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Zweite Mehrgenerationenbank für den Alaunpark

Wer den Alaunpark kennt, weiß: Die Generationensitzgruppe an der östlichen Seite, nahe der Kita, ist gut angenommen worden. Seit ihrer Einweihung ist sie ein fester Treffpunkt — für Jugendliche, Eltern mit Kinderwagen, manchmal auch für Rentnerinnen mit Rollator oder Menschen im Rollstuhl, kurz einfach alle, die mal sitzen wollen. Jetzt bekommt der Park Nachschub.

Zwischen Spielplatz und dem Gartenprojekt soll die Mehrgenerationenbank entstehen. Foto: Anton Launer
Zwischen Spielplatz und dem Gartenprojekt soll die Mehrgenerationenbank entstehen. Foto: Anton Launer

„Seit 2023 gibt es auf dem Alaunplatz eine Sitzgruppe mit einem großen Tisch und zwei Bänken“, sagt Sascha Döll, der Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft. Dieser barrierefreie Ort für alle Generationen erfreue sich seitdem großer Beliebtheit. Damit stand schnell fest, es braucht mehr davon in der großen Parkanlage. „Diesen Wunsch können wir erfüllen, die Bauarbeiten beginnen in den kommenden Tagen“, so Döll.

Ab Mitte Juni entstehen auf der anderen, der westlichen, Seite des Parks zwischen der Obstwiese des Urban-Gardening-Bereichs und dem Spielplatz eine zweite barrierefreie Sitzgruppe mit zwei Bänken und einem Tisch. Bis Ende Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Dass dort im Sommer bereits vorhandene Bäume Schatten spenden, war bei der Standortwahl kein Zufall.

Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft - Foto: Anton Launer
Sascha Döll, Leiter des Amtes für Stadtgrün und Abfallwirtschaft – Foto: Anton Launer

Die Idee kam diesmal nicht aus dem Amt, sondern aus dem Stadtviertel: Das BÜLOWH der Diakonie und die Initiative Neustadt(t)Raum haben den Anstoß gegeben. Auch das Stadtbezirksamt war beteiligt. Die neue Gruppe ähnelt der ersten — Holz-Stahl-Konstruktion, barrierefrei erreichbar, mit Armlehnen zum Hochstützen — verzichtet aber auf die Graffiti-Tischplatte der ersten Version.

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Neben der Sitzgruppe selbst wird ein Teil des alten Plattenwegs erneuert. Der stammt noch aus den 1950ern und ist entsprechend in die Jahre gekommen. Rund 200 Quadratmeter Belag werden ausgetauscht. Ringsherum entstehen neue Beete mit Gräsern und Stauden — pflegeleicht, klimaangepasst, bienenfreundlich.

Das Projekt kostet rund 123.000 Euro und wird vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft getragen — deutlich mehr als die erste Sitzgruppe, die 2023 mit 32.500 Euro zu Buche schlug. Der Preisunterschied erklärt sich vor allem durch den Wegebau.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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