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ComfortZone: Neues Fitnessstudio eröffnet im ehemaligen DDR-Museum

Sportlicher Neuzugang im Simmel-Center: Im ehemaligen DDR-Museum eröffnet das Fitnessstudio „Comfort Zone“. Am 14. März lädt das Team zunächst zur Einweihung ein, zwei Tage später startet der reguläre Trainingsbetrieb.

Das Team mit Leonie, Ari, Philipp, Leonie, Laura, Fabi und Mathilda (v.l.) will die Kundschaft aus der Komfortzone holen. Foto: Florian Varga
Das Team mit Leonie, Ari, Philipp, Leonie, Laura, Fabi und Mathilda (v.l.) will die Kundschaft aus der Komfortzone holen. Foto: Florian Varga

Neue Location, gleiches Team

Verantwortlich für das ganze Projekt sind Laura Wollermann und Philipp Müller-Rausch. Beide kennen sich aus ihrer Zeit bei einer anderen Fitnesskette und spielten schon länger mit der Idee eines eigenen Gyms. Der Auslöser war vor allem ihre Unzufriedenheit mit klassischen Studiokonzepten. „Wir waren ein bisschen unzufrieden mit dem Konzept der großen Fitnessketten. Überall soll alles gleich sein, egal ob die Zielgruppe oder die Räume eigentlich ganz andere Anforderungen haben“, sagt Laura. Schnell entstand bei beiden der Gedanke, dass sie vieles anders machen würden.

Lange blieb das allerdings nur eine Idee. Erst als sich beruflich neue Möglichkeiten ergaben, beschlossen sie, den Plan wirklich umzusetzen. Gemeinsam entwickelten sie ein eigenes Konzept und wagten schließlich den Schritt in die Selbstständigkeit. Auch der Standort in der Neustadt ist kein Zufall. Lange suchten sie nach einer passenden Fläche mit guter Anbindung, ausreichend Platz und Parkmöglichkeiten. Im Simmel-Center wurden sie schließlich fündig. Auf rund 1100 Quadratmetern entsteht nun ihr eigenes Fitnessstudio. „Hier fährt alles die ganze Nacht“, sagt Philipp. Gleichzeitig gebe es in der direkten Umgebung bislang nur wenige vergleichbare Fitnessangebote.

Eröffnen die ComfortZone im Simmel-Center - Laura Wollermann und Philipp Müller-Rausch - Foto: Florian Varga
Eröffnen die ComfortZone im Simmel-Center – Laura Wollermann und Philipp Müller-Rausch – Foto: Florian Varga

Unterstützt werden Laura und Philipp inzwischen von einem Team aus rund zehn Personen. Dazu gehören Trainerinnen und Trainer, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Auszubildende, die sowohl auf der Trainingsfläche als auch im Kursbereich arbeiten. Viele aus dem Team kennen die beiden noch aus früheren gemeinsamen Arbeitszeiten und sind dem Duo in das neue Studio gefolgt. Aktiv abgeworben habe man allerdings niemanden, erzählen sie. Stattdessen hätten sie einfach von ihrer Idee eines eigenen Gyms erzählt und für viele stand schnell fest, dass sie Teil des neuen Projekts sein wollen.

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Mehr als nur Gewichte stemmen

Die ComfortZone setzt nicht nur auf klassisches Training, sondern verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Neben dem Fitnessbereich spielt auch Sporttherapie eine wichtige Rolle. Dabei geht es weniger um passive Behandlung, sondern darum, Beschwerden gezielt über Bewegung und Training zu verbessern. Ergänzend zum Training werden auch unterstützende Maßnahmen wie Massagen, Schröpfen oder Taping angeboten.

Es dürfen aber auch immer noch jede Menge Hanteln gedrückt werden. Foto: Florian Varga
Es dürfen aber auch immer noch jede Menge Hanteln gedrückt werden. Foto: Florian Varga

Im Team sind die Aufgaben klar verteilt. Laura kümmert sich vor allem um den therapeutischen Bereich und alles rund um Training und Körperarbeit. Philipp übernimmt dagegen den Studiobetrieb und organisiert den Fitnessbereich. Wenn irgendwo ein Gerät streikt oder etwas gebaut werden muss, ist er ebenfalls zur Stelle. Wie er selbst lachend sagt: „Ich kann alles ein bisschen, aber nichts richtig“.

