Schrott oder kein Schrott

Gesehen auf der Louisenstraße

Gesehen auf der Louisenstraße

Die nächstgelegenen Wertstoffhöfe befinden sich übrigens am Hammerweg (vom Abstellort ca. 3,4 Kilometer entfernt) und in der Johannstadt an der Hertelstraße (mit Fährnutzung 1,9 Kilometer entfernt). Beide sind täglich bis 19 Uhr und an Sonnabenden bis 14 Uhr geöffnet.

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31 Kommentare für “Schrott oder kein Schrott

  1. Thomas
    27. November 2013 um 11:46

    „Plastikschrott“ eben….

  2. 27. November 2013 um 13:33

    schön das dieses mal wieder angesprochen wird,bei mir hier vor der Firma wird auch immer wieder Müll abgeladen wenn der Hof schon zu hat oder noch nicht auf !!
    (und die sind bestimmt alle mit dem Auto unterwegs)

    grussi….

  3. Schorse
    27. November 2013 um 13:54

    Dieser Post wirft zwei Fragen auf: 1. Ist es ok seine Sachen für 1-2 Tage vor die Tür zu stellen, ehe man sie dann gff. doch entsorgt? 2. Warum versteckt sich Kritik zunehmend hinter anonymen, gedruckten Zetteln?
    Zu 1.: Ich finde, solange es funktionierende Sachen sind und die Entsorgung dann nicht vergessen wird (wenn es nach 2 Tagen immer noch dasteht), ist es doch eine gute Sache. Auch ich mache das gelegentlich und habe selbst schon ein paar brauchbare Dinge gefunden. Derjenige, der die Dinge bereitstellt, sollte jedoch neben einer selbstgesetzten Frist auch das Wetter und die Qualität im Blick behalten (ein funktionierender Röhrenmonitor wird in Zeiten der Flachbildschirme sicherlich kaum einen Abnehmer finden, wenn er im Feuchten stand).
    2. Auch bei uns im Haus wird im Hausflur gelegentlich Kritik an den Mitbewohnern oder am Hausmeister geübt. Aber kann man dazu nicht stehen und seinen Namen drunterschreiben? Ich finde das gehört sich einfach zumal man dann ggf. kommunizieren kann.
    Gruß Schorse

  4. Anja
    27. November 2013 um 14:34

    2 Tage sind ok, aber das steht schon über ne Woche…

  5. Jörg
    27. November 2013 um 14:47

    Gebrauchte Dinge – die noch voll funktionsfähig sind – kann man auch für kleines Geld auf dem Trödelmarkt verkaufen, z. B. samstags ab 30.11. in der Neustädter Markthalle (9-16 Uhr), jeder kann mitmachen (Standgebühr 3 m 23 €), jeder kann mitmachen! Auch für Röhrenfernseher gibt es noch Käufer, meist aus dem Ausland … so machen Sie dem Käufer die Freude eines preiswerten Fernsehers, und in Deutschland bleibt der Müllberg etwas kleiner.

  6. Tom
    27. November 2013 um 16:55

    Über Bücher freue ich mich immer wieder :)

