Archiv für die Kategorie „Nachrichten“
Tiefgaragen-Parken gefährlich
Erst kürzlich habe ich mich gewundert, warum die Tiefgarage in der Kamenzer Straße so wenig genutzt wurde. Ein paar Randalierer haben nun die Erklärung dafür gegeben. Denn, wie die Polizei soeben meldet haben am gestrigen Nachmittag Unbekannte insgesamt sieben Fahrzeuge in der Tiefgarage unter dem Netto-Markt beschädigt. Die Täter zerkratzten den Lack der Fahrzeuge. Zu dem entstandenen Sachschaden liegen noch keine genauen Angaben vor.
ColoRadio kann vorerst weiter senden
Wie die Sprecherin, Antje Meichsner, von des auf der Jordanstraße ansässigen ColoRadio soeben mitteilte, wird auch 2010 weitergesendet. Das stehe seit gestern fest. Grund dafür sei ein Beschluss des Dresdner Stadtrates, das Freie Radio mit 12.000 Euro zu unterstützen. Mit dem Geld kann ColoRadio die Sende- und Leitungskosten für den Betrieb eines UKW-Senders begleichen. Weiterhin will sich nach Angaben von coloRadio die Oberbürgermeisterin Helma Orosz bei der Staatsregierung dafür einsetzen, dass künftig die Sächsische Landesmedienanstalt diese Kosten übernimmt. Die Grüne Fraktion twitterte gestern aus dem Rathaus, dass der Antrag der Linken mit 36:35 Stimmen angenommen wurde. Der Sender war in Schwierigkeiten geraten, weil der Frequenzpartner die Kosten nicht mehr übernehmen wollte. Ausführlicher Bericht.
Weitere Informationen unter Coloradio.org
Hochhaus-Blog
Regine Töberich ist Architektin bei der DresdenBau und Projektierungsgesellschaft, das ist die Firma, die die Planung und das neue Nutzungskonzept für das Hochhaus am Albertplatz und das umliegende Gelände entwickelt hat. Wie die Kollegen von dieneustadt.de eben berichteten hat sie jetzt einen Blog eingerichtet, auf dem es Informationen zum geplanten Bau gibt und auf dem auch diskutiert werden soll.
Kita Neubau – 1. Etage steht schon
Bäume fällen für Florana-Projekt
Unfall – Polizei sucht Zeugen
In der Nacht zum Sonnabend um 2.10 Uhr wurde ein 32-jähriger Mann bei einem Unfall auf der Prießnitzstraße schwer verletzt. Der Dresdner lief auf dem Gehweg der Prießnitzstraße in Richtung Bautzner Straße. Als ein Auto auf den Parkplatz auffuhr, prallte es auf den Fußgänger. Nach Angaben des Geschädigten soll es sich um ein rotes Fahrzeug gehandelt haben. Der Führer des Fahrzeugs flüchtete, die Polizei fragt: Wer hat den Unfall beobachtet? Wer kann Angaben zu dem Auto oder dessen Fahrer machen? Hinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 0351 4832233 entgegen.
OVG: Neonazi-Aufmarsch darf stattfinden
Das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Bautzen hat heute die Beschwerde der Stadt Dresden gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtes verworfen. Wie die Stadtverwaltung heute in einer Pressemitteilung erklärte, wird sie den Beschluss des OVG umsetzen – die Junge Landsmannschaft Ostdeutschland (JLO) darf marschieren, aber nicht auf der gewünschten Route. In seinem Beschluss hat das Gericht außerdem bestätigt, dass die Verlegung der Route der JLO von der Altstadt auf die Neustädter Seite vertretbar ist und den Anmeldern zugemutet werden kann. Auch die durch die Versammlungsbehörde geforderte zeitliche Beschränkung von 12 bis 17 Uhr wurde durch das Gericht bestätigt.
Damit wird ein Start des Aufmarsches am Neustädter Bahnhof sehr wahrscheinlich.
