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Waldbrandsaison in Sachsen hat begonnen

Seit dem 1. März veröffentlichen Sachsenforst und der Deutsche Wetterdienst wieder täglich die Waldbrandgefahrenstufen für Sachsen. Grundlage ist ein weiterentwickelter Waldbrandgefahrenindex, der die Gefahr für 31 Vorhersageregionen im Freistaat berechnet.

Waldbrandgefährdung in Sachsen - Grafik: Sachsenforst
Waldbrandgefährdung in Sachsen – Grafik: Sachsenforst

Der Index unterscheidet fünf Stufen – von 1 für sehr geringe bis 5 für sehr hohe Waldbrandgefahr. Die Werte werden täglich aktualisiert und bis zum 31. Dezember veröffentlicht.

Parallel beginnt in den Regionen des sächsischen Tieflandes wieder die kameragestützte Waldbrandüberwachung der Landkreise. Dort ist die Gefahr wegen sandiger Böden und geringerer Niederschläge besonders hoch.

Großbrand in der Gohrischheide

Im Jahr 2024 brannten in Sachsen rund zehn Hektar Wald. Deutlich höher fiel die Bilanz im Jahr 2025 aus: Mehr als 2.000 Hektar Wald standen in Flammen.

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Den größten Anteil hatte ein Großbrand in der Gohrischheide im Landkreis Meißen. Das Feuer brach am 1. Juli auf einem kampfmittelbelasteten Gelände aus. Hunderte Einsatzkräfte kämpften über Tage gegen die Flammen. Der Landkreis rief zeitweise den Katastrophenfall aus, mehrere Ortschaften wurden evakuiert. Der Brandgeruch war in weiten Teilen Sachsens zu riechen.

Die meisten Brände sind menschengemacht

Sachsenforst appelliert deshalb an Waldbesucher, besonders vorsichtig zu sein. „Der Mensch ist für die meisten Waldbrände verantwortlich“, sagt Landesforstpräsident Utz Hempfling. Fahrlässiges Verhalten und in einigen Fällen auch Brandstiftung zerstörten wertvolle Ökosysteme, setzten Treibhausgase frei und gefährdeten Menschen.

Vor allem für die Feuerwehren bedeuteten Waldbrände häufig langwierige und körperlich belastende Einsätze – oft bei großer Hitze. Natürliche Ursachen spielten dagegen nur eine sehr geringe Rolle.

Auch Waldbesitzer sollten vorbeugende Maßnahmen ergreifen. Die zuständigen Revierleiter von Sachsenforst beraten Privat- und Körperschaftswälder kostenfrei.

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Waldumbau als Brandschutz

Im Staatswald setzt Sachsenforst nach eigenen Angaben vor allem auf Waldumbau, um das Risiko zu senken. Reine Nadelbaumbestände werden schrittweise durch Mischwälder mit höherem Laubbaumanteil ersetzt.

In schwer zugänglichen Gebieten wie dem Nationalpark oder auf kampfmittelbelasteten Flächen sorgen zudem Löschwasserzisternen, Brandschneisen sowie ein Netz aus Einsatz- und Rettungswegen für bessere Einsatzbedingungen im Brandfall. Regelmäßige Waldbrandschutzübungen mit Behörden und Feuerwehren sollen die Zusammenarbeit verbessern.

Feuer im Wald strikt verboten

In Sachsen ist offenes Feuer im Wald und bis zu 100 Meter entfernt ganzjährig verboten. Dazu gehören Rauchen, Lagerfeuer und Grillen.

Auch abgestellte Fahrzeuge können Brände verursachen. Heiße Katalysatoren können trockene Vegetation entzünden. Zufahrtswege zu Waldgebieten müssen außerdem frei bleiben, damit Rettungsfahrzeuge im Ernstfall schnell zum Einsatzort gelangen.

Wer einen Waldbrand entdeckt, sollte sofort den Notruf 112 wählen. Frühe Meldungen helfen, eine Ausbreitung zu verhindern.

Bei den Waldbrandgefahrenstufen 4 und 5 können Landkreise und kreisfreie Städte zusätzliche Maßnahmen ergreifen und etwa Wälder sperren.

Informationen per App

Aktuelle Waldbrandgefahrenstufen stellt Sachsenforst online unter www.sachsenforst.de bzw. unter www.mais.de/php/sachsenforst.php bereit. Zusätzlich informiert die kostenfreie App „Waldbrandgefahr Sachsen“. Sie bietet eine Standort- und Notruffunktion und zeigt auch den nächstgelegenen Rettungspunkt im Wald an.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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