Radlerstraße „Rothenburger“

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28 Kommentare zu “Radlerstraße „Rothenburger“

  1. Wieso Radlerstrasse? Ich fahr die immer mit dem Auto und versteh vielleicht daher die Implikation nicht.

    Aber ich ahne schon …. schienen = sturzgefahr (An alle Radler: Da muss man aufpassen !!!)

    Trotzdem begreif ich die Intension obigen Beitrages nicht.

  2. Fahrradpiktogramme fotografieren ist, denke ich, legal. Oder hab ich die Frage nicht richtig verstanden. (Dann wäre meine Antwort: Hä?)

  3. @ Konrad: Ich denke, Du hast die Frage sehr wohl verstanden.

    Falls nicht: Peter möchte wissen, ob das eigenhändige Aufmalen von Rad-Piktogrammen auf irgendwelche Fahrbahnen legal ist…

  4. Abgesehen von „legal – illegal“ – mal gesponnen: es kommt eine „Gegenbewegung“ auf die Idee, alle Piktogramme mit einem diagonalen, fetten, roten Strich zu versehen. Klar: auch nicht rechtlich bindend weil in der StVO nicht enthalten.

    Aber weiter gesponnen: Pensionär X, nicht so vertraut mit der StVO, fängt an, Radler in diesen Abschnitten von der Straße zu drängen…

    Nur so, als Gedankenspiel.

  5. >>Falls nicht: Peter möchte wissen, ob das eigenhändige Aufmalen von Rad-Piktogrammen auf irgendwelche Fahrbahnen legal ist…

    kann ich dir nicht genau beantworten, aber ich seh das ähnlich wie E-Haller: unerfahrene Radfahrer könnten sich dadurch im Recht wähnen, es kommt zum Unfall mit vorfahrtsberechtigtem Auto – und den Personenschaden hat dann natürlich wer? Also ich tippe mal stark drauf dass es illegal ist, eine Dummheit ist es sowieso

  6. Was heißt hier Radlerstraße?? So denken leider genug andere auch und sind der Meinung, mitten auf der Straße fahren zu müssen und den Verkehr zu behindern, obwohl zwischen den parkenden Autos und der äußeren Schiene immer noch massig Platz ist. Und wenn man Abends unterwegs ist, nimmt man die meisten noch nicht einmal wahr und hat sie vielleicht sogar noch auf der Motorhaube liegen, da „Licht am Rad“ für sehr viele etwas Unbekanntes ist.

  7. Lieber Kuckuck,
    Mir als Autofahrer ist es lieber, wenn die Radler mittig fahren, da sehe ich sie eher.

    Gegen das Nichtsehen von unbeleuchteten Radfahrern hilft außerdem ganz einfach die Einhaltung des Geschwindigkeitslimits von 30 km/h, das hilft auch falls überraschend ein unbeleuchteter Fußgänger die Straße betritt.

  8. Zum Kuckuck, es ist nicht genug Platz, weil man immer damit rechnen muss, dass eine Autotür geöffnet wird oder ein Fußgänger zwischen den Fahrzeugen die Straße betritt. Und es parken auch Transporter u.ä. da, die breiter als Pkw sein können und die Sicht erschweren.

    @Anton: Ich stimme dir zu. Aber wie soll sich deiner Meinung nach ein Fußgängiger beleuchten? Zigarette? Stirnlampe? Oder soll er vielleicht Laterne laufen? :-)

  9. @Kuckuck: Na, eine Autostraße ist es jedenfalls nicht.
    Was den Abstand betrifft: Die einschlägigen Urteile zum Mindestabstand zu parkenden Autos sind dir sicher geläufig… Nein?

  10. Sind wir mal (unter uns Radfahrern und Bürgern) ganz ehrlich: Wenn alle gezwungen wären, die einschlägigen Urteile und Vorschriften buchstabengenau zu beachten, käme der Radverkehr zum Erliegen — und der Autoverkehr gleich mit.

