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Die Bautzner Straße

Die Tankestelle an der Bautzner Straße
Die Tan­ke­stelle an der Bautz­ner Straße – Foto: Archiv

In loser Folge und in unge­fäh­re­rer Ori­en­tie­rung an das Alpha­bet stel­len wir die Stra­ßen und Plätze in der Neu­stadt vor.

Ganz ehr­lich: die Bautz­ner Straße ist zu lang, um sie kom­plett zu erlau­fen. Sie führt vom Albert­platz bis nach Bühlau, wo sie dann Bautz­ner Land­straße heißt. Der urbane Teil der Straße brummt vor Ver­kehr. Die Linie 11 rat­tert hier am Dia­ko­nis­sen­kran­ken­haus, der wohl kleins­ten Tot­al­tank­stelle, etli­chen schmu­cken Vil­len und der Wald­schlöss­chen­brü­cke vor­bei. Die wollte zwar kaum ein Neu­städ­ter haben, am wenigs­ten die Fle­der­mäuse, jetzt ist sie aber doch recht beliebt, wegen des Aus­blicks und bei den Fle­der­mäu­sen wegen der Insekten.

Die­sen Aus­blick konn­ten die Insas­sen der ehe­ma­li­gen Stasi-Unter­su­chungs­haft­an­stalt ober­halb der Brü­cke nicht genie­ßen. Ein Besuch der Gedenk­stätte ist nie­der­schmet­ternd, aber not­wen­dig! (Infos und Öff­nungs­zei­ten)

Wei­ter unten in der Neu­stadt drän­geln sich Bus­la­dun­gen voll Tou­ris­ten in und vor Pfund’s Mol­ke­rei, in deren Umkreis sich wei­tere Läd­chen plat­ziert haben und ver­su­chen, die Krü­mel aufzupicken.

Bautzner Straße mit Pferdekopfbrunnen und Parkhaus
Bautz­ner Straße mit Pfer­de­kopf­brun­nen und Parkhaus

Das Café Neu­stadt an der Ecke Bautzner/​Pulsnitzer ist der Künst­ler- und Kult­schup­pen mit aus­ge­fal­le­nem Essen, von dem man gedie­gen auf den Mar­tin-Luther-Platz abbie­gen kann, um mög­li­cher­weise den Turm der gleich­na­mi­gen Kir­che zu erklim­men. Abso­lu­tes Muss ist der Gang in eine vom Aus­ster­ben bedrohte Laden­spe­zies: den Eisen-Feus­tel. Wer eine Mut­ter ver­lo­ren hat, fin­det sie hier wie­der. Lockere Schrau­ben – kein Pro­blem! Und als Mit­bring­sel eine Plätz­chen­aus­stech­form in Frau­en­kir­chen­kon­tur. Wie­der raus aus dem Laden und aus­ge­ruht, rund um den Pfer­de­kopf­brun­nen wurde ein Erho­lungs­pa­ra­dies geschaf­fen, eine kleine Wüste in der rie­si­gen Oase des Bun­des­stra­ßen­ver­kehrs. Ein paar Schritte wei­ter protzt Deutsch­lands schöns­tes Park­haus mit gül­de­nen Plat­ten und diver­sen Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten im EG, wäh­rend sich gegen­über die teu­ers­ten Stu­den­ten­ap­par­te­ments der Stadt hin­ter tris­ten Fas­sa­den verbergen.

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Bautzner Straße - Foto: Archiv
Bautz­ner Straße – Foto: Archiv

An der Kreu­zung mit der Hoyers­wer­daer Straße schreibt die Kneipe Bautz­ner Tor wit­zige Menü­ta­feln für leckere Haus­manns­kost. Dazu kippt man Bier mit Namen wie Wil­der Mann, Lenins Hanf (“Der Bauchkiff”), Hecht Alt und Elb­hang Rot und tanzt zu Amiga-Platten.

Nun wird die Straße breit, ver­wan­delt sich in eine Allee mit zwei klei­nen Par­al­lel­stra­ßen. Dort gibt es Hüte und Medi­ka­mente, Bril­len und Haar­ab­schnei­der. Hier gibt sich die Neu­stadt ganz schön groß und zügig. Die Biblio­thek rech­ter Hand sollte schnell noch ein­mal besucht wer­den, denn bald zieht sie um, auf die Königs­brü­cker Straße. Die “Bautz­ner” endet am Albert­platz, hier wo sich Auto­mo­bile und Schie­nen­fahr­zeuge tum­meln, wo das Hoch­haus saniert wird, und die Brun­nen sprudeln.

Die Bautzner Straße

Straßen und Plätze im Ortsamtsbereich Neustadt

Bautzner Straße
Bautz­ner Straße bei Nacht. Foto: Archiv
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35 Ergänzungen

  1. ahoi phi­line… bevor hier der herr ali mente zuschlägt, soll­test du vll den absatz pfer­de­kopf­brun­nen noch­mal lesen ;) oder hast du extra prü­fer­fut­ter eingebaut?

