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Neustadt-Kinotipps ab 5. Februar 2026

Schauburg, Bundesstart: No other Choice

No other Choice – in der Schauburg

You Man-su (Lee Byung-hun), Vater zweier Kinder und glücklich verheiratet, fliegt nach 25 Jahren harter Arbeit und einem Pulpe-Macher- des-Jahres-Award aus der Papierfabrik wegen einer betriebsbedingten Kündigung. Seine Frau streicht, ganz pragmatisch, ihr Freizeit-Tennis, vertickt Teppich und Auto und kündigt den Kindern das Netflix-Abo, während You Man-su eine Reihe von Bewerbungsgesprächen vermasselt. Trotz skurriler Mantra-Schulung, er sei nicht schuld an seiner Arbeitslosigkeit. Also, nachdem die Abfindung aufgebraucht ist, die Hunde in Pflege gegeben und selbst Haus & Hof zum Verkauf gestellt werden, recherchiert You Man-su über eine Fake-Stellen-Anzeige einer angeblichen Papierfabrik alle ihm ebenbürtigen Mitbewerber am Arbeitsmarkt. Danach versucht er diese, mehr oder weniger zielstrebig, auszuschalten.

Thalia: Hamnet

Hamnet – im Thalia

William Shakespeare ist untrennbar mit den großen Dramen der Weltliteratur verbunden, doch was sieht man, wenn man auf die Frau blickt, die hinter dem Schöpfer stand? Der Film zeigt die Perspektive von Agnes Hathaway (Jessie Buckley), Shakespeares empfindsamer Ehefrau. Ausgangspunkt ihrer Erzählung ist die tiefe, fast naturverbundene Darstellung ihrer frühen Liebe. Agnes und der junge, aufstrebende Barde (Paul Mescal) planen ein gemeinsames Leben, das durch die unaufhaltsame Gravitation seines Talents bald ins Getriebe Londons gerät. Die Geschichte einer großen Liebe droht aber nicht an den äußeren Umständen, sondern an einem zutiefst persönlichen Schicksal zu zerbrechen. Als der einzige Sohn des Paares, der elfjährige Hamnet, der Pest zum Opfer fällt, zerbricht das Leben der Familie. Die Trauer ist so groß, dass die Beziehung daran zu zerbrechen droht. Im Thalia im Original mit Untertiteln.

Schauburg, Bundesstart: Triegel trifft Cranach

Triegel trifft Cranach – in der Schauburg

Im Jahr 2020 erhält der Leipziger Maler Michael Triegel einen außergewöhnlichen Auftrag: Er soll den zerstörten Mittelteil des Marienaltars im Naumburger Dom neu gestalten. Fast 500 Jahre zuvor war das Original von Lucas Cranach einem Bildersturm zum Opfer gefallen, bei dem nur die Seitenflügel erhalten blieben. Weil keinerlei Aufzeichnungen über die ursprüngliche Darstellung der Gottesmutter Maria mit Kind existieren, muss Triegel ein gänzlich neues Gemälde fertigen – im Einklang mit Cranachs Stil. Es ist sein bisher größtes Werk, dessen Schöpfung sich über zwei Jahre erstreckt. Doch kurz nach der Vollendung äußert das Fachgremium der UNESCO Bedenken gegen den Altar.
Erstmals erlaubt es Michael Triegel, seinen Schaffensprozess aus nächster Nähe zu verfolgen.

Thalia: Ein einfacher Unfall

Ein einfacher Unfall – im Thalia

Vahid (Vahid Mobasseri), ein Automechaniker in Teheran, hat einen Gefängnisaufenthalt überlebt, doch die Folter hat chronische seelische wie körperliche Spuren hinterlassen. Als Eghbal, dessen Wagen streikt, weil er einen Hund überfahren hat, in Vahids Werkstatt landet, schlägt das Schicksal zu, nicht visuell, sondern auditiv: Vahid hört das Quietschen von Eghbals Beinprothese, ein Geräusch aus der Folterhölle. Plötzlich ist die Gewissheit da: Der Mann, der gerade vor ihm steht, ist sein Peiniger. Vahid entführt Eghbal, um Vergeltung zu üben, doch dann kommen ihm Zweifel. Das Prothesengeräusch ist sein einziger Beweis, er hat im Gefängnis nie das Gesicht des Mannes sehen können, der ihn quälte. Was, wenn er einen Unschuldigen tötet? Also sucht er Zeugen, Beweise, Gewissheit. Eine Gemeinschaft der Überlebenden kommt zusammen, aber die Erinnerungen aller sind durch das Trauma gebrochen und ihre Philosophien zu Rache und Vergebung ganz verschieden. Die Suche nach Wahrheit wird zur Zerreißprobe. Jeder muss sich fragen, wie er selbst in dieser Situation handeln würde und was Gerechtigkeit überhaupt noch bedeuten kann, wenn die staatlichen Strukturen versagt haben.

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Schauburg: Ach diese Lücke, diese entsetzliche Lücke

Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke - in der Schauburg
Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke – in der Schauburg

Die Geschichte folgt dem 20-jährigen Joachim (Bruno Alexander), der unerwartet an der renommierten Schauspielschule in München angenommen wird. Statt in eine WG zieht er in die Villa seiner Großeltern. Dieser Umzug ist der Beginn eines absurden Paralleluniversums. Auf der einen Seite ist Joachim dem gelegentlich selbstzerstörerischen Wahnsinn der Schauspielausbildung ausgesetzt, einer Ausbildung, die emotionale Authentizität einfordert. Für Joachim eine nahezu unlösbare Aufgabe, hat er doch mit einem schrecklichen, noch völlig unverarbeiteten Verlust zu kämpfen.

Auf der anderen Seite lauert die scheinbar bürgerliche und gleichzeitig exzentrische Normalität der Großeltern, deren Alltag von meist alkoholgetränkten Ritualen, grandiosen Anekdoten und subtiler Lebensphilosophie geprägt ist. Gelegentlich wirkt das tröstlich. Zwischen diesen skurrilen Welten pendelnd, sucht Joachim latent verzweifelt nach seiner Rolle, versucht, seinen Platz zu finden und seine innere Lücke auszuhalten.

Thalia: Therapie für Wikinger

Therapie für Wikinger
Therapie für Wikinger – im Thalia

Nach 15 Jahren Haft kehrt Anker (Nikolaj Lie Kaas) zurück. Die damals vergrabene Beute ist verschwunden. Sein Bruder Manfred (Mads Mikkelsen), der sie versteckt haben soll, lebt in multiplen Persönlichkeiten und erinnert sich an nichts. Anker bringt ihn ins alte Elternhaus, das nun über Airbnb vermietet wird, um das Gedächtnis zu stimulieren. Doch der ehemalige Komplize ist ihnen dicht auf den Fersen. Regisseur Anders Thomas Jensen inszeniert mit „Therapie für Wikinger“ eine skurrile Mischung aus Thriller und Komödie – zwischen dänischen Wäldern, psychischen Abgründen und brüderlichem Chaos.

Neustadt-Kinotipps ab 5. Februar: Freikarten

  • Das Neustadt-Geflüster verlost diese Woche jeweils zwei Freikarten für das Thalia und die Schauburg für die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Ergänzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet Sonntagabend statt.
  • Alle Dresdner Kinos und Filme unter www.kinokalender.com
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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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