    Nur ein kleines Beispiel von hunderten in Dresden: Die Querung des »Blauen Wunders« vom Schillerplatz zum Körnerplatz (Fahrtrichtung rechts). Wenn der Radfahrer die Straße nutzt, kann ihn bei buchstabengenauer Einhaltung des Mindestabstands kein Auto und erst recht kein Bus überholen. Viele Radfahrer haben auf der Brücke bei Gegenwind eine Geschwindigkeit von 15 bis 20 km/h. Was das für den Verkehr bedeutet, sollte jedem klar sein …

    Mit dem Herumreiten auf Urteilen und Paragraphen kommen wir jedenfalls nicht weiter.

  11. @S.Ebnitzer: Ich träum von einer Welt in der Fußgänger rundum illuminiert sind. ;-) Das wäre das Aus für finstre Gestalten.
    @Konrad: Diese Urteile sind aber auch nicht jedem Richter geläufig.

  12. @ stefanolix: Also ich höre Leute, die das Blaue Wunder nutzen, nur von einem Dauerstau reden. Damit wären 15-km/h-schnelle Radler als Beschleunigungsmaßnahme zu sehen ;)

  13. Also dem besten Hund der Welt, Friede seiner Asche, waren früher immer die Hundedamen der Neustadt und natürlich auch angrenzender Gefilde geläufig. Eine Gesellschaft, in der es Menschen gibt, denen Gesetze geläufig sind, darf wohl mit Fug und Recht als mindestens pervers bezeichnet werden. So viel Liebe hat der Schönfelder nicht verdient!

  14. Wenn man als Radfahrer schon sowohl gegen eine unbedacht vom parkenden Autofahrer geöffnete Autotür, als auch in die sich endlos schlängelnden Strassenbahnschienen gefahren ist, dann ändert man seine Meinung irgendwann, was das Abstand halten zu parkenden Autos betrifft. Besonders auch dann, wenn der Abstand zwischen Strassenbahnschiene und parkendem Auto nur 30 cm beträgt.

  15. Na, wenns keiner weiß: Wer mit dem Rad zu knapp (unter 80cm) an einem Auto vorbeifährt und dann geht die Autotür auf und es kommt zum Unfall, dann kommt man als Radfahrer wahrscheinlich nicht ohne Teilschuld raus. Ist natürlich immer ein Einzelfall und ein guter Rechtsschutz (z.B. über ADFC) hilft, aber wer nicht genug Abstand hält, ist selber schuld. Deshalb ists völlig korrekt, auf der Rotheburger zwischen den Gleisen zu fahren.

  16. @Anton: Rundum illuminierte [ :idea: ] Fußgängige? Willst du wirklich die dann nicht mehr finstere, aber doch elende Gestalten so genau sehen? :shock:

    @Peter M.: Hmm, ist dir der Begriff geläufig geläufig?
    Oder wechselst du ihn gelegentlich oder häufig mit läufig:?:

    Wir müssen doch den Schönfelder nicht lieben. Der verbricht die Gesetze ja nicht, sondern druckt sie nur auf ein Loseblatt. Für die Ordnung im Straßenverkehr haben doch die meisten mal einen Führerschein gemacht, ansonsten reicht – zwischen Parkauto und Strabaschiene – oft auch der gesunde Menschenverstand, soweit vorhanden.

  17. Dem Kuckuck wird hiermit empfohlen sich einen (Draht)esel zu besorgen und den „massigen Platz“ zwischen parkenden Autos und Strabaschiene am eigenen Vogelleib zu testen.

    Abends kann der Vogel auch gerne in anderen, autofreundlicheren Stadtteilen verweilen. Aber bald gibt’s ja auch ausreichend Parkplätze an der Bautzner, damit werden uns Unbeleuchteten jegliche Konfrontationen mit Motorhauben erspart.

    Zone 30 wurde ja schon erwähnt.