  2. sehr aktu­el­les foto vom pfer­de­kopf-platz: der brun­nen­platz ist schon wie­der abge­sperrt (ursa­che unklar) und rechts ist der erste abge­stor­bene baum­setz­ling gut zu erken­nen, bzw. was nach des­sen ent­fer­nen übrig blieb. die auf­wer­tende bau­maß­nahme am platz muss nun repa­riert wer­den. lei­der nützte die neue oase den anrai­nern nix mehr: beid­sei­tig ste­hen die läden nun leb­los und leer, nach­dem die große video­thek sowie das thai-sushi-restau­rant dicht mach­ten. viel­leicht daher der begriff der (der­zei­ti­gen) “wüste”. der platz wurde im übri­gen nie gerei­nigt, da das zustän­dige amt für stadt­grün keine mit­tel dafür hat. also blickt man bes­ser zum park­haus, des­sen braun auch nur bei son­nen­un­ter­gang gül­den erscheint.

  3. geeee..nau! old siam and old park­house sunset.
    sollte bloß heis­sen: park­haus ist eigent­lich nicht golden.
    es sei denn, man hat doch mal vom -> fal­schen pilz probiert.

  4. Mir wurde mal erzählt, dass die Bautz­ner Straße his­to­risch (so Pfer­de­kar­ren & Lands­knechte) Tei­ler der Ver­bin­dung von Prag bis nach Leip­zig war…oder so…vermute aber, dass das eher Unsinn ist?

  5. Ich möchte es heute bei nur zwei Bemer­kun­gen belassen.

    1. Zitat ” Ganz ehr­lich: die Bautz­ner Straße ist zu lang, um sie kom­plett zu erlau­fen. ” Zitat Ende.
    Den Satz kann ich nicht nachvollziehen.

    2. Ich finde die Schreib­weise bur­schi­kos bis jovial , den geneig­ten Leser ver­su­chen fast anbie­dernd künst­lich wit­zig anzu­spre­chen. Nach drei Sät­zen fällt die über­trie­ben und sehr her­vor­ge­scho­bene Leich­tig­keit unan­gehm auf.

    Päd­ago­gen schrei­ben in die­sem Falle ins Zeug­nis, sie hat sich alle Mühe ent­spe­chend ihren Mög­lich­kei­ten gegeben.

    Ich habe lange über­legt über­haupt noch etwas dazu zu schrei­ben, aber Prak­ti­kan­ten ler­nen in der Regel noch dazu. 

    Den­noch lese ich gerade wegen der gekonn­ten Arti­kel von Anton hier gern.

    Gruß Ali

  6. …rund um den Pfer­de­kopf­brun­nen wurde ein Erho­lungs­pa­ra­dies geschaf­fen, eine kleine Wüste in der rie­si­gen Oase des Bundesstraßenverkehrs.

    Is jetzt ein Witz oder, Erho­lungs­pa­ra­dies. Haha.
    Sinn­lo­ser kann man Grün­an­la­gen wohl nicht anlegen.
    Ham­mer hässlich.

    BÄH

  7. @Ali Mente

    Und ich finde, Sie sind ein arro­gan­tes A… (Mensch von der ande­ren Sorte). Anbie­dernd, klein­geis­tig, nie­der­träch­tig. Kate­go­rie Men­schen, die die Welt nicht braucht. Schade, dass Sie auch zur Neu­stadt schrei­ben. Muss man aus­hal­ten, aber nicht gut finden.

    @christoph: Dont feed the troll.

    @Philine: Danke für die schö­nen Bil­der in Worten.

  8. @Alimente

    Ich finde die Schreib­weise bur­schi­kos bis jovial , den geneig­ten Leser ver­su­chen fast anbie­dernd künst­lich wit­zig anzu­spre­chen. Nach drei Sät­zen fällt die über­trie­ben und sehr her­vor­ge­scho­bene Leich­tig­keit unan­gehm auf.

    Ehe man Andere für deren Schreibe kri­ti­siert, sollte man das Brett vorm eige­nen Kopp ent­fer­nen und sich aus der Gefah­ren­zone Glas­haus bewe­gen. – Der zitierte Absatz (und nicht nur der) strotzt vor Mala­pro­pis­men, syn­tak­ti­schen Stol­per­stei­nen und Rechtschreibfehlern.

  9. Die Bänke am Pfer­de­kopf­brun­nen sind wirk­lich sehr sonderbar.
    Immer wenn ich im Fitti aus dem Fens­ter schaue, frage ich mich, ob dort jemals jemand sit­zen wird. Außer viel­leicht ein beauf­trag­ter Verkehrszähler …

