In der Neustadt hat es am Dienstagabend sowie in der Nacht zum Mittwoch mehrere Raubstraftaten gegeben. Die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Dresden ermittelt zu den Fällen und prüft mögliche Zusammenhänge zwischen den Taten.

Am Dienstag gegen 19.30 Uhr wurde ein 84-Jähriger auf dem Fußweg der Königsbrücker Straße in der Äußeren Neustadt überfallen. Ein Unbekannter entriss dem Mann unvermittelt die Umhängetasche. Der Senior hielt diese zunächst fest. Dabei kam er zu Fall und wurde leicht verletzt. Der Täter flüchtete mit der Tasche. Darin befanden sich ein Portemonnaie mit Geldkarten, persönlichen Dokumenten sowie Bargeld.
In der Nacht kam es dann zu zwei weiteren Raubstraftaten. Gegen 2.05 Uhr am Mittwochmorgen griffen zwei Täter auf der Antonstraße einen 34-Jährigen von hinten an. Sie stießen ihn zu Boden und entrissen ihm eine Umhängetasche. Anschließend flohen sie mit der Tasche. Darin befanden sich ein Handy, Kopfhörer sowie ein Portemonnaie mit Geldkarten, Dokumenten und Bargeld. Der Wert des Diebesgutes liegt nach Angaben der Polizei bei etwa 1.000 Euro. Der 34-Jährige wurde bei dem Angriff leicht verletzt.
Nur wenige Minuten später ereignete sich ein weiterer Angriff. Gegen 2.20 Uhr griffen zwei oder drei Unbekannte eine 39-Jährige auf der Böhmischen Straße an. Die Täter schlugen auf die Frau ein und versuchten, ihr einen Rucksack zu entreißen. Dies gelang ihnen nicht. Sie entnahmen jedoch Bargeld aus der Hosentasche der Frau und flüchteten anschließend. Auch in diesem Fall ermittelt die Polizei.
Zeugenaufruf – Frau griff mehrere Passanten an
Neben den Raubstraftaten kam es am Mittwochnachmittag zu einem weiteren Vorfall in der Inneren Neustadt. Gegen 16.15 Uhr wurde der Polizei bekannt, dass eine Frau an der Haltestelle Albertplatz mehrere Menschen angegriffen hatte. Nach bisherigen Erkenntnissen schrie die 29-Jährige herum, bespuckte Passanten und schlug einige von ihnen oder stieß sie zu Boden.
Polizisten konnten die Frau kurze Zeit später stellen. Bei der Tatverdächtigen handelt es sich um eine russische Staatsangehörige. Sie wurde anschließend in einem Fachkrankenhaus untergebracht. Wie viele Menschen bei dem Vorfall verletzt wurden, ist bislang nicht bekannt.
Die Polizei sucht weiterhin Zeugen und mögliche Geschädigte des Vorfalls. Hinweise nimmt die Polizeidirektion Dresden unter der Rufnummer 0351 4832233 entgegen.





















