Starkes „Kalendergirl“

Miederwarengeschäft mit üppigen Auslagen. Foto: Günter Starke

Miederwarengeschäft mit üppigen Auslagen. Foto: Günter Starke

Wiedersehen nach knapp 30 Jahren. Neulich erzählte mir Neustadt-Geflüster-Leserin Caro, dass ihre Oma in diesem Jahr im März als „Kalendergirl“ im Miederwarengeschäft abgebildet ist. Zwei Telefonate später stand einem Treffen von Fotograf und „Model“ nichts mehr im Wege. Karin Sachs und Günter Starke begrüßten sich herzlich, wie zwei alte Bekannte und kamen schnell ins Plauschen.

Karin Sachs und Günter Starke am Bischofsweg 15.

Karin Sachs und Günter Starke am Bischofsweg 15.

Frau Sachs, im Kalender ganz links, arbeitet in dem HO Miederwarengeschäft von 1984 bis 1989, danach wechselte sie nach Striesen. An die Neustadt hat sie überwiegend gute Erinnerungen. „Wir hatten nette und interessante Kunden“, berichtet sie und lächelt verschmitzt. Was sie mit „interessant“ meint, soll man sich wohl besser denken. Starke berichtet, dass er hier ab und an auch einkaufen war. Besonders die üppigen Auslagen des Geschäftes hätten ihn beeindruckt. Am Ende des Plausches stellte sich heraus, dass sie sich eigentlich sogar noch viel öfter hätten sehen müssen, immerhin wohnten beide damals in der Talstraße.
Karin Sachs (links) und ihre Kolleginnen in den 1980ern. Foto: Günter Starke/Kalenderblatt März 2014

Karin Sachs (links) und ihre Kolleginnen in den 1980ern. Foto: Günter Starke/Kalenderblatt März 2014

Das Aus für den HO Miederwarenladen kam mit der Wende, nach etlichen unterschiedlichen Versuchen gibt es hier am Bischofsweg seit Ende 2012 griechische Snacks. Aktuell sind übrigens Fotografien von Günter Starke in der Patisserie “émoi” auf der Kamenzer Straße zu sehen.

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1 Kommentar zu “Starkes „Kalendergirl“

  1. HinzundKunz
    11. Juli 2014 at 17:34

    Wieder ein gelungener Ausflug in die jüngere Geschichte! ;)

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