Qualität statt Einheitspark

Während viele Fitnessstudios aus Kostengründen auf einen einzigen Gerätehersteller setzen, verfolgen Laura und Philipp einen anderen Ansatz. Für jede Muskelgruppe soll möglichst das beste Gerät stehen. Dabei fällt die Wahl auffällig oft auf Maschinen des italienischen Herstellers Panatta. Mit dieser großen Auswahl gehört das Studio zu den wenigen in Dresden, die so viele Geräte des Herstellers anbieten.

Ganz einfach war diese Auswahl allerdings nicht, erzählt Philipp. Das Team habe sich viele Geräte zunächst online angesehen, sie auf der Fibo, der Weltleitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit, getestet und sei dafür auch quer durch Deutschland gefahren. „Wir wollten die Geräte selbst ausprobieren und uns von der Qualität überzeugen. So ist nach und nach unsere Auswahl entstanden.“

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Neben den typischen Kraftsportutensilien bietet die ComfortZone auch klassische Cardio-Geräte. Zusätzlich gibt es einen funktionellen Trainingsbereich mit Schlitten, Gewichten und weiteren Tools, wie sie auch im Hyrox-Training genutzt werden – einer Fitnessform, bei der Laufstrecken mit verschiedenen Kraftübungen kombiniert werden. Ergänzt wird das Angebot durch einen Kursraum, in dem unter anderem Yoga, Pilates sowie Les-Mills-Kurse stattfinden.

Mehr Freiheit im Studio

Neben dem Gerätemix stechen noch weitere Punkte hervor: Neben den klassischen Umkleiden für Damen und Herren bietet die ComfortZone auch eine Unisex-Umkleide an und gehört damit zu den ersten Fitnessstudios in Dresden, die dieses Konzept umsetzen. Die Idee dazu entstand aus Eindrücken anderer Studios, etwa in Köln, wo bereits mit gemeinsamen Umkleidebereichen mit einzelnen Kabinen und separaten Duschen gearbeitet wird. In der ComfortZone ergänzt die Unisex-Umkleide nun bewusst das bestehende Angebot und bietet Mitgliedern eine zusätzliche Option neben den regulären Umkleiden.

Schmucke Umkleideräume - Foto: Florian Varga
Schmucke Umkleideräume – Foto: Florian Varga

Öffnungszeiten kennt das Fitnessstudio keine. Auch außerhalb der Öffnungszeiten des Simmel-Centers bleibt der Zugang möglich. Dafür werden die Nebeneingänge des Gebäudes genutzt, die mit einem Check-in-System ausgestattet sind. In der Regel ist das Team täglich von 8 bis 22 Uhr vor Ort, am Wochenende mit etwas kürzeren Personalzeiten. Der Zugang erfolgt über einen Transponder, der zunächst beim Personal abgeholt werden muss. Außerhalb der Personalzeiten funktioniert der Zutritt damit selbstständig. Kameras und ein Sicherheitsdienst sorgen zusätzlich für Sicherheit.

Ausprobieren statt festem Plan

Ob an alles gedacht wurde, wird sich allerdings erst im laufenden Betrieb zeigen. Einige Abläufe, etwa rund um das 24/7-Konzept oder das Kursangebot, wollen Laura und Philipp bewusst erst einmal testen und bei Bedarf anpassen. „Wir müssen einfach schauen, wie sich das im Alltag entwickelt“, sagt Philipp. „Und wenn es läuft, investieren wir weiter und bauen das Gym Schritt für Schritt aus.“

Eine erste Gelegenheit, sich selbst ein Bild zu machen, gibt es bereits am 14. März. Dann lädt das Team von 11 bis 18 Uhr zur Einweihung ein: Interessierte können einen Blick ins Studio werfen, Geräte ausprobieren und bei kleinen Challenges oder am Glücksrad mitmachen. Zwei Tage später startet dann der reguläre Trainingsbetrieb.

ComfortZone

Massage-Bank in der Recovery-Zone - Foto: Florian Varga
Massage-Bank in der Recovery-Zone – Foto: Florian Varga

Ein Kommentar

  1. Am 13.03. (3 Tage vor der Eröffnung) gab es bei Google schon 12 Rezessionen mit Fünf Sternen. „Die Sporttherapie ist auch eine 12/10!“ Das kann nur ein Erfolg werden.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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