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Wir sind in uns zu Hause

Es stand nie zur Debatte, dass ich für immer aus­wan­dere”, sagt die welt­rei­sen­er­probte Fran­ziska Wachs­muth vom Neu­städ­ter Rei­se­an­bie­ter “schulz aktiv rei­sen”. Aber fort muss sie immer wie­der. Ihr Win­ter­quar­tier hat die Teil­no­ma­din in der Neu­stadt auf­ge­schla­gen. Sobald es wär­mer wird, zieht sie in ihre Som­mer­laube in der Nähe von Moritz­burg. Dort lagert auch der Groß­teil des Haus­rats. In Schnee und Regen bie­tet die Stadt die rich­tige Dosis Gesel­lig­keit und Gemüt­lich­keit. Im Som­mer sind Rad­tou­ren ent­lang duf­ten­der Korn­fel­der verlockender.

"Was einen das Reisen lehrt ist definitiv, dass man immer zu viel Eigentum anhäuft und mit sich herumträgt"
“Was einen das Rei­sen lehrt ist defi­ni­tiv, dass man immer zu viel Eigen­tum anhäuft und mit sich her­um­trägt” Spooky Can­yon, USA. Foto: Wachsmuth

Gemein­sam mit ihrem Ehe­mann wagte sie den gro­ßen Schritt, brach ihr altes Leben ab und ging 2013 nach Aus­tra­lien. “Ich kann jedem nur emp­feh­len im Aus­land zu arbei­ten. Man erhält tiefe Ein­bli­cke in die Kul­tur und den All­tag eines Lan­des.” Für sie bedeu­tete das kei­nen Job im Back­pa­cker-Par­al­lel­uni­ver­sum, son­dern die Arbeit als Guest-Ser­vice-Agent in Alice Springs und Queens­town. Um sich einen ein­jäh­ri­gen Road­t­rip zu finan­zie­ren, arbei­te­ten sie und Gatte Chris­toph, den sie Team­part­ner nennt, acht Monate auf dem roten Kon­ti­nent. Ein frucht­ba­res System.

Mit Auto “Horst” (dem in sei­ner Eigen­schaft als mobi­les Heim noch Helga, Pri­mus, Nel­son und Eddie fol­gen soll­ten), durch­kreuz­ten sie die end­lo­sen Wei­ten des Out­back und spä­ter des Glo­bus. “Man hat immer die typi­schen Bil­der auf Post­kar­ten vor Augen”, erklärt Fran­ziska. Wenn man dann selbst da sei, in einem stau­bi­gen umge­bau­ten Fami­li­en­wa­gen zu Füßen des Ayers Rock, und in den Ster­nen­him­mel blickt, fühle sich das alles echt und unbe­schreib­lich an.

"Wer es versucht, wird belohnt"
“Wer es ver­sucht, wird belohnt” Que­bec, Kanada. Foto: Wachsmuth

Ich bin ein frei­heits­lie­ben­der Mensch”, sagt Fran­ziska. Struk­tu­ren, ein fes­ter Job, eine Woh­nung sind ihr wich­tig. Sie bie­ten Erho­lung nach inten­si­ven Rei­se­er­fah­run­gen, sie geben Halt. Doch dann mel­det sich wie­der das Fern­weh und sie macht sich mit ihrem Mann auf den Weg. “Wir sind in uns zuhause”, sagt sie.

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Nach Aus­tra­lien kam als eis­kal­ter Gegen­pol Kanada. Im Win­ter. Bei Minus 30 Grad. “Wir haben über­legt, ein­fach nach Mexiko zu flie­hen”, erin­nert sich Fran­ziska lachend. Schließ­lich hiel­ten sie an ihrem Plan fest. Die im Anschluss durch Behör­den­kom­pli­ka­tio­nen ver­passte Tour ent­lang der Süd­west­küste der USA wird in einer knapp ein­mo­na­ti­gen Reise im April nachgeholt.

