Umsonst draußen im Hechtpark

Umsonst und Draußen - Eindrücke von 2011
Umsonst und Draußen – Eindrücke von 2011
Das legendäre „umsonst-und-draußen“-Festival wird irgendwie immer weiter an den Rand der Neustadt gedrängt. Fand es anfangs noch in Sichtweite des Alaunplatzes an der Tannenstraße statt, zog es dann an die Stauffenbergallee, ist nun die diesjährige Station neben dem Friedhof im Hechtpark. Nun ja. Das Programm am kommenden Wochenende wird hoffentlich nicht alle Toten aufwecken.

Unter anderem dabei sind „SchönfeldDieterWehrenpfennig“, „Flanschies“, „PhraseIV“, „Excessive Visage“ und exklusive Überraschungsgäste aus Russland. Der Programm-Ablauf ähnelt den Vorjahren. Am Donnerstag werden ab 21.30 Uhr Kurzfilme live vertont, am Freitag wird ab 18.30 Uhr live gespielt und der Sonnabend beginnt um 14 Uhr mit dem Café International, Literatur und Musik.

Umsonst und Draußen - Eindrücke von 2011
Umsonst und Draußen – Eindrücke von 2011

17 Kommentare zu “Umsonst draußen im Hechtpark

  1. Hey, das ist eine Täuschung, der ich auch erlegen bin!:
    Bis zum Friedhof ist es noch ein weiter[er] Weg.
    Und das ist auch gut so.

  2. Ja, es ist so, wie „S. Ebnitzer“ es schreibt.

    Desweiteren will ich einfach mal etwas zu bedenken geben. Wobei ich vorab sage, dass ich die Hintergründe nicht kenne. Insofern lasse ich mich gerne aufklären, sofern ich falsch liege. Aber bis dahin gehe ich von Folgendem aus:

    Auch die bisherigen Veranstaltungsorte dürften sich im Besitz anderer befinden, Stadt oder Privatpersonen zum Beispiel. Vermutlich bestanden bisher keine Eigennutzung oder es standen keine Wohnhäuser in der Nähe, Stichwort: Lärmbelästigung.
    Vermutlich haben die Veranstalter daher den Platz vom Eigentümer günstig oder „umsonst“ zur Verfügung gestellt bekommen. Nun hat sich halt irgendetwas geändert.
    Die Bemerkung „verdrängt“ erregt den Verdacht, dass so eine Art von Zurverfügungstellung sofort zu einem Recht auf Lebenszeit führte. Was Enteignung bedeutet.
    Es führt zu dem irrigen Einduck, dass alles was einem gefällt per Selbstentscheid in persönlichen Besitz übergeht. Also: Raub oder sowas.
    Und es verführt zu dem Eindruck, dass der Weg zum u&d mittlerweile extrem weiter wäre als die Wege, die man regelmäßig zurücklegt. Zu Partys z.B., etc.
    Es verführt zu dem Verdacht, dass sich einige Leute stets dafür selbst huldigen, dass sie Rad oder Bahn fahren präferieren. Aber bereits 2-3 km sind zu viel des Guten.

  3. „Das legendäre „umsonst-und-draußen“-Festival wird irgendwie immer weiter an den Rand der Neustadt gedrängt…“

    – War das u&d am Anfang nicht mal im Industriegelände? Auch nicht gerade das Herz der Neustadt.

  4. @Karsten: Ich mag deinen Oberlehrerton nicht.

    Zum U&D: Natürlich war es für mich praktischer, nur durch den Park zu laufen zur Kirche, dann war ich da. Bis zum Friedhof werde ich wohl nicht laufen, denn ich muss schließlich auch wieder zurück. Des Nachts. Allein. Hunde wurden zumindest im letzten Jahr ab 21 Uhr nicht mehr aufs Gelände gelassen.

  5. @Karsten: Recht haste, hab ich verdrängt. Für mich hat es immer 2009 angefangen, weil das Industriegelände damals außerhalb meines Aufmerksamkeitsbereiches war. ;-)

  6. @Anton: öh, ich hatte auch Recht ;)

    @Sylvia: Es ist NICHT am Friedhof – jedenfalls nicht am oder neben dem St.Pauli-Friedhof, von anderen Friedhöfen weiß ich nichts – sondern auf dem Aussichtsplateau (http://bit.ly/1LiyEOZ). Gestern Nacht um eins war Ameisenstraße zwischen dort und Königsbrücker. Also nix mit allein. – Das mit den Hunden ist allerdings doof.

