Anzeige

Tag der Offenen Tür in der Waldorfschule Dresden

Carolabrücke: Ausstellung verlängert – Abstimmung noch bis Sonntag

Neustadt-Geflüster bei Google bevorzugen

Das Interesse an den Planungen für den Neubau der Carolabrücke ist offenbar so groß, dass die Stadtverwaltung die Ausstellung im Stadtforum noch einmal verlängert.

Die vier Entwürfe: oben links: FHECOR und TSSB; oben rechts: GRASSL und gmp Architekten; unten links: Schüßler-Plan und DKFS; unten rechts: LAP und Knight Architects.
Die vier Entwürfe: oben links: FHECOR und TSSB; oben rechts: GRASSL und gmp Architekten; unten links: Schüßler-Plan und DKFS; unten rechts: LAP und Knight Architects.

Vor Ort sind die vier Modelle der Brückenentwürfe zu sehen. Zum Vergleich ist auch ein Modell der alten Carolabrücke ausgestellt. Außerdem hängen die Pläne und Visualisierungen großformatig an Stellwänden. Das vermittelt einen anderen Eindruck, als sie nur am Computer oder auf dem Handy zu betrachten. Die öffentlichen Führungen und Vorträge im Stadtforum waren stets gut besucht. Auch die Beteiligung an carolaVOTE ist groß.

Laut Stadtverwaltung gaben bis Donnerstagvormittag knapp 21.000 Menschen ihre vollständige Stimme zu den vier Brückenentwürfen bei der Online-Abstimmung ab.

Die Ausstellung in der AGORA des Stadtforums in der Waisenhausstraße 14 sollte ursprünglich am Freitag, 17. Juli 2026, enden. Sie bleibt nun bis Dienstag, 18. August 2026. Geöffnet ist sie montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.

Anzeige

Die Linke

Anzeige

Clueso

Anzeige

Helge Schneider am 23. August in der Jungen Garde

Anzeige

tranquillo

Anzeige

Societaetstheater

Anzeige

VG Biomarkt

Anzeige

Blitzumzug

Anzeige

Zeitlos

Anzeige

Radensleben Transporte

Anzeige

Lesetheater

Die Veranstaltungsreihe „Brückencafé“ sowie die Führungen durch die Ausstellung sind inzwischen beendet. Weitere Termine sind nicht geplant.

  • Die Online-Abstimmung carolaVOTE endet wie vorgesehen am Sonntag, 19. Juli 2026. Wer sich noch beteiligen möchte, kann dies bis zum Ende des Tages unter carolavote.urbanista.de tun.
  • Weitere Informationen zum Brückenneubau stehen unter www.dresden.de/carolabruecke.
Carolabrücke - Foto: Archiv November 2016
Carolabrücke – Foto: Archiv November 2016

Auswertung beginnt nach Ende der Abstimmung

Ab Montag, 20. Juli 2026, wertet die Stadt die Abstimmung aus. Die Stimmen werden datenschutzkonform analysiert und auf Plausibilität geprüft. Damit sollen mögliche Mehrfachteilnahmen ausgeschlossen werden.

Die Ergebnisse der Umfrage gehen zunächst an das Begleitgremium. Das Bürgervotum und die Empfehlung des Expertengremiums bilden die Grundlage für die weiteren Beratungen. Anschließend gibt das Begleitgremium eine Empfehlung an den Stadtrat weiter.

Der Stadtrat entscheidet im September 2026 über die Weiterbeauftragung eines Planungsteams für den Wiederaufbau der Carolabrücke.

Anzeige

Helge Schneider am 23. August in der Jungen Garde

Anzeige

Kieferorthopädie Dr. Manuela Beltz

Anzeige

Radensleben Transporte

Anzeige

Kieferorthopädie

Anzeige

Lesetheater

25 Kommentare

  1. Die Formulierung mit dem Ausschließen von Mehrfachabstimmungen wird ja von der Stadt kommen, da wäre doch mal interessant zu wissen, wie genau man dies Verhindern will. Egal was da bei der Abstimmung rauskommt, repräsentativ ist die am Ende auf gar keinen Fall. Da hätte man schon ungefähr soviel Aufwand betreiben müssen wir bei einer Wahl. Naja, am Ende auch egal, schließlich ist das Ergebnis bestenfalls eine Empfehlung der Bürger an den Stadtrat. Letzterer entscheidet, nicht die Bürger und auch nicht die Experten. Bin gespannt, aber wir am Abend des 3. September 2026 da eine eindeutige Entscheidung haben werden, die dann auch von denen akzeptiert wird, die gern eine andere gehabt hätten …

  2. Weniger als 4% der Dresdner Einwohner interessiert das Design. Baut endlich los! Es ist ne Brücke, keine Kunstausstellung.

  3. Des „Fachmanns“ 4% stimmt m.E. so nicht, gibt es dafür eine Quelle?
    1. ist gerade in Dresden das Interesse an gerade der Gestaltung immer noch hoch (4% gibt vielleicht in NRW), ich würde den Wert eher bei 60 bis 70% vermuten. Und:
    2. ist die gesamte Bürgerbeteiligung nahezu ausschließlich auf gestalterische Aspekte ausgerichtet, nicht bewußt sondern weil es anders kaum darstellbar und adäquat wäre. Die meisten öffentlichen Bilder und Infos bedienen einen geschmacklichen gestalterischen Effekt, denn kaum jemand der Bürgerschaft setzt sich detailliert mit technischen, statischen oder verkehrsplanerischen Details auseinander, welche es wie gesagt auch nur zurückhaltend öffentlich gab.
    Slogans wie „baut endlich los“ eingedenk „der Rest ist doch wurscht“ ist abseitig und Zastrowniveau. Nebenbei gehts eben gerade NICHT um ein schnelles Rüberbrettern für Automobilisten über eine neue Stadtautobahn, sondern um eine stadtverträgliche und ZUKUNFTSFÄHIGE Brückenlösung. Im Übrigen ist der jetzige Prozess bereits die derzeit schnellste Durchführungsvariante, die es im Lande gibt. Am Bürokratieabbau der Verfahren sollte man arbeiten, dort sollte auch weiterhin Kritik geübt werden. Amen.

  4. Was bitteschön soll eine Petition an einem Stadtratsbeschluss ändern? Wenn kein Ersatzneubau mit vier Autospuren sondern eine andere Brücke mit zwei Autospuren gewollt wird, müsste es vielleicht eine ordentliche Volksabstimmung darüber geben (analog damals bei der A17). Das würde aber dazu führen, dass dann wegen der Dauer dieses Prozeßes und den Auschreibungs- und Genemigungsfristen für einen kompletten Neubau keiner der hier kommentierenden Personen die Fertigstellung der Brücke noch erleben wird. Und noch ein kleiner Hinweis zu der Präsentation der Entwürfe im Stadtforum bzw. bei carolaVOTE: Man sollte vielleicht nicht nur auf die Anzahl der Autospuren schauen, sondern z.B. auf die Anordnung der Fahrradwege. Da sind Entwürfe dabei, da müsste der Radweg aus Richtung Albertstrasse zur St.Petersburger Str. mehrmals die Straßenbahn und/oder den Autoverkehr kreuzen. Aber die Verkehrsführung am Carolaplatz, Rathenauplatz und Pirnaischen Platz gehörte wohl nicht zur Planungsvorgabe.

  5. So ganz unrecht hat der „Fachmann“ aber nicht, wenn er sich da verrechnet hat, dann eher zu seinen Ungunsten. Weil auch Menschen mehrfach abgestimmt haben werden (achja, die filtert ja in Kürze dann die Stadt raus ;-) und auch war es nicht erforderlich, dass man in Dresden gemeldet ist. Kurzum, am Ende wird der Prozentsatz der teilnehmenden Einwohner noch deutlich geringer sein. Vermute mal, weil man da eben nicht nur schnell mal einen Klick macht, sondern es schon etwas Zeit benötigt, wenn man sich seriös damit beschäftigt. Passt aber bei sehr großen Teilen der Bevölkerung heutzutage nicht mehr ins Lebenskonzept, weil man sich ja viele Stunden täglich mehr oder weniger sinnvoll mit Social Media und Co. beschäftigen „muss“. Da lieber schnell etwas von Brücken aus dem vorletzten Jahrhundert als Vorbild für den Wiederaufbau posten und die von Fachleuten geschätzte Brücke aus der DDR-Zeit als Stadtautobahn verunglimpfen. Da war die Zahl der Autos übrigens ungefähr ein Zehntel der heutigen Realität, aber wer will sich schon mit Details beschäftigen …

  6. @Wort zum Sonntach: „Fachmann sagt: …“. Das spricht doch für sich, oder nicht? Welche Expertise, von religiösen Glaubensbekundungen abgesehen, bringst DU denn mit die Einschätzung eines Fachmann’s in Frage zu stellen? Ich, für meinen Teil, hab keinen Grund an dessen Eingebung anzuzweifeln, er wird wohl wissen wovon er spricht.

  7. @Wort zum Sonntach
    Nicht unkomisch, wenn jemand nach einer Quelle verlangt, wo die Herleitung ja gerade zu auf der Hand liegt (siehe @Anton), um sich danach einen korrigieren, gefühlten Wert aus den Fingern zu ziehen.
    „ich würde den Wert eher bei 60 bis 70% vermuten.“
    Dann vermute mal weiter, vielleicht stimmen ja heute noch weitere 350.000 Leute ab. Ich vermute übrigens, dass es sogar noch deutlich weniger als 4% sind, da Mehrfachabstimmungen durchaus angenommen werden können.

  8. @Fachmann

    Naja, @Wort zum Sonntag hat da schon nen Punkt, denn du schreibst: „Weniger als 4% der Dresdner Einwohner interessiert das Design.“ Und er fragt: „…gibt es dafür eine Quelle?“ Also er „verlangt“ nicht nach ner Quelle, sondern fragt nach deiner. Er selbst sagt, dass er andere Zahlen „vermutet“ (“ m.E.“), also macht er transparent, dass er keine Quellen hat.
    Anton schrieb dann: „Der „Fachmann“ rechnet offenbar die Teilnahme am Carolavote auf die Einwohnerzahl hoch.“ Und genau da liegt dein Denkfehler. Es mag zwar „gerade zu auf der Hand“ liegen, wie du auf die Zahl kommst, aber aus der Teilnahme am carolaVOTE lässt sich nur ableiten, wie oft eine Stimme vollständig abgegeben wurde. Wie viele Einwohnende in Dresden dass Design interessiert, lässt sich daraus nicht schließen. Das zu behaupten ist fehlschlüssig, denn du stellst die verdeckte Behauptung auf, dass die Einwohnenden von Dresden, die nicht am carolaVOTE teilgenommen haben, dass nur aus einem einzigen Grund gemacht haben, nämlich, weil sie sich nicht für das Desing interessieren. Das müsstest du erst mal belegen.
    Mir fallen noch zahlreiche andere Gründe dafür ein.

  9. Habe für eine 2-spurige Variante unterzeichnet, aber für Dresden wäre 6-spurig besser. Der Mann weiß ja nie. Sonst geht noch alles den Bach runter.

  10. Ich empfehle vor der weiteren Planung einen Verkehrsversuch vorzunehmen: Erst eine Spur, dann zwei, dann vier – und natürlich auch die Variante ganz ohne Brücke. Letztere läuft ja seit geraumer Zeit bereits unfreiwillig im Echtbetrieb. Mein persönlicher, bescheidener Eindruck: Dresden existiert noch. Das heißt allerdings nicht automatisch, dass man daraus den Schluss ziehen sollte, dauerhaft auf Leistungsfähigkeit zu verzichten.

    Ein historisch anmutender Wiederaufbau wäre aus meiner Sicht die schönste Lösung gewesen. Schade, dass diese Option so früh beiseitegelegt wurde. Wenn wir nun schon neu bauen, dann bitte so, dass das Bauwerk auch in 50 Jahren den Anforderungen einer wachsenden Stadt gerecht wird und nicht schon bei der Eröffnung als Kompromiss gilt.

    Und unabhängig davon gilt: Bürgerbeteiligung ersetzt keine demokratische Entscheidung – sie ergänzt sie. Genau deshalb sollte am Ende nicht die Lautstärke einzelner Interessengruppen den Ausschlag geben, sondern eine langfristig tragfähige Entscheidung für die gesamte Stadt.

  11. Ihre Demut ist immer wieder überwältigend Calvin. Der DNN Chefredakteur hat ganz sicher von Ihnen abgeschrieben… von wem denn sonst?

  12. Interessant, wie zuverlässig Sie Herr Dr., aus einem augenzwinkernden Satz eine Behauptung konstruieren, die dort gar nicht steht. Vielleicht erklärt das auch, warum unsere Diskussionen so häufig aneinander vorbeigehen.

  13. Interessant wie Sie aus einem augenzwinkernden Satz eine Behauptung konstruieren Calvin… dachte mit Ironie kennen Sie sich aus… oder können Sie etwa nur austeilen?

  14. Keine Sorge, mit Ironie komme ich bestens zurecht Herr Dr. Ich hatte Ihren ersten Kommentar sogar genau so verstanden. Erst Ihre zweite Erklärung ließ vermuten, dass Sie Ihre eigene Pointe nachträglich erläutern wollten. Und erfahrungsgemäß werden Witze selten besser, wenn man sie erklären muss.

  15. Es wäre ein belustigender Gedanke, wenn sich herausstellen sollte, dass Sie sich mit Ihren Kommentaren an der KI abarbeiten, die Ihnen dabei noch überlegen ist. Aber keine Sorge, tatsächlich schaffe ich es noch ganz gut ohne Hilfe, Ihren Argumenten entgegenzuwirken. Jetzt interessiert mich tatsächlich, wie Sie auf diesen schmalen Pfad kommen, ich wäre nicht real. Ist es inzwischen schon verdächtig, wenn jemand höflich bleibt, andere Meinungen nicht mit Beleidigungen quittiert und nicht direkt ins „Du“ übergeht?

    Ja, ich wiederhole gelegentlich Argumente. Das liegt allerdings weniger an mangelnder Kreativität als daran, dass dieselben Einwände regelmäßig erneut vorgebracht werden. Da muss ich das Rad nicht jedes Mal neu erfinden.

    Eventuell könnte es sein, dass Ihnen nichts mehr einfällt oder Sie es nicht gewohnt sind, dass man zu Ihren Äußerungen andere Argumente findet. Das führt sie wohlmöglich dazu anzunehmen, es müsse etwas faul sein. Man könnte dabei aber auch festhalten: Ob meine Gedanken von einem Menschen oder einem Papagei formuliert wurden, ändert nichts daran, dass man sie inhaltlich widerlegen müsste.

  16. @Reality check. Was du sagst (ich teile deinen Verdacht) PLUS das Sockenpupeteering, das ich hier in dem Blog wie sonst kaum wo erlebe, haben mich das Kommentieren hier weitgehend aufgeben lassen. Fühlt sich an wie Don Quixote.

  17. @Torsten
    Ausgerechnet Don Quijote zu bemühen, hat eine gewisse Komik. Cervantes’ Held scheitert schließlich nicht daran, dass seine Gegner ihre Identität verschleiern oder unter falschem Namen auftreten. Er scheitert daran, dass er Windmühlen für Riesen hält, also daran, dass seine Wahrnehmung nicht mit der Realität übereinstimmt.

    Wer hinter jedem strukturierten Kommentar eine KI oder Sockenpuppe vermutet, ist der literarischen Vorlage womöglich näher, als ihm lieb ist. Oder man macht es sich schlicht bequem: Alles, was den eigenen Überzeugungen widerspricht, stammt dann eben von einer KI oder von mehreren Konten derselben Person. Das hat allerdings einen entscheidenden Nachteil: Es ersetzt die Auseinandersetzung mit dem Inhalt durch Spekulationen über den Absender. Auch die Annahme, das mehrere Kommentartoren die gleiche, unliebsame Meinung teilen und daher aus einer Person bestehen müssen könnte man als wahrgenommen Riesen deuten, der für alle anderen nur eine Windmühle ist.

  18. @reality check und @Torsten
    Neinnein, der Monsieur ist schon echt! Die Zoten und Flachwitze zumindest sind selbstgemacht, alles andere wahrscheinlich nicht. Tatsächlich, @Torsten, sind Diskussionen mit Trollen ermüdend und überflüssig, aber wäre es nicht doch auch schade, das Forum den Dünnbrettbohrern zu überlassen?

  19. @Schweesdo Onie
    natürlich sitzt da ein Mensch am Computer, der ab und zu zwischen die Zeilen tippt (meistens mit „Du“, vor allem in den äteren Kommentaren, während der Papagei in den neueren Kommentaren immer „Sie“ schreibt.
    Die neusten llms sind wirklich unglaublich gut und imitieren nach Training fast perfekt jeden persönlichen Schreibstil.
    …lies Dir nochmal die Unterhaltung oben durch und frag Dich ob ein Mensch so auf „Du hast meinen Witz nicht verstanden“ antworten würde? Was soll der Quatsch mit „Interessant, wie Sie, aus einem augenzwinkernden Satz eine Behauptung konstruieren“ und danach „Keine Sorge, mit Ironie komme ich bestens zurecht. Ich hatte Ihren ersten Kommentar sogar genau so verstanden.“ Das ist die seelenlose Antwort eines Taschenrechners der überhaupt keine Ahnung hat was Humor eigentlich ist…ich werde das llm nicht weiter trainieren…sorry!

  20. Außerordentlich belustigend. Möglicherweise findet sich hier tatsächlich ein zweites Balkonpärchen: einer, der nach eigener Aussage dicke Bretter bohrt, dabei aber erstaunlich selten etwas Konstruktives beiträgt, und ein Dr. der Naturwissenschaften, der mit der Anrede „Sie“ offenbar größere Schwierigkeiten hat als damit, den selbst reklamierten wissenschaftlichen Anspruch in seinen Argumenten erkennen zu lassen.

    Tatsächlich spreche ich Menschen, die mich offensichtlich nicht besonders mögen, lieber mit „Sie“ an. Das ist keine Fehlfunktion, sondern eine bewusste Entscheidung. Vielleicht irritiert das, weil sich mein Stil im Laufe der Zeit etwas verändert hat.

    Und bevor das Dossier unvollständig bleibt: Ich bin real, ziemlich sympathisch und dazu auch noch bemerkenswert gutaussehend. Die Quellenlage hierzu ist zwar ähnlich belastbar wie die KI-Theorie, aber man muss ja mit zweierlei Maß messen können. Das schaffen Sie ja ebenso besonders gut!

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert