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Die Terrasse am Bischofsplatz ist wieder geöffnet

Seit Mitte Mai hat die Kneipe mit der wunderbaren Dachterrasse direkt neben dem „Tor zur Hölle“ am Bischofsplatz wieder geöffnet. Wie seinerzeit gemunkelt wurde, ist der neue Chef kein Unbekannter in der Neustädter Gastro-Szene. Van Cuong Nguyen hat die Szene-Kneipe von Sven Bohmeyer übernommen, ihm gehört auch das Sushi-Restaurant Hiroshi an der Königsbrücker Straße.

Seit dem 11. Mai wieder geöffnet: Terrasse am Bischofsplatz - Foto: Anton Launer
Seit dem 11. Mai wieder geöffnet: Terrasse am Bischofsplatz – Foto: Anton Launer

Die Räume sind weitestgehend unverändert geblieben. Die Wandfarbe wurde mit leuchtendem Orange aufgefrischt und es hängt neue Kunst an den Wänden. Ein großes Foto erinnert an den Terrassen-Gründer Falk Möbius. Oben auf dem Dach wurden die alten Bierbänke ausgemustert und durch bequemere Bestuhlung ausgetauscht. Ein paar Leute vom früheren Personal hat Nguyen übernommen. Geschäftsführer vor Ort ist sein Neffe Thien Nguyen.

Zwischen Entenbowl und Röstipfanne

„Wir bieten Fusion-Küche an, verbinden vietnamesische Kochkunst mit deutscher Küche“, sagt Nguyen. In der Praxis bedeutet das, dass neben dem Lava-Cheese-Burger auch eine Entenbowl auftaucht. Warme Ramen-Nudeln zieren die Karte genauso wie die Bangkok Coconut Soup oder die Röstipfanne mit Pilzen, Zwiebeln, Käse und Spiegelei. Darüber hinaus gibt es vegetarische Angebote, darunter mit Gemüse gefüllte Gyōza.

Van Cuong Nguyen hat die Terrasse übernommen. Foto: Anton Launer
Van Cuong Nguyen hat die Terrasse übernommen. Foto: Anton Launer

Die Getränkekarte ist weitestgehend gleich geblieben. „Im Unterschied zum Hiroshi kommen hier viele Leute nur zum Trinken“, hat Nguyen im ersten Monat festgestellt. Die Biergartenauslastung sei natürlich wetterabhängig, aber wenn es regnet, ist es dafür unten voll. Bislang werde die Kneipe auch nach der Übernahme gut angenommen.

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Die Wände haben neue Kunst und ein aufgefrischtes Orange bekommen.  Foto: Anton Launer
Die Wände haben neue Kunst und ein aufgefrischtes Orange bekommen. Foto: Anton Launer

„Ich habe von einem Bekannten erfahren, dass die Terrasse verkauft werden soll“, erzählt Nguyen. Dann habe er das beste Angebot abgegeben. Nun hat er einen Mietvertrag für vorerst fünf Jahre mit Option auf Verlängerung. „Die Geschäftserweiterung ist wichtig, weil unklar ist, wie sich die Baustelle an der Königsbrücker Straße auf das Hiroshi auswirkt“, so Nguyen. Er wohnt direkt in der Nachbarschaft – und das Haus, hinter dem sich einst ein Kino befand, hat ihn schon immer fasziniert.

Terrasse am Bischofsplatz

Terrasse neben dem Tor zur Hölle - jetzt mit nachts leuchtendem Dresden-Schriftzug - Foto: Anton Launer
Terrasse neben dem Tor zur Hölle – jetzt mit nachts leuchtendem Dresden-Schriftzug – Foto: Anton Launer

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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