Seit dem frühen Morgen wird die Innenstadt in einem Umkreis von rund einem Kilometer um die ehemalige Carolabrücke evakuiert. Der Grund dafür ist der Fund einer Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. Rund 18.000 Bewohner*innen sind aufgefordert den Bereich zu verlassen. Ziel ist, dass ab 9 Uhr das Gebiet leer ist.

Weltkriegsbombe am Elbufer soll entschärft werden
Im Baufeld der neuen Carolabrücke am Elbufer ist eine Weltkriegsbombe gefunden worden. Die Entschärfung ist für heute geplant. Polizei und Feuerwehr sind im Einsatz. Die Dresdner Polizei weist darauf hin, dass alle Menschen den Evakuierungsbereich bis 9 Uhr verlassen müssen. Eine Karte zeigt das betroffene Gebiet. In der Neustadt stehen Polizeiautos bereit, um die Straßen abzusperren.

Die Einsatzkräfte beginnen nun damit, den Sperrbereich zu kontrollieren. Dabei kommen auch eine Drohne und ein Hubschrauber zum Einsatz. Sobald keine Menschen mehr in dem Bereich sind, können die Entschärfungsarbeiten beginnen. Die Dresdner Polizei bittet alle Personen, die sich jetzt noch im Evakuierungsgebiet (siehe Karte) befinden, den Anweisungen der Einsatzbeamten Folge zu leisten. Aus den Erfahrungen der Entschärfungen im vergangenen Jahr kann das bis in die Mittagsstunden dauern.
Aufgrund der Sperrungen der Innenstadt werden seit 8.15 Uhr auch zahlreiche Straßenbahnlinien umgeleitet. Umfangreiche Informationen dazu finden sich auf www.dvb.de/bombe
Notunterkunft und zusätzliche Fahrten
Die Landeshauptstadt hat in der Dresdner Messe eine Notunterkunft eingerichtet. Sie ist seit 7 Uhr geöffnet. Die Dresdner Verkehrsbetriebe stellen zusätzliche Transportmöglichkeiten bereit. Busse zur Notunterkunft fahren die Haltestellen Sachsenplatz, Striesener Straße Gerichtsstraße sowie Pirnaischer Platz Wilsdruffer Straße am Landhaus an. Straßenbahnen fahren über die Route Albertplatz, Carolaplatz, Neustädter Markt am Blockhaus und Theaterplatz.

Informationen und Bürgertelefon
Das Bürgertelefon ist unter 0351 4887666 erreichbar. Aktuelle Informationen gibt es über WhatsApp (Stadt Dresden), Threads (Feuerwehr Dresden) oder auf dresden.de/bombe.


















