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Der Silberschmied von der Rothenburger

Mandy zeigt die Frühlingskollektion im Navajo.
Mandy zeigt die Früh­lings­kol­lek­tion im Navajo.
Der Name Gün­ther ge­hört in der Neu­stadt zum Schmuck wie sonst nur der Name Neu­mann zum Eis. Rund 40 Jahre hat Vol­ker Gün­ther auf dem Bi­schofs­weg, in der Num­mer 8, da wo jetzt Tinte ge­tankt wird, Schmuck her­ge­stellt, ver­kauft und re­pa­riert. Sein Sohn Ha­rald hat dort die Lehre ge­macht und als der Va­ter 1994 den La­den für im­mer schloss, wollte er al­les neu ma­chen – seit 1996 gibt es nun den Schmuck­la­den "Na­vajo".

"Die Be­zeich­nung kommt von dem nord­ame­ri­ka­ni­schen In­di­a­n­der­stamm – man spricht es 'Na­va­cho' aus", er­klärt Ha­rald Gün­ther. Mit dem klas­si­schen Gold­schmuck-Ge­schäft sei­nes Va­ters konnte er nicht so viel an­fan­gen. "Von An­fang an habe ich auf Sil­ber ge­setzt – und in den ers­ten Jah­ren wa­ren da eben auch in­dia­ni­sche Schmuck­stü­cke da­bei." Aber schon bald er­kannte er, der Neu­städ­ter mag es lie­ber schlich­ter. Ein­fa­che Ringe, ein­fa­che Ket­ten – Sil­ber ja – aber ohne gro­ßen Prunk und Steine. Die ers­ten drei Jahre be­fand sich das "Na­vajo" auf der Gör­lit­zer Straße, 1999 dann der Um­zug auf die Ro­then­bur­ger – 2002 dann die Ex­pan­sion auf die an­dere Elb­seite in ein Ein­kaufs­zen­trum. "In den ers­ten Jah­ren habe ich noch viel von den Be­stands­kun­den mei­nes Va­ters pro­fi­tiert, die kann­ten mich ja schon aus mei­ner Lehr­zeit", er­in­nert sich Ha­rald Gün­ther. In der Shop­ping-Ga­le­rie lief es die ers­ten Jahre auch glän­zend. "In­zwi­schen gibt es dort mehr als ein Dut­zend Schmuck­lä­den, da hat man im Ober­ge­schoss keine Chance mehr", er­klärt er den Rück­zug, "das hat dort kei­nen Spaß mehr ge­macht."
Harald Günther bei der Arbeit.
Ha­rald Gün­ther bei der Arbeit.
Des­halb gibt es seit ver­gan­ge­nem Jahr das "Na­vajo" wie­der aus­schließ­lich in der Neu­stadt. Er hat die Ge­le­gen­heit ge­nutzt und dem La­den auf der Ro­then­bur­ger die Mö­bel aus dem Ein­kaufs­zen­trum spen­diert. Stolz be­rich­tet er, dass ihm viele Kun­den von drü­ben treu ge­blie­ben seien. Da­bei geht es noch gar nicht mal so sehr um den Ver­kauf. Sein Ge­schäft lebt vom Ser­vice. Mal eben schnell eine Kette lö­ten, ein Uh­ren­arm­band oder eine Bat­te­rie wech­seln, dass muss er gleich zei­gen. Nimmt Schmuck­stück und Me­tall­säge zur Hand und legt los. Das Fai­ble für sol­che Puz­zle-Ar­bei­ten hat er of­fen­bar von sei­nem Va­ter ge­erbt, der ihn bei man­chen Re­pa­ra­tur-Ar­bei­ten im­mer noch unterstützt. 
    In­for­ma­tio­nen und Öffnungszeiten
  • Na­vajo, Ro­then­bur­ger Straße 43, 01099 Dresden
    Te­le­fon: 0351 8045938
    Mon­tag bis Frei­tag 10 bis 19 Uhr, Sonn­abend 10 bis 15 Uhr
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Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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