Der Mann mit den Schuhen ist zurück

Noch eine Menge zu räumen, aber ab morgen soll geöffnet sein.
Noch eine Menge zu räumen, aber ab morgen soll geöffnet sein.
Ende April hatte Thomas Weidemann die „gehwerke“ in der Bautzner Straße 9 eröffnet. Ende Juli war das Lädchen dann wieder zu. Ein Umbauschild vertröstete auf später. Morgen nun ist Neueröffnung – als erster Franchise-Shop der spanischen Schuhmarke „camper“

Dafür hat Weidemann den Laden erneut komplett umgekrempelt. „Ich war noch zu sehr in Thüringen“, versucht er zu erklären. Dort hatte er über Jahrzehnte einen Schuhladen geführt. „Und das Konzept wollte ich jetzt auch hier in Dresden.“ Er ist sich sicher, dass das auch funktioniert hätte, aber eben erst nach einer gewissen Anlauf-Zeit. „Die Zeit habe ich nicht und dann kam die Idee mit Camper“. Die spanische Marke steht für bequeme und modische Schuhe für beiderlei Geschlecht in der mittleren Preisklasse ab etwa 100 Euro aufwärts. Zu Zeiten des „Lace Up“ auf der Böhmischen Straße gab es dort eine extra Camper-Abteilung, doch das Lädchen hat sich bekanntlich ins Internet verzogen. „Da tut sich eine Lücke auf“, spekuliert Weidemann. Die will er dann ab morgen füllen.
Solche Schuhe gibt's dann in dem neuen Lädchen
Solche Schuhe gibt’s dann in dem neuen Lädchen

    Infos und Öffnungszeiten

  • camper, Bautzner Straße 9, 01099 Dresden, Telefon: 0351 41885942, geöffnet: Montag bis Freitag: 10 bis 19 Uhr, Sonnabend: 10 bis 18 Uhr.

15 Kommentare zu “Der Mann mit den Schuhen ist zurück

  1. Hoffentlich müssen wir nicht eines Tages lesen:
    „Der alte Mann mit dem Pimmel ist zurück“.

    Anton, was ist mit deinem Buch?!: Ich kann es nicht öffnen!

  2. Hmm, ist das nich die spanische SchuhMarke, die mit allen möglichen Öko- und Verantwortungspalaber daher kommt? Und dennoch vor Jahre die gesamte Produktion nach China verlget hat? Oder irre ich mich da?

  3. Ja genau das ist diese Schuhmarke und seitdem sind sie umso teurer und umso schneller kaputt…an den unmöglichsten Stellen…

  4. @E-Haller: Das die Schuhe auch in China unter vernünftigen Bedingungen produziert werden kann wohl keiner von uns nachprüfen. Drum wollen wir das mal glauben. Allerdings lebt die Marke eben von jenem „wir produzieren hier“-Image. Und dann hat es doch schon eine faden Beigeschmack wenn der Schuh dann plötzlich nicht mehr mit dem LKW ankommt sondern aus einem Übersee-Container purzelt.

  5. …wird jetzt wohl die neue hipsterecke in der neustadt? können sich die apple-punks ausm oswald (…bitte ******** euch nach berlin!) gleich ihre alternativen schühchen kaufen.

    ****Anmerkung: Teile des Kommentars wurden entfernt, da sie nicht der Hausordnung entsprechen. ****

  6. Klappe, die 2.:Darauf hat die Neustadt sicherlich gewartet. Spekulierender Thüringer Öko-„Experte“ mit China-Tretern aus Spanien als Franchise-Selbstständiger auf der Bautzner. Vielen Dank Thomas Weidemann. Muss man so was in die Neustadt holen? Bleibt uns Neustädtern zu wünschen, dass wir nicht bald in Camper- City wohnen.

  7. @Hugo H: Nun mal nicht gleich so schwarz sehen. Es gibt ja noch Schuh-Neuber. Aber das mit diesen „Eine-Marke“-Läden finde ich auch (hier eine passende Variante von Stoffwechselendprodukt ergänzen). Schau dir mal nur an was aus dem Bikeland geworden ist.

  8. @_ @Anton: Ihr habt ja recht. Es gibt ja noch Schuh- Neuber, Schau- Fuß und Calzador… Schwarz sehe ich nicht, sondern eher rot (grins… Labelfarbe). Aus meiner Sicht passt so ein Konzept aufgrund mangelnder Individualität und Fremdbestimmtheit (Ladengestaltung, Einheitsmugge, Tralala etc.) nicht in die Neustadt. Die Touris wird´s sicherlich nicht interessieren.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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