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Flucht am Bahnhof Neustadt endet in Bad Schandau

Ein Mann, der zuvor in einem internationalen Reisezug mehrere Fahrgäste belästigt und angegriffen haben soll, hat am Dienstagvormittag im Bahnhof Dresden-Neustadt die Flucht ergriffen. Die Flucht endete wenig später in Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz.

Nach Angaben der Bundespolizei kam es am 2. Juni gegen 9.30 Uhr in einem Railjet auf der Strecke von Berlin nach Dresden zu einem Zwischenfall. Ein 46-jähriger tschechischer Staatsangehöriger soll zunächst eine 37-jährige Frau angespuckt und anschließend versucht haben, einen 72-jährigen Mitreisenden körperlich anzugreifen. Durch sein Verhalten soll es zu erheblichen Störungen im Zug gekommen sein. Reisende und Zugpersonal informierten daraufhin die Polizei.

Als der Zug im Bahnhof Dresden-Neustadt einfuhr, nutzte der Mann die Gelegenheit zur Flucht und entzog sich zunächst dem Zugriff der alarmierten Bundespolizei. Bei der Befragung des Zugpersonals stellte sich zudem heraus, dass er ohne gültigen Fahrausweis unterwegs gewesen sein soll. Die Beamten nahmen daraufhin umgehend die Fahndung nach dem Tatverdächtigen auf. Dabei wurden auch die umliegenden Dienststellen über den Vorfall informiert.

Zeugen geben entscheidenden Hinweis

Zeugen hatten beobachtet, dass der Mann seine Flucht mit einer S-Bahn in Richtung Bad Schandau fortsetzte. Die Hinweise führten dazu, dass die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