    Die miesesten Autofahrer sind ja bekanntlich diejenigen, die höchstens mal auf dem (Elbe)Radweg mit dem Rad unterwegs sind. Dann meistens an frisch gewaschener Funktionskleidung und mitgeführtem isotonischem Getränk erkennbar.

  18. Jetzt haben hier so bviele Leute ihren Senf zugegeben, dann kann ich auch noch! SUBJEKTIVER WAHRNEHMEUNGSMODUS AN:
    Ich bin sowohl mit dem Auto, als auch mit dem Rad zu unterschiedlichen Zeiten nicht nur in der Neustadt unterwegs (natürlich nie gleichzeitig) und muss für mich feststellen, dass die in den vorherigen posts beschriebenen Vergehen/Unachtsamkeiten (Vorfahrt, Abstand etc.) öfter von Radlern, als von Autofahrern begangen werden. Und an dieser Stelle nicht vergessen, Sorgfaltspflicht und § 1 gelten für alle im Verkehr (vllt. auch beim ;•))
    Bsp.: A-Strasse, du parkst ein, mit einem Mal kommt ein Rad am Auto vorbeigeschossen, den du eine Nanosec. später locker eingequetscht hättest.
    Muttis (bin selber Vater, also Klappe halten), die ihre Einzelkind-braucht-unbedingt-Zwillingsanhänger-Gefährte gerne auch in Grüppchen nebeneinander durch Viertel lavieren. Und ich muss wirklich lange überlegen, wann mir (egal, ob in Auto oder aufm Rad) zum letzten Mal ein Radler die Vorfahrt geschenkt hat …

  19. @ Km: „Vorfahrt geschenkt“ ist komisch formuliert. Du meinst sicher, die Dir zustehende? Eine typische Situation war neulich entlang der Alaun – zwei Radler geben sich ein Rennen nordwärts, an der Böhmischen kommt einer von rechts – zack, beide vorbei. Wäre das andersrum, hätte der sich was anhören dürfen…

    Alaun, Gegenrichtung: ich radl gemütlich, an der Böhmischen Mutti mit Hänger von links in der selben Richtung wie ich: da wird noch nicht mal nach rechts geschaut.

    Jetzt – Gegenbeispiel: Ich bin mit dem Auto auf der Rothenburger Richtung Norden, vor mir ein Fiesta, davor zwei (nicht besonders schnelle) Radlerinnen zwischen den Gleisen. Plötzlich rappelts den vor mir und er will die beiden überholen, schafft die erste, als Gegenverkehr kommt. Drängt er sich zwischen den beiden Radlerinnen, um dann wieder zu überholen. Endergebnis: 10 Sek. später radeln die beiden rechts an ihm vorbei, als er an der roten Ampel an der Louisenstraße steht.

    Es sollten einfach beide Seiten anfangen, etwas entspannter miteinander umzugehen. Natürlich könnte man für Radfahrer auch mehr Platz schaffen (auf der Rothenburger gab es den Vorschlag eines Radstreifens in beiden Richtungen mal im Entwurf zum Lärmaktionsplan) – dafür würde aber das Parken entfallen. Auch daran sollten die Autofahrer denken.

    Andererseits sollten auch die Radler sich an die elementarsten Regeln halten: richtige Seite nutzen, Licht anmachen, Vorfahrtsregeln einhalten. Die Radgemeinde schlägt mehrmal im Jahr geschlossen zurück, bei der Critical Mass und verlangt, dass jedem Autofahrer das StVO-Detail zum geschlossenen Verband klar ist – wenn es um andere Regeln geht kommt aber schnell ein „aber das wäre so ein großer Umweg“ oder „hier haben die Planer wieder Mist gebaut, den ich nur ausgleiche“…

    Dabei gefährden diese „Ausgleicher“ mit ihrem Verhalten auch andere, gut zu sehen am Schlesischen Platz, wo immer wieder Radler auf der falschen Seite ankommen und die „richtig“ fahrenden zu Auweichmanövern mitten in der Einmündung der Dr.-Friedrich-Wolf-Straße zwingen.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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