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Castro-Geburtstags-Party
Fidel Alejandro Castro Ruz wird am 13. August 83 Jahre alt. Aus diesem Grunde gibt es in der Blauen Fabrik eine kleine Feierlichkeit.

Alles neu macht der Mai?

In diesem Fall wohl eher der April. Denn es gibt zwei Neueröffnungen in der Neustadt zu feiern. Die Bar Paradise (früher Anus Mundi, davor Hieronymus) auf der Alaunstraße 61 feiert gleich drei Tage lang, vom 29. April bis zum Kampftag der Arbeiterklasse. Und das Partyprogramm (siehe oben) lässt einige Überraschungen erwarten.
Außerdem wird die Nudeltheke auf der Görlitzer Straße 2 in die Kantine Nummer 2 umgewandelt. Die Betreiber wollen an dieser Stelle wohl der kürzlich eröffneten Kochbox Konkurrenz machen. Eröffnung ist jedenfalls zur Kneipen-Nacht am 30. April geplant. Wenn dann Anfang Mai noch der Burgermeister auf der Louisenstraße öffnet, haben wir in der Neustadt eine richtige Fast-Food-Meile. Vorteil Kochbox, der Koch ist wegen seiner Leckereien schon aus der Planwirtschaft bekannt.
Von blickdichter Herrlichkeit und einem herrlichen Blick
Per E-Mail hatte ein stadtbekannter Haarabschneider verkündet, dass die meisten Parties in Dresden doch wohl langweilig seien und dass er das künftig ändern wolle. Nun, mit diesen niedergeschriebenen Tönen war er bei mir auf offene Augen getroffen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Von leeren Straßen und einem vollen Strand
Es ist Freitag und Abend – Beste Party-Zeit, auf ins Getümmel. Rein in die Menschenmassen, die sich durch die Neustadt wälzen und gierig nach freien Plätzen in den Biergärten Ausschau halten.
Doch was ist das – statt fehlender Sitzgelegenheiten, fehlen die Menschen. Die Görlitzer Straße gähnt unverschämt leer und lustlos. Nur vorm Spätshop sitzen Zwei mit Hunden und Dosenbier. Selbst im Blumenau auf der Louisenstraße, hier ist es sonst immer voll, sind noch Plätze frei. Ganz am Ende der Straße verschwinden gerade noch zwei Passanten um die Ecke. Es scheint als hätte ein riesengroßer Saugrüssel die ganzen Menschen aus der Neustadt gesaugt. So leer war es hier schon lange nicht mehr.
Ist es schon da, das Sommerloch? Wohl kaum, die große Ferien- und Urlaubszeit hat doch noch gar nicht begonnen. Wo also sind sie hin? Noch vor zwei Wochen, zur BRN, waren sie alle hier und verdrückten Unmengen von Bier und Bratwürsten.
Plötzlich tütelt mein Telefon. Das muss mir jetzt gar nicht peinlich sein. Es ist sowieso niemand da ist, der das Geräusch hören könnte. „Ja!“ – „Wo?“ – „Ach, an der Elbe.“ – „Grillen.“ Alles klar, da muss ich hin, hier in den schmalen Gassen passiert heute doch nichts mehr.
Das Grillen am Elbestrand ist inzwischen ungeheuer beliebt. Wenn man vom Sachsenplatz kommend, Richtung Neustadt den Fluss überquert, kann man die rot-gelben Punkte, Lagerfeuer, kaum noch zählen. Die Grill- und Feuer-Freunde verteilen sich am gesamten Elbufer bis hinauf nach Pillnitz.
Eines der beliebtesten Plätzchen ist direkt an der Mündung der Prießnitz in einem kleinen Wäldchen unterhalb des Krankenhauses. Gegenüber leuchtet der Fährgarten und wenn der Wind günstig steht, kann man die Musik mithören. Dank Handy-Kommunikation finde ich unter den drei Lagerfeuern das Richtige und kann dort entspannt von meinen Erlebnissen ohne Menschen in der Neustadt berichten.