Zeitgleich werden in Dresden verschiedene Gegendemonstrationen stattfinden. Mit Unterstützung aller demokratischer Kräfte soll eine Menschenkette den gemeinsamen Willen der Dresdner ausdrücken, ihr Erinnern mit dem Bekenntnis zu Frieden, Demokratie und Menschenrechten zu verbinden. Sie soll symbolisch die Dresdner Innenstadt vor dem Eindringen Rechtsextremer schützen.
Das Bündnis Dresden Nazifrei hat auch eine Kundgebung am Bahnhof Neustadt angemeldet und will ab 9 Uhr ein Programm organisieren, bei dem unter anderem Katja Kipping (stellv. Parteivorsitzende Die Linke), Aiman Mazyek (Generalsekretär des Zentralrats der Muslime) und der Liedermacher Konstantin Wecker auftreten sollen. Auf diese Weise soll der Platz besetzt und den Nazis kein Raum gelassen werden.
Kinderwagendiebe
Es handelt sich um einen 8 Jahre alten grau-orangenen Gesslein-Kinderwagen. Man sieht ihm an, dass er nicht mehr der Neueste ist. Er ist generell hell- und dunkelgrau gestreift, mit orangen Akzenten (die Kante der Tasche am Verdeck und die Kante vorne am Verdeck). Teilweise ist auch schwarzes Gummi mit pyramidenförmigen Noppen verarbeitet. Das Verdeck ist innen orange und somit das Auffälligste am ganzen Kinderwagen. Er hat ein graues Gestell mit Lederriemenfederung und einem Einkaufskorb. Ein wichtiges Erkennungsmerkmal ist der“ Fox“-Aufkleber am Gestell unter dem Fußteil, denn der gehört nicht zur „Serienausstattung“.

Mit diesem Aufkleber war der Wagen verziert.
Ganz schön was los – nachts in der Neustadt
Diese zwei Polizeimeldungen aus der Nacht zum Sonnabend trudelten gerade herein.
Fall 1: Ein 27-Jähriger versucht seine Ex-Freundin zu kontaktieren, dafür nutzt er in einem Hinterhof an der Louisenstraße Schneebälle und kleine Steinchen. Die steht aber offenbar gar nicht auf ihn und ruft die Polizei. Die Ordnungshüter kommen prompt und stellen fest, dass der Steinchenwerfer inzwischen einen 37-jährigen Mann mittels Kopfstoß verletzt hatte. Bei der Personalienüberprüfung stellten die Polizisten fest, dass gegen den verschmähten Liebhaber auch noch ein Haftbefehl vorlag. Endstation: Justizvollzugsanstalt.
Fall 2:
Die Polizei kontrolliert auf der Bautzner Straße stadteinwärts, plötzlich tuckert ein kleiner gelber Motorroller vorbei. Der junge Mann fährt ohne Licht und ohne Kennzeichen, biegt in die Alaunstraße ein und stellt seinen Roller ab. Da schnappt der Arm des Gesetzes zu und der Fahrer holte statt seines Führerscheins lieber ne ordentliche Alkoholfahne raus: 1,04 Promille. Und auch der Vortest für Betäubungsmittel schlug positiv aus. Die Beamten veranlassten eine Blutentnahme.
Grüne Kundgebung am Albertplatz ?
Der Landtagsabgeordnete der Grünen und Neustädter Ortsbeirat Johannes Lichdi hat am vergangenen Mittwoch für den 13. Februar, um 10 Uhr eine Kundgebung am Albertplatz angemeldet. Auf der Webseite der Neustadtgrünen wird auf einem Plakat gefordert: “Nazis raus aus Dresden-Neustadt” Außerdem wird berichtet, dass das Ordnungsamt signalisiert habe, dass die Anmeldung nicht genehmigungsfähig sei, da der Albertplatz unter dem Gesichtspunkt des „Trennungsgebotes“ für Gegendemonstrationen zum Nazisaufmarsch gesperrt sei.
Damit will sich Lichdi nicht zufrieden geben und beharrt auf sein grundgesetzlich geschütztes Demonstrationsrecht. Er hat einen Anwalt mit der Wahrnehmung seiner Interessen beauftragt.