  7. HinzundKunz
    27. November 2013 um 17:18

    @Jörg
    Du hast einen Punkt nicht begriffen, es geht eben gerade nicht darum, etwas zu verkaufen!!!!! Die 23 Euro Standgebühr sind unverschämt und unnötig, denn wenn man es verkaufen wöllte, dann bräuchte es heute auch keinen Trödelmarkt mehr. Ich persönlich finde es gut, wenn Dinge* die man nicht mehr braucht und die in Ordnung sind, eben nicht der eigenen Gier folgend unbedingt noch zu Geld macht, sondern diese einfach auch mal verschenkt und sie deshalb 2-3 Tage (auch einmal 5 Tage) vor die Tür stellt, wenn man dann nach dieser Zeitspanne diese übrig geblieben Dinge auch wirklich entsorgt. Dass das auch gut funktioniert und gefüllte Kisten sich quasi über Nacht leeren, kann ich regelmäßig beobachten. Da beinahe nie alles neue Freunde findet, entsorgt man dann den Rest und gut. Im Hecht läuft das recht ordentlich ab. Sicher, kleinere Ausnahmen gibt es natürlich immer, aber zum Großteil ist es eine sinnvolle Sache, die meine volle Unterstützung hat. Dass es sogar sehr schnell gehen kann, habe ich selbst erlebt, als ich vor ein paar Jahren einer Freundin bei der Beräumung ihrer Wohnung geholfen habe und einen Großteil ihrer nicht mehr gebrauchten Wohnungseinrichtung eigentlich entsorgen wollten, aber noch auf den LKW warten mussten, deshalb schon mal alles rausgestellt hatten und kurz um die Ecke einen Kaffee trinken waren. Nach einer halben Stunde kamen wir zurück und sahen noch, wie das Sofa um eine Ecke verschwand. Es war wirklich kaum noch etwas da, was einen LKW nötig machen würde und beim Fahrer daher die aus seiner Sicht berechtigte Frage aufwarf, warum er sich mit dem LKW durch den Berufsverkehr quälen sollte. Er konnte ja nicht wissen, dass die gesamte Küche + Teile des Wohnzimmers und der damit verbundene weitere Arbeitsaufwand innerhalb von 30min in „Luft“ aufgelöst hatten. Seit diesem beeindruckenden Erlebnis finde ich, es ist ein toller „Brauch“.
    *(Bücher, Platten und anderer Kleinkram – Monitore sind zugegeben schon grenzwertig.)

  8. ???
    27. November 2013 um 19:15

    @jörg

    genau, jörg, spitzen vorschlag!

    ich schleppe meinen mehrere kilo schweren alten röhrenfernseher zur markthalle und miete dann einen stand, der bei weitem den erlös übersteigt.
    sehr praxisorientiert!

    und ansonsten inhaltlich auch sehr geil… immer schön den müll ins ausland damit „deutschland“ sauber bleibt. du fühlst dich wahrscheinlich gesegnet, nachdem du den typen aufm hammerweg deinen kaputten staubsauger angedreht hast.

    (was soll dein beitrag bitte???)

  9. Kampfradler
    27. November 2013 um 23:03

    Ich hatte bei nem Wohnungsumzug auch mal paar Sachen rausgestellt. Einiges ging wirklich schnell weg. Dafür hatten aber irgendwelche Leute über Nacht noch anderen Krempel dazugestellt der nicht so populär war. Unterm Strich war der Berg größer als vorher und ich durfte den Mist entsorgen.
    Nur mal so als Denkanstoß.

  10. 27. November 2013 um 23:18

    Manchmal gehen die rausgestellten Sachen schneller weg, als einem lieb ist. Siehe Neustadt-Geflüster vom 4. August 1999.

  11. kanneko
    28. November 2013 um 00:51

    @kampfradler
    :))) ….sorry, stimmt, aba auch witzig…

  12. Lucy
    28. November 2013 um 08:11

    Ich finde es super brauchbares vor die Tür zu stellen und ZU VERSCHENKEN anstatt mich den halben Tag auf den Flohmarkt zu setzen, dafür Geld auszugeben und anderen für den nicht mehr gebrauchten Kram von mir Geld abzuknöpfen.
    –> immerhin habe ich auch schon den ein oder anderen sehr erfreulichen Fund in besagten UmsonstKisten gemacht!

    (meine Erfahrung zeigt übrigens: auch Bücher, kitschiger KlimBim etc … wird mitgenommen –> insbesondere wenn das ganze in gutem Zustand ist!)

    Die Zurückgelassenen Reststücke dann einfach zu entsorgen – gehört dazu und wird übrigens von den meisten auch gemacht!

    (und wenns mal wirklich stehen bleibt? so what?? Räums halt weg wenns dir derart die Laune verdirbt Aber klar – wem diese Missstände derart nahe gehen – dem steht es natürlich frei sich mächtig aufzuregen, Ordnungsamt zu spielen etc …) ;-)

  13. HinzundKunz
    28. November 2013 um 08:22

    @Kampfradler
    Ja, aber du hast es entsorgt und das finde ich sehr anständig! (Auch wenn du es sicherlich nicht gern getan hast.)

  14. Musiker
    28. November 2013 um 10:16

    Die Kisten mit kostenlosem Kleinkram sind vor allem bei Schulkindern sehr beliebt. Die schleppen dann das ganze Zeug zu Hause an, und wir als Eltern entsorgen es dann im Hausmüll.

