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Yogawaves

Herd auf Straße ausgesetzt

Man hätte zwar auch einfach irgendwo ne Kleinanzeige mit "zu verschenken" aufgeben können, aber warum so viel Mühe machen, wenn man das gute Stück auch direkt am schmalen Fußweg platzieren kann.
Man hätte zwar auch ein­fach irgendwo ne Klein­an­zeige mit “zu ver­schen­ken” auf­ge­ben kön­nen, aber warum so viel Mühe machen, wenn man das gute Stück auch direkt am schma­len Fuß­weg plat­zie­ren kann.
Also ich brate ja aktu­ell meine Spie­gel­eier direkt auf dem Fens­ter­brett. Aber unbe­stä­tig­ten Gerüch­ten zufolge soll es künf­tig auch wie­der etwas käl­ter wer­den. Wer also einen Herd braucht, auf der Loui­sen­straße wird gerade einer verschenkt.

Mit trau­ri­gen Wor­ten bet­telt der Kleine, der offen­bar seine beste Zeit schon hin­ter sich hat, darum, mit­ge­nom­men zu wer­den. Bei Inter­esse am Herd kann man direkt den Bag­ger­fah­rer nebenan fra­gen, ob er beim Trans­port hilft. Dinge auf die Straße zu stel­len, hat in der Neu­stadt Tra­di­tion, auch wenn die Tausch­schränke inzwi­schen wei­test­ge­hend wie­der ver­schwun­den sind.

Herd mit Macken zu verschenken.
Herd mit Macken zu verschenken.
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10 Ergänzungen

  1. Abge­se­hen davon, dass Siri keine rech­ten Worte für diese mora­lisch ver­kom­me­nen, grund­schlech­ten Dünn­brett­boh­rer fin­det, die immer wie­der ihren sper­ri­gen Müll in die Gegend eja­ku­lie­ren, rät Siri allen ihre Fin­ger von dem Teil zu las­sen. Der Herd hat ein elek­tri­sches Pro­blem = gefähr­lich! Aus Nächs­ten­liebe wurde er sicher­lich nicht auf dem ein­fachs­ten Weg ent­sorgt. Kussi…

  2. auch wenn diese Art der Sperr­müll­ent­sor­gung bedenk­lich ist, finde ich das doch wesent­lich char­man­ter als Ebay und Konsorten.
    Außer­dem ist es ja offen­bar kein Müll im enge­ren Sinne, solange man die Fin­ger vom Grill läßt.
    Gesamt­ur­teil: unentschieden

  3. @Siri

    Man kann also Sperr­müll eja­ku­lie­ren !? Wie­der was gelernt ! Danke an das Neu­stadt-Geflüs­ter für den Bildungsanspruch.

  4. Vor­zugs­weise wer­den diese mehr oder weni­ger defek­ten und ver­si­ff­ten Geräte der Gat­tung “Weiß­ware” an Sams­ta­gen aus­ge­setzt und der ehe­ma­lige Besit­zer ver­zieht sich sodann, nach­dem der letzte Umzugs­kar­ton im Trans­por­ter ver­staut ist, auf nim­mer Wie­der­se­hen in eine andere Stadt oder Wohn­ge­gend. Lus­tig ist das erst, wenn das Ord­nungs­amt viel­leicht mal in fla­granti jeman­den erwischt (vgl. § 69 Abs. 1 Nr. 2 i.V.m. § 28 Kreislaufwirtschaftsgesetz).

  5. @Anton

    coo­ler Link ! 9 ver­lo­rene Kat­zen und 5 Schlüs­sel.…. Klär die Welt mal auf !

    ;-)

  6. @Anton
    ach, tat­säch­lich? Wußte ich noch gar nicht. Ich mag nur Ebay gene­rell nicht, obwohls manch­mal bestimmt prak­tisch ist. Von Dei­nen Klein­an­zei­gen würde ich bei Bedarf mir natür­lich alles schen­ken lassen.

  7. Etwas fernab vom Thema, aber dann schaut anstatt über ebay mal bei “fair­mondo” nach. Wäre ja schön, wenn dort mehr lokale Ange­bote kom­men (gebraucht, ver­schen­ken, etc.)

  8. Ich finde ebay-Klein­an­zei­gen tau­send­mal bes­ser, als dass der Eigen­tü­mer Schränke und Sofas direkt auf den Geh­weg stellt, noch dazu wenn der lokale Wet­ter­be­richt igno­riert wird und die Sachen direkt vor Gewit­tern oder einer Regen­nacht unter freiem Him­mel lan­den. Das hat dann näm­lich nichts mit Nach­hal­tig­keit zu tun, das ist Ver­schrot­tung auf Kos­ten des Gemein­wohls, weil das Ord­nungs­amt letzt­end­lich aus dem Stadt­sä­ckel den Groß­müll abholt.

    Übri­gens hieß die Klein­an­zei­gen­platt­form frü­her kijiji, bevor sie von ebay über­nom­men wurde. Da ich kei­nen gro­ßen Vor­teil für ebay darin sehe, da ich nur die kos­ten­lo­sen Ange­bote beim Klein­an­zei­gen­teil nut­zen, nutze ich das doch hin und wie­der, vor allem, weil man schnell seine Sachen los wird und weil die Suche gut funktioniert.
    Wäre natür­lich toll, wenn der Klein­an­zei­gen­teil von Anton reger genutzt würde. Ich ver­su­che dran zu den­ken! Bei Nebenan.de wird auch so eini­ges und lokal angeboten.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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