Gesprächsrunde zum transatlantische Freihandelsabkommen

Sie sind heftig umstritten: die Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA. Die Grünen wollen im „Grünen Salon“ heute Abend ein wenig Licht ins Dunkel bringen. Zu diesem Zwecke ist der Der langjährige Bundesvorsitzende der Partei und amtierender Sprecher der Grünen im europäischen Parlament, Reinhard Bütikofer, angereist.

Das Transatlantische Freihandelsabkommen, offiziell Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft, soll ein Vertrag zwischen europäischen und nordamerikanischen Staaten werden. Konkrete Verhandlungen über die verschiedenen Vertragsbedingungen laufen seit Mitte 2013 unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Ziel des Abkommens ist die Steigerung des Wirtschaftswachstums der beteiligten Staaten. Allerdings gibt es auch eine breite Kritik an den geplanten Verträgen, vor allem von Verbraucher- und Umweltschutzorganisationen. Im „Grünen Salon“ soll nun der Europa-Politiker Bütikofer über Chancen und Risiken berichten.

  • Grüner Salon Europa mit Reinhard Bütikofer, Moderation: Stephan Kühn. Der Eintritt ist kostenlos, Beginn: 19 Uhr, Bischofsplatz 6

12 Kommentare zu “Gesprächsrunde zum transatlantische Freihandelsabkommen

  1. @dom
    ich glaube da liegst du falsch. momentan gibt es in europa keine sogenannten chlorhünchen etc. zu kaufen, da diese art der herstellung laut eu recht nicht erlaubt ist. jedoch würde ein freihandelsabkommen diese produkte auf unseren markt bringen und das ohne kennzeichnungspflicht. also friss oder stirb!

  2. Der Bütikofer kann zu Hause bleiben. Da verursacht er wenigstens keinen zusätzlichen CO²-Ausstoß.

  3. @nurmalso: genau, das gilt aber für die ganze 7-milliarden-plage auf erden. was büti betrifft, keine ahnung, aber EU-abgeordnete fliegen und fernreisen enorm viel, um dann n vortrag zu halten, dienstessen zu sich zu nehmen, nen berieb zu besuchen oder den taubenzüchterverband kennenzulernen. da wäre mehr interaktive heimarbeit sehr angebracht. nur wer lässt sich schon freiwillig das geile jet-set-leben vergeigen?

  4. Ich habe zwar prinzipiell nichts gegen Gentechnik, aber natürlich wäre es fair, wenn das jeder für sich entscheiden kann. Wie werden denn Kennzeichnungspflichten im Zusammenhang mit dem Freihandelsabkommen diskutiert? Findet das was statt?

  5. @Pieschener: Es stimmt schon das ein paar Sachen gibt. Aber eben nur ein paar. Nicht massenweise wie es mit dem Freihandelsabkommen droht.

  6. @Zschertnitzer: es geht ja gerade darum, dass sog. nicht-tarifäre Handelshemmnisse abgebaut werden sollen – also Umweltauflagen, Verbraucherschutz etc. Da werden die sich kein Eigentor schießen und irgendeine Kennzeichnungspflicht reinnehmen, wenn man sie nicht zwingt – und da die Verbrecherbande geheim verhandelt, weiß keiner, was verhandelt wird, und niemand kann Druck aufbauen. Es wird darauf hinauslaufen, die jeweils niedrigsten Standards als Grundlage zu nehmen. Dass die Ernährung in den USA katastrophal ist, ist ja kein Geheimnis.

  7. @ein anderer Stefan
    Dass die Ernährung ingesamt in der USA katastrophal wirkt, liegt aber eher an Mentalitätsunterschieden. Wer will, kann sich auch dort gesund ernähren. Das sehe ich bei meiner Verwandtschaft da drüben.

    Durch das Rückfahren von Kennzeichnungspflichten bei Lebensmitteln würde das Vertrauen der Verbraucher in die Lebensmittelprodukte der großen Ketten noch weiter sinken. Davon können wiederum regionale Ökoanbieter indirekt profitieren, auch wenn die Lebensmittelpreise in den großen Ketten möglicherweise weiter sinken.

    Momentan sind ersten Grundlagen des Vertragswerks geleakt worden, mal sehen, was da noch so kommt und die Analysen so bringen. Bisher ist aufgrund der Intransparenz viel Spekulation im Spiel.

  8. @nepumuk: Mir gings mehr um die zusätzlichen Belastungen durch seine sinnlose Reise hierher, will ihm ja nicht gleich das Lebensrecht absprechen. Vielleicht ist er ja mit Rad und Bahn gekommen, dann wäre er wenigstens nicht nur ein Plakat-Grüner.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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