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Ist das Krieg?

Im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr findet am Montag, 13. April 2026, um 18 Uhr die Veranstaltung „Ist das Krieg?“ statt. Im Mittelpunkt steht der Kampf um Frauenrechte in der Gegenwart. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Friedenspreisträgerin Klementyna Suchanow - Foto: Andrzej Swietlik
Friedenspreisträgerin Klementyna Suchanow – Foto: Andrzej Swietlik

Preisträgerin des Dresdner Friedenspreises zu Gast

Zu Gast ist die polnische Schriftstellerin und Journalistin Klementyna Suchanow. Sie erhält in diesem Jahr den Dresdner Friedenspreis. Nach einem Vortrag spricht sie mit der deutschen Journalistin Julia Ruhs. Cornelius Pollmer moderiert das Gespräch.

Frauenrechte im historischen Kontext

Der Kampf um Frauenrechte ist ein vergleichsweise junges Phänomen. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts standen Grundrechte im Mittelpunkt. In jüngerer Zeit rückten sexuelle Gewalt und Sexismus in den Fokus. Auch das Recht auf körperliche Selbstbestimmung gewinnt wieder an Bedeutung. Bereits in den 1960er bis 1980er Jahren spielte dieses Thema eine große Rolle.

Auslöser für Proteste sind häufig Gesetzesänderungen konservativer Regierungen. Sie schränken Abtreibung ein und verschärfen die Strafverfolgung. Beispiele dafür gibt es in den USA und in Polen.

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Bewegung in Polen

Klementyna Suchanow, geboren 1974 in der niederschlesischen Stadt Kamienna Góra, studierte Polnisch und Spanisch an der Universität Wrocław und promovierte 2003 in Literaturwissenschaft. Sie ist Mitbegründerin der Bewegung „All-Poland Women’s Strike“, auf Deutsch „Frauenstreik“. Seit 2016 mobilisiert sie in Polen Zehntausende Menschen. Die Proteste richten sich gegen den Abbau des Rechtsstaats und gegen die Verschärfung des Abtreibungsgesetzes.

In ihrem Buch „Das ist Krieg“, erschienen im Europa-Verlag, untersucht sie internationale Verbindungen radikal religiöser und politisch ultrakonservativer bis rechtsgerichteter Gruppen. Nach ihrer Analyse streben diese Kreise eine Gesellschaftsordnung an, in der Körper und Sexualität keine Privatangelegenheiten sind, sondern staatlich geregelt werden.

Lesung im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr

Die Veranstaltung wird in polnischer und deutscher Sprache mit Simultanübersetzung durchgeführt. Das Museum organisiert den Abend in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft „Friedenspreis Dresden – International Peace Prize“. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die Kapazität begrenzt ist und empfiehlt frühes Erscheinen.

Militärhistorisches Museum bei Nacht. Foto: Archiv Anton Launer
Militärhistorisches Museum bei Nacht. Foto: Archiv Anton Launer
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