Zwanzigvierzehn-Rückblick – Teil 2

Das zweite Halbjahr begann mit dem Juli, da waren die BRN-Feierlichkeiten gerade erst vorbei und der Portugiese Rui Martins hatte die wohl schönsten Bilder der diesjährigen Geburtstagsfeier zusammengefügt und mit Musik unterlegt.

Zwei schlimme Unfälle: Am Albertplatz stießen zwei Straßenbahnen zusammen – 13 Verletzte. Auf der Autobahn, nahe der Abfahrt Dresden Neustadt, kollidierten drei Busse, es gab mehrere Tote. Drama auch auf dem Alaunplatz: Ein Mann wurde mit einer Pistole bedroht und anschließend zusammengetreten und beraubt.

Aber es gab auch gute Nachrichten: So gibt es seit Juli an der Talstraße leckeres Pau Pau-Eis, die „Görlitzer“ hat nun auch endlich den zweiten Burgerladen. Schickes Wiedersehen nach 30 Jahren, Neustadt-Fotograf Günter Starke traf sein „Kalendergirl„. Sonst noch so: Albertbrücke ohne Autos, Minister mit Mission und eine Foto-Love-Story.

Schickes Pärchen vor schicker Kulisse

Schickes Pärchen vor schicker Kulisse


Der August stand ganz im Zeichen des Schaubudensommers, vor allem das mit Humankraft betriebene Karrussel sorgte für reichlich Wirbel.
Karussell mit Muskelkraft und Musik

Karussell mit Muskelkraft und Musik

Auf der Alaunstraße versuchte der kleine Bruder des Al Capone-Chefs, den wohl schwierigsten Imbiss der Neustadt zu beleben, diesmal mit italienischen Hot Dogs. Inzwischen ist der Laden wieder zu. Außerdem: Der Neustädter Verlang Voland & Quist gewinnt den Rechtsstreit um die Wanderhurenwanderwege, wir starteten unsere Serie „Straßen und Plätze“ mit dem Alaunplatz und die CDU gewann die Landtagswahl.

Im September griffen dann die Ordnungsbehörden an der „sozialen Ecke“ durch. Verwarngelder in der unglaublichen Höhe von 20,- Euro wurden an Eckensitzer verteilt. Das Hechtfest endete in einer Wasserschlacht.

Wasserschlacht beim Hechtfest. Foto: Thomas Schlorke

Wasserschlacht beim Hechtfest. Foto: Thomas Schlorke

Die Grundschule auf der Görlitzer Straße bekam eine schicke neue Fassade und die Bibliothek auf der Bautzner wurde geschlossen, wegen Umzugs. Außerdem neu: was Süßes und was Schnatterndes.

Oktober: Unser MP (Ministerpräsident) wurde erst koloriert und dann abgehängt. Auf der Böhmischen eröffnete Hans Giljana seine Barbierstube, die ich natürlich gleich testen musste. Dort bekommt man seinen Bart ab, währenddessen gab Bart seinen Laden auf, den mit den „Heißen Chicks“.

Seit gestern: Licht aus im "Amsterdam"

Seit gestern: Licht aus im „Amsterdam“

Dann musste ich in den Knast und stellte später fest: Keiner ist dick im Schmidt. Die Böhmische Straße macht neuerdings einen auf „Moldau„, tausende Renner besuchten die Neustadt und für die Königsbrücker Straße gibt es jetzt zwei weitere Varianten. Gemeinsam sind wir stark: Waschsalonchef Michael Baumann und Lecker-Koch Steffen Jung stellten einen Einbrecher.

Schnell weiter zum November, der begann mit der Eröffnung eines Schneider- und Hutlädchens auf der Louisenstraße. Am Albertplatz wurden die Ampeln erneuert und endlich konnte der neue Ortsbeirat tagen. In diesem Monat begann auch der Protest gegen die Pegida-Spaziergänger, viele Gegen-Demonstrationen starteten in der Neustadt. Währenddessen suchte die Stadtverwaltung den Dialog zum Thema Asyl in der Dreikönigskirche und auch im Ortsbeirat war die Flüchtlingspolitik der Stadt Thema.

Dialog "Asyl" in der Dreikönigskirche

Dialog „Asyl“ in der Dreikönigskirche

Außerdem: Neuer Laden für Tänzer, keine Sex-Garantie auf der Jordanstraße, ein neuer orientalischer Imbiss und ein Problem mit der Wasserpfeife.

Punkt 11 Uhr eröffnete Theodor (5) die neue Bibliothek.

Punkt 11 Uhr eröffnete Theodor (5) die neue Bibliothek.

Der Dezember machte den Angeber mit zwei alten Neuen: Der Martin-Luther-Platz zeigt sich ganz neu und (fast) autobefreit und die Bibliothek gibt sich am neuen Standort sehr modern. In der Scheune wurde zu Möglichkeiten der Flüchtlingshilfe beraten und Hunderte kamen. Das Bermuda-Dreieck bekam ne neue Bar und wir warfen einen tiefen Blick in die Martin-Luther-Kirche. Zu guter Letzt ist im Dezember noch ein kleines Büchlein erschienen: „Anton auf der Louise“ ist aber inzwischen leider vergriffen, an der zweiten Auflage wird gearbeitet.

linie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

linie