  15. hortkind
    28. November 2013 um 10:25

    musiker, wäre es denn besser, wenn sie das kaufen würden?
    die Sammel- und Tauschvariante ist doch spitzenmäjsisch!

    ps. natürlich nur, wenn die Betreffenden ihre Sachen im Auge behalten und nötigenfalls nach 2 Tagen selbst entsorgen!!

  16. Musiker
    28. November 2013 um 10:39

    @hortkind: Natürlich ist es zu begrüßen, wenn ausrangierte, aber funktionierende Dinge auf unkomplizierte Art und Weise weitergegeben werden, solange die Leute nicht versuchen, auf diesem Wege ihren Schrott zu entsorgen (z.b. alte Monitore auf den Gehweg rollen, die dann dort mit der Zeit Teil des Straßenbildes werden).

  17. anni
    28. November 2013 um 12:14

    die PC-Monitore sind wohl zu billig und eventuell nicht schick (Flachbildschirm)wenn sie auf der Straße rumstehen.

  18. Julia
    28. November 2013 um 14:10

    Wir leben alle unter dem gleichen Himmel, aber wir haben nicht alle den gleichen Horizont.

    Ick find jes utt … Unterteller, Untertassen, Unterwäsche.

  19. E-Haller
    28. November 2013 um 16:14

    Also wenn ich was zu verschenken habe, stelle ich es bei ebay-Kleinanzeigen rein. Dann weiß ich nach paar Tagen, ob es noch einen „Markt“ für Röhrenfernseher gibt…

    Wenn der erste Hund/ Regen in die „Zu-Verschenken-Kiste“ gepisst hat, hätte ich ansonsten als Raussteller auch keinen Bock mehr, die nach paar Tagen zu entsorgen.

  20. 28. November 2013 um 19:24

    endlich hat auch anni einen sinnvollen beitrag hinterlassen. danke!

  21. Hotte Hü
    28. November 2013 um 19:48

    @I.l.A.: Frechdachs! :D

  22. HinzundKunz
    29. November 2013 um 08:07

    @ich liebe anni!
    Ich finde, den hättest du stecken lassen können, denn wenn etwas anmaßend ist, dann sich das solche dämlichen Sprüche! Wie sinnvoll deine eventuellen früheren Aussagen sind, kann keiner überprüfen, aber wenn die inhaltlich ähnlich gelagert waren, dann bist du hier derjenige ohne ***!

  23. HinzundKunz
    29. November 2013 um 08:08

    @Hotte Hü
    Das ist nicht frech, sondern unverschämt!

  24. 29. November 2013 um 08:24

    @E-Haller: zu verschenkende Sachen auch gern hier in den Kleinanzeigen.

  25. Sahra
    29. November 2013 um 10:05

    Ich finde auch, dass nach 2 Tagen des „Rumstehens“ die Grenze erreicht ist… Übrigens: Bei einem Umzug wurde mal – um mehr Platz für die Träger zu schaffen – unsere Räder aus dem Hausflur auf die Straße gestellt… Da dachten auch einige, die seien „zum Mitnehmen“ – und weg waren sie.

  26. Nine
    29. November 2013 um 11:18

    Fahrräder lässt man ja auch ni unangeschlossen im Öffentlichen Raum stehen…

  27. jörg
    29. November 2013 um 23:59

    Wenn jeder seinen (Technik-)Müll rausstellt, insbesondere Bildschirme in den Regen, so ist dies eher ein Zeichen von Hilflosigkeit oder Faulheit, die Dinge ordentlich zu entsorgen. Schnell geht’s ja über kostenlose Verschenke-Anzeigen bei ebay-Kleinanzeigen, oder auch bei der Studentenzeitung ad rem http://www.ad-rem.de wenn man Studenten mit Möbeln etc. was Gutes tuen will … und wer SEHR VIEL HAUSRAT hat, sollte vielleicht wirklich mal auf den Flohmarkt (wie schon oben angemerkt, natürlich nicht wegen eines Bildschirms). Übrigens: auch auf Flohmärkten gibt’s da und dort Verschenke-Kisten.

  28. anni
    1. Dezember 2013 um 16:04

    funktionierende Sachen kann man auch in den Umsonstladen im Sonnenhof (Alaunstraße) schaffen.

  29. 3. Dezember 2013 um 23:01

    Die Kiste füllt sich langsam.

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