  10. Ja, aller­hand los auf die­ser Straße und,
    hmm, dies­mal bin auch ich mit Phi­li­nes “unge­fäh­re­ner”(?) Beschrei­bung etwas überfordert:
    sei es die Behaup­tung, dass die “Bautz­ner Straße” nied­rig­nu­me­riert im Tal “endet”(?).
    Nein, sie beginnt nume­risch auf­stei­gend und wan­delt sich bereits auf dem “Albino-Berg” (mein Kind­heits-Wohn-Begriff “Wei­ßer Hirsch”) in die Bautz­ner Land­straße und nicht erst in Bühlau…
    Zudem mag es dem nach­ge­sagt-stol­per­dem Ori­en­tie­rungs-Sinn von Frauen geschul­det sein, dass sich das “Bautz­ner Tor” abseits der Bautz­ner Straße befin­det und man zwar an der Total-Tank­stelle betan­ken kann, jedoch totalb­etankt vor­sichts­hal­ber auf die tra­di­tio­nelle (seit wann bspw.?) Linie “11”, inklu­sive Pan­norama-Blick über das Elb­tal, umstei­gen sollte.
    Die for­sche und laxe For­mu­lie­rung bzgl. der Gedenk­stätte mag Betrof­fe­nen auf­sto­ßen, doch auch wenn es sich dies­mal etwas sehr holp­rig liest, wer­den die Schreib-Übun­gen einer viel­leicht zukünf­ti­gen und gründ­li­che­ren Meis­te­rin auch wei­ter­hin ver­gnüg­lich im Neu­städ­ter Pflas­ter gemei­ßelt und gele­sen sein.
    Und ich hätte nie gedacht, wie blind mir diese ehe­mals ver­hasste Straße inzwi­schen schon ver­traut ist.
    Danke!

  11. @ Ali
    Jipp.
    Schwä­bisch-ver­bis­sene sowie humor­be­freite Korin­then-Kano­nen­Spat­zen-Kom­men­tare einer zuge­zo­ge­nen Spe­zies finde ich übri­gens noch schlimmer… ;-)
    (damit bist nicht du gemeint)

  12. Es ist ja gera­dezu erschüt­ternd, was für Klein­geis­ti­ger hier in aller Regel­mä­ßig­keit gegen Autorin­nen schie­ßen, die nicht auf das Pseud­onym “Anton Lau­ner” hören. Erbärm­li­ches Ver­hal­ten, bei dem zwangs­läu­fig die Frage auf­kommt, ob hier kon­struk­tiv Kri­tik geübt oder ein­fach nur Dampf abge­las­sen wer­den soll.

    @Philline Danke, ein schö­ner klei­ner Arti­kel, der natür­lich kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit erhebt, aber – für mich als Anwoh­ner – sehr nett zu lesen war. Lass dich bitte nicht von die­sen Sub­jek­ten behelligen.

  13. ich finde es gut geschrie­ben. bloß der Absatz mit der WSB finde ich etwas dane­ben. die brü­cke ist gut und DD hat sie gebraucht. diese ewig gest­ri­gen sol­len doch mit der fähre fah­ren oder eine andere brü­cke benutzen

  14. Sagen Sie mal Herr de Mente,
    haben Sie neben spitz­fin­di­gen, pole­mi­schen Kom­men­ta­ren schrei­ben; Poli­zei wg. Kin­der­ge­schrei rufen und Nach­barn bespit­zeln eigent­lich noch andere Hob­bies oder sind sie wirk­lich so ein ver­bit­ter­ter alter Mann wie es hier rüberkommt?
    Naja, die AfD und NPD-Stim­men müs­sen ja auch irgendwo her kom­men… mein Bei­leid trotzdem.

    Wei­ter so Philine!!

  15. Sorry, Ali Mente muss ich zum Teil zustim­men, zumal Phi­line es auch bes­ser kann, wie sie schon bewie­sen hat – oder ist Phi­line gar Anton: “Der Absatz ist von mir und jedes Wort so gewollt.”?

    Die Kom­men­tare von Timo und Hen­drik sind aller­dings nur peinlich!

  16. Zwei Fotos sind ziem­lich schräg – also schief.
    Der Arti­kel zur Bautz­ner Straße aber nicht.

    Und obwohl nicht zuge­zo­gen, würde ich doch auch gern eine Korin­the bei­steu­ern: Zur Land­straße wird die Bautz­ner an der Mordgrundbrücke.

  17. ich dachte: bei 22 Kom­men­ta­ren, dass eini­ges über die Straße an sich geschrie­ben steht — – aber: fast nur Geläs­ter!? Was soll Das???

    Bitte mehr beim Thema bleiben. :-)

  18. Wers nicht mag, muss es nicht lesen… ´s nervt.

    Hin­sicht­lich der Straße selber:
    Da wäre viel­leicht noch ein Hin­weis auf das 45 zer­bombte Albert­thea­ter mög­lich gewe­sen, oder den Jugend­stil­bau dort, wo heute die Plat­ten stehen.

    Wem die paar Euro Ein­tritt für die Stasi-Gedenk­stätte noch zu viel sind, kann sie sich am kom­men­den Sonn­tag spa­ren: Tag des offe­nen Denk­mals, 10 – 18 Uhr. 

    Hier sieht man die Cich­o­ri­en­fa­brik und “Lin­kens Bad”: (auf dem alten Kartenausschnitt)
    http://de.wikipedia.org/wiki/Prie%C3%9Fnitz_%28Elbe%29
    Und wenn man es weiß, kann man an der Karte erah­nen, dass der alte Stra­ßen­ver­lauf mal über die Holz­hof­gasse ans Elb­ufer, unten am Hang, führte.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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