"Die Lehre des Reisens: ein reduziertes Leben zu führen und sich von Ballast zu befreien"
“Die Lehre des Rei­sens: ein redu­zier­tes Leben zu füh­ren und sich von Bal­last zu befreien” Cape Leu­ween, Aus­tra­lien. Foto: Wachsmuth

Heim­weh hatte Fran­ziska wäh­rend sechs Jah­ren Rei­se­zeit noch nie. Wohl aber erfuhr sie den Schmerz der Distanz bei ver­pass­ten Hoch­zei­ten, run­den Geburts­ta­gen oder Beer­di­gun­gen. “Fami­lie und Freunde sind mir sehr wich­tig”, sagt Fran­ziska. Das erste Mal Auf­bre­chen sei das schwerste. Den gewohn­ten All­tag, die Sicher­heit, die Gewohn­heit abstrei­fen und sich voll­kom­men neu ori­en­tie­ren. Dann kommt das Gefühl der Frei­heit, die Neu­gier auf Mehr, der Spaß am Aben­teuer. Die Reise wird zum Ziel.

Ich beneide euch” ist ein viel gehör­ter Satz, den Fran­ziska nicht ganz nach­voll­zie­hen kann. “Jeder wählt sei­nen Weg selbst”, sagt sie. Auf Rei­sen erlebt man beflü­gelnde Hochs ebenso wie depri­mie­rende Tiefs. Zwi­schen­fälle wie Wit­te­rung, Unfälle oder Dieb­stahl kön­nen eine echte Här­te­prü­fung sein. Gleich­falls gibt es viele Bewun­de­rer. Fran­ziska rela­ti­viert läs­sig: “Wir waren bis­her immer in west­lich struk­tu­rier­ten Län­dern. Wir beherrsch­ten die Spra­che, konn­ten pro­blem­los ein Konto eröff­nen und eine Steu­er­num­mer bean­tra­gen. Alles eigent­lich gar nicht so riskant.”

Nisutlin Fluss, Yukon, Canada
Nis­ut­lin Fluss, Yukon, Canada. Foto: Wachsmuth

Die nächste län­gere Rei­se­pe­ri­ode soll beide durch Europa füh­ren. Dann heißt es wie­der Zelte abbre­chen, Kol­le­gen ver­ab­schie­den und der Kom­pass­na­del fol­gen. Bis es so weit ist, unter­stützt Fran­ziska Wachs­muth mit ihren Kennt­nis­sen und Erfah­run­gen das Rei­se­büro “schulz aktiv rei­sen” auf der Bautz­ner Straße.

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Wer jetzt Blut geleckt hat, kann sich am kom­men­den Wochen­ende, vom 26. bis 28. Januar 2018 von 10 bis 18 Uhr bei den schulz-Rei­se­ta­gen in der Börse Dres­den (Messe) von Rei­se­lei­tern aus über 30 Län­dern infor­mie­ren lassen.

schulz aktiv rei­sen” lockt mit drei­mal zwei Frei­kar­ten zu die­sem Event, gül­tig von Frei­tag bis Sonn­tag. Die glück­li­chen Gewin­ner wer­den wie üblich aus den Kom­men­ta­ren gelost. Der Rechts­weg ist aus­ge­schlos­sen. Viel Glück!

Franziska Wachsmuth

"Bitte retuschieren! ich fühle mich heut nicht so." Man kann sich das Strahlen kaum vorstellen, wenn es Franziska Wachsmuth blendend geht ....
“Bitte retu­schie­ren! ich fühle mich heut nicht so.” Man kann sich das Strah­len kaum vor­stel­len, wenn es Fran­ziska Wachs­muth blen­dend geht …
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33 Ergänzungen

  1. Tol­les Gewinn­spiel (und tol­ler Text)! Würde mich rie­sig über Frei­kar­ten zu den schulz-Rei­se­ta­gen freuen :)

  2. Hallo!
    Ich habe vor, bald auf­zu­bre­chen – in die Welt!
    Bewerbe mich hier­mit um Frei­kar­ten für die Rei­se­tage :D

  3. Letz­tes Jahr war die Messe super.
    Und die­ses Jahr sind wir viel­leicht auch wie­der dabei!

  4. Wir wür­den uns über die Frei­kar­ten rie­sig freuen, um neue Anre­gun­gen für kom­mende Aben­teuer zu bekommen.

  5. Ich habe schon ein wenig die Welt erkun­ded. Auch Dres­den gehört zu mei­nen “Erobe­run­gen”. Mehr Anre­gung ist immer gut. Ich würde mich auch sehr über Frei­kar­ten freuen.

  6. Oh ja, ich würde mich auch sehr über Frei­kar­ten freuen.
    Wenigs­tens mal kurz dem schnö­den Grau da drau­ßen ent­flie­hen und sich an den Wun­dern die­ser Erde erfreuen… dem Fern­weh ein Pflas­ter geben

  7. Wir brau­chen noch drin­gend eine Inspi­ra­tion für den Urlaub, da kämen die Kar­ten gerade recht!

  8. Der Bericht klingt ja sehr inter­es­sant. Die Messe werde ich besu­chen. Vie­len Dank für den Tipp.

  9. Jetzt beginnt meine Wan­der- und Rei­se­zeit. Freue mich auf Inspi­ra­tion am Wochen­ende. Gerne mit den Frei­kar­ten. Dankeschön

  10. Franzi ist meine Cou­sine und ich bin sehr stolz auf sie, sie reist um die Welt und ent­deckt diese für sich. Mach so wei­ter, wenn dich das glück­lich macht ist es auf jeden Fall dein Weg. :-)
    Wir wür­den uns natür­lich auch rie­dig über die Frei­kar­ten freuen.
    Viele liebe Grüße Lise mit Ehe­mann Sebas­tian, dem klei­nen Henry und unse­rer Hün­din Motte. :-)

  11. Die Rei­se­tage wür­den mich sehr intessieren.Da kann ich mich ein­stim­men auf mei­nen nächs­ten Ferntrip.

  12. Aber nicht ver­ges­sen, immer schön für Baum­pflan­zun­gen zu spenden!!!
    Ihr wisst schon: das mit dem Klima…

  13. Wir wür­den uns über die Frei­kar­ten rie­sig freuen, um dem Grau zu ent­flie­hen und Anre­gun­gen für unse­ren nächs­ten Urlaub zu bekommen.

  14. Mein letz­ter Urlaub die­ser Art ist schon viel zu lange her.
    Über die Frei­kar­ten würde ich mich sehr freuen.

  15. Franzi, mein Sis­ter♡ ..so toll geschrie­ben. Die Welt zu ent­de­cken ist so etwas Beson­de­res ..und manch­mal auch mehr als ein Traum. Gut, dass ihr euch immer so ent­schie­den habt. Euch zu zuhö­ren lohnt sich, euch zu besu­chen noch viel mehr. Denn ganz so viel haben wir noch nicht von der Welt ent­deckt, aber ein bisschen..und unser Island­traum muss auch noch etwas warten.
    LG Grüße dem gan­zen “Schulz aktiv Team”. Andje und Family :)

  16. Ich war schon für län­gere Zeit in Neu­see­land. Und würde gern was Ähn­li­ches mit mei­ner neues klei­nen Fami­lie machen!
    Dafür wär die Messe der per­fekte Input.…
    Viele Grüße

  17. Gerade weil in die­sem Jahr der Schwer­punkt in Skan­di­na­vien liegt, würde ich mich über Frei­kar­ten freuen, um mal wie­der die Nase in Rich­tung Finn­land zu strecken.

  18. Nach mei­nem abi möchte ich gerne mit einer Freun­din zusam­men rei­sen, wir wür­den uns mega über die Frei­kar­ten freuen :) !

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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