Ist die Vierte Gewalt in der Krise? Diskussion am Montag im Militärhistorischen Museum Dresden.

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr lädt am Montag, 20. Juli 2026, zu einer Podiumsdiskussion unter dem Titel „Ist die Vierte Gewalt in der Krise?“ ein. Beginn ist um 18 Uhr, Einlass ab 17.30 Uhr. Im Mittelpunkt stehen Journalismus, Medien und Meinungsbildung.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs entstand neben der Gewaltenteilung auch das Konzept unabhängiger Medien als Kontrollinstanz, so das Museum: Die sogenannte Vierte Gewalt soll staatliche Institutionen kritisch begleiten, informieren und Machtmissbrauch verhindern. Heute stehen öffentlich-rechtliche wie private Medien zunehmend in der Kritik – die Vorwürfe reichen von einer zu einheitlichen Medienlandschaft über gezielte Meinungsmache bis hin zu den Auswirkungen sozialer Medien auf Journalismus und Meinungsbildung. Ob diese Einschätzungen zutreffen, soll die Runde im Museum klären.

Auf dem Podium sitzen die NDR-Journalistin Anja Reschke, Nikolaus Blome, Ressortleiter für Politik und Wirtschaft bei RTL, sowie Andreas Nowak, Landtagsabgeordneter und medienpolitischer Sprecher der sächsischen CDU – drei Stimmen aus öffentlich-rechtlichem Rundfunk, privatem Fernsehen und Landespolitik. Die Moderation übernimmt Oberst Rudolf J. Schlaffer, Direktor des Museums.
- Wann: Montag, 20. Juli 2026, 18 Uhr (Einlass 17.30 Uhr)
- Wo: Militärhistorisches Museum der Bundeswehr, Olbrichtplatz 2, Dresden
- Eintritt: frei, begrenzte Platzzahl, keine Reservierung möglich
- Aufzeichnung: wenige Tage später auf der Website des Museums
















