Anzeige

VG Biomarkt

Jüdische Kulturtage: „Lebendige Erinnerung“

Neustadt-Geflüster bei Google bevorzugen

Vom 3. bis 6. September verwandeln die 4. Jüdischen Kulturtage Dresden die Neustadt in eine Bühne für jüdisches Leben – mit Konzerten, Torah-Kalligraphie und einem Tanzabend am Schwarzen Meer. Motto: „Lebendige Erinnerung“.

Schwarz-Meer-Ball mit dem Kara Yam Ensemble am Sonnabend - Foto: Anton Tal
Schwarz-Meer-Ball mit dem Kara Yam Ensemble am Sonnabend – Foto: Anton Tal

Vier Tage, ein gutes Dutzend Programmpunkte, drei Spielorte zwischen Jüdischer Kultusgemeinde und Altem Leipziger Bahnhof – und der Eintritt ist überall frei. Veranstalter ist der Verein „Spielen gegen Antisemitismus e.V.“, der mit dem Festival gegen Stereotype und Judenhass ankämpft, diesmal mit den Mitteln von Klezmer, Kalligraphie und Kara-Yam-Rhythmen statt mit erhobenem Zeigefinger.

Die Höhepunkte

Los geht’s am Donnerstag auf der anderen Elbseite im Stadtmuseum mit der Eröffnung und einer Torah-Schreibwerkstatt: Die Soferit Liora Mendez gewährt Einblicke in ein Handwerk, das man selten aus der Nähe sieht. Freitagabend lädt die Jüdische Kultusgemeinde an der Eisenbahnstraße zum offenen Schabbat mit der Banda Comunale und der Fiatelle Blaskapelle – Anmeldung erwünscht.

Der Sonnabend wird voll: Masterclass für jiddischen Gesang, Klezmer und Makam im Haus der Brücke, ein Rundgang zur Geschichte des Alten Leipziger Bahnhofs, ein gemütliches „Plaudern & Chill“ bei der Hanse3 – und abends der Schwarz-Meer-Ball mit dem Kara Yam Ensemble unter Ilya Shneyveys, moderiert von Tanzmeisterin Yeva Lapsker.

Anzeige

Radensleben Transporte

Anzeige

 Roland Jankowsky im Alten Schlachthof

Anzeige

Zeitlos

Anzeige

Tag der Offenen Tür in der Waldorfschule Dresden

Anzeige

tranquillo

Anzeige

Max Prosa & Meret Becker in der Schauburg

Anzeige

Marlo Grosshardt

Anzeige

Neustadt-Art-Festival

Anzeige

teilAuto

Anzeige

Bio-Erlebnistage Sachsen

Anzeige

Masud Akbarzadeh in der Schauburg

Anzeige

Kaffkiez

Anzeige

Johannstädter Drachenfest

Anzeige

Societaetstheater

Anzeige

Die Linke

Ensemble Lucidarium
Ensemble Lucidarium

Zum Ausklang am Sonntag zeigen die Masterclass-Teilnehmenden im Haus der Brücke, was sie gelernt haben, tagsüber gibt’s Kalligraphie-Workshops für Kinder und Erwachsene, und um 19 Uhr beschließt das Ensemble Lucidarium mit „Bereshit“ das Festival: jüdische Musik des Mittelalters, gespielt auf historischen Instrumenten.

Worum es geht

„Uns geht es weniger um die historische Rückschau, sondern um die Intensität des Augenblicks“, sagt Festivalleiterin Avery Gosfield – ob im Konzentrationsmoment eines Schreib-Workshops oder in der Euphorie eines Tanzabends. Dresden ist eingeladen, Teil davon zu sein.

  • Das vollständige Programm mit allen Uhrzeiten und Anmeldelinks gibt’s hier.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert