventh Floor eröffneten das Konzert und setzten direkt den Ton: energiegeladen, publikumsnah und mit lässiger Bühnenpräsenz. Die Stimmung wurde schnell auf Touren gebracht. Zusätzlich ging eine Polaroid-Kamera durch die Reihen, die spontane Schnappschüsse ermöglichte – ein charmantes Detail.
Anschließend ging es mit geballter Girlpower weiter: LENAX & The Heartbroken war die einzige Band des Abends mit Frontfrau. Mit starker Bühnenausstrahlung und einer markanten Stimme sorgte das Ensemble sowohl für kraftvolle als auch ruhigere Momente, bevor die Boygroup Jagster mit spürbarer Intensität den Raum in Bewegung versetzte und das Publikum vor der Bühne in einen Moshpit verwandelte. Den Abschluss bildeten 5Raumfenster, die mit deutschsprachigem Alternativ-Rock und dynamischer Performance die Zuschauerschaft bis zum Ende mitnahmen.

Die Veranstaltung hinterließ einen durchweg positiven Eindruck. Trotz Montagabend füllte sich die GrooveStation mit einem vielfältigen und altersmäßig breit gefächerten Publikum.
Julian Mann moderierte die gesamten Handreicher-Konzerte und charakterisiert die Reihe als „cooles und innovatives Konzept, das in Dresden seinesgleichen sucht“. Ein Anspruch, dem das Format gerecht wurde.
Veranstalter*innen ziehen positives Fazit
Entsprechend zeigen sich die Veranstalter*innen mit dem Verlauf der Handreicher-Reihe sehr zufrieden. „In dem kurzen Bewerbungszeitraum haben uns deutlich mehr Anfragen erreicht, als wir erwartet haben“, schreibt Maria Schmidt, die die Reihe organisatorisch betreut. „Das zeigt uns, wie groß der Bedarf an Auftrittsmöglichkeiten für junge Acts in Dresden und der Region ist und auch, wie lebendig und vielfältig die lokale Szene ist.“
Das Format fand auch beim Publikum großen Zuspruch. Neben gezielten Konzertbesucher*innen entschieden sich Gäste der GrooveStation spontan für einen Ticketkauf. „Besonders schön war es, einige dieser Gesichter auch bei den folgenden Shows wiederzusehen.“ Dass die Abende gut besucht waren, lag nicht zuletzt an den Acts selbst, die über ihre eigenen Kanäle aktiv auf die Konzerte aufmerksam machten.

Das Fazit fällt entsprechend positiv aus: „Für uns als Veranstalter war Handreicher eine wertvolle Gelegenheit, neue Künstler*innen aus Dresden und dem Umland kennenzulernen und mögliche langfristige Perspektiven zu schaffen“, betont Maria. „Insgesamt sind wir überzeugt, dass Handreicher großes Zukunftspotenzial hat.“ Eine Fortsetzung der Reihe sei grundsätzlich denkbar, konkrete Planungen gebe es derzeit jedoch noch nicht.
Entscheidung um den Festival-Slot
Offen bleibt jedoch noch die Frage: Wer macht am Ende das Rennen und bekommt einen Slot beim beliebten TU Dresden Campus Festival am 2. Juli? In den jeweiligen Kategorien setzten sich VIRUNUM (Indie), Maddow (Hip Hop & Urban), Isaac Jensen (Pop & Singer-Songwriter), Maneko (Hard & Heavy) sowie LENAX & The Heartbroken (Rock & Alternative) durch. Unter diesen Acts soll in Kürze ein finales Voting stattfinden, bei dem über Instagram auf den Kanälen von Landstreicher Konzerte und dem Campus Festival abgestimmt wird, wer auftreten darf.




