  7. @Torsten: zweimal richtig. Ich hab das Festgelände ja auch nur aus dramaturgischen Gründen in die Nähe des Friedhofes gerückt. Wie man an der Karstenschen Reaktion sehen kann, hat es funktioniert. Richtigerweise sind es noch ca. 500 Meter Luftlinie bis zum St.-Pauli-Friedhof.

  8. @Anton und Torsten: Ich habe es auch nicht gewusst. Erst Torstens Hinweis brachte mich auf die Idee, mich diesbezügtlich aufzuschlauen.

    @sylvia: „Ich mag deinen Oberlehrerton nicht.“
    Das tut mir leid für Dich. Änderen kann ich es aber nicht, da die Ursache bei Dir liegt.

    „Hunde wurden zumindest im letzten Jahr ab 21 Uhr nicht mehr aufs Gelände gelassen.“
    Allein schon auf die Idee zu kommen, einen Hund mit auf eine Veranstaltung mit vielen, dicht gedrängten, nicht nach unten schauenden, vielleicht auch angetrunken Leuten nehmen zu wollen…. gut, ich enthalte mich der Wertung. Aus Rücksicht auf Deine Gefühle.
    Und wie das mit Hunden sehr lauten Geräuschen war, weiß ich auch nicht. Ich hab ja keinen Hund. :-)

    Zu den vielen anderen Punkten äußere ich mich gar nicht. Ich bin heute nicht willens, den mir intellektuell überlegenen Leuten schon wieder beim Denken zu helfen.
    Darüber hinaus wollen wir heute nicht schon wieder vom Thema abweichen. Also: Shitstorm der intellektuellen Elite, zieh über mich hinweg. :-D

  9. Karsten,

    Dein oberlehrerhafter und arroganter Tonfall wird mitnichten durch Sylvias Wahrnehmung erzeugt, sondern durch eine narzistische Persoenlichkeitsstoerung (nicht Sylvias).
    Mal so als Meinungsauesserung des dir intellektuell weit unterlegenen Poebels.

    F.

  10. Ich erlaube mir, dem Frank ein bisschen Lebenshilfe zuteil werden zu lassen:
    1. Vermeide es, exzessiv mit von anderen Leuten aufgeschnappten Fremd- und Fachwörtern um dich zu werfen, deren Bedeutung du bestenfalls vermutest. Man fühlt sich gut, weil man sich selbst Kompetenz und Intelligenz vorkaukelt. Aber man macht sich am Fließband zum Gespött aller Leute.
    2. Überlasse die Beurteilung der Gesundheit anderer Leute den Fachkräften, die mit dem notwendigen Handwerkszeug ausgestattet sind. Gedulde dich, bis dieser den Kandidaten überhaupt schon mal kennengelernt haben.
    3. Befrage deinen Spiegel mit einem tiefen Blick in die Augen: „Mit welchem Verhalten provoziere ich, dass mich ständig alle Leute nicht für voll nehmen und das auch noch ständig signalisieren? Warum schlagen die ständig mir meine Pöbelei um die Ohren?“
    4. Rechergiere: Wie nennt Al Bundy seine Tochter Kelly?
    5. Frage dich: Warum kupfere ich Schreibstile ausgerechnet von dem ab, den ich für völlig blöde halte? Fällt mir nicht’s Eigenes ein? :-)

    Und damit zurück ins Studio. Fank, kannste noch irgendwas interessantes über das u&d beitragen?

  11. Hmm, also ich finde Karsten nicht oberlehrerhaft. Er vertritt doch nur eine andere Meinung als die meisten hier – die muss man auch nicht gut finden, nur ihm deshalb Arroganz und Herablässigkeit anzudichten, halte ich für gewagt :)..

  12. Schade, dass es (auch hier) kaum um die Inhalte geht…

    Ich fand das Festival sehr schön, das Flair, das Gelände und die Musik :-) Außerdem Hut ab vor all den fleißigen ehrenamtlichen Kolleginnen und Kollegen! Es ist Zeit, mal laut DANKE zu sagen. Ich komme gern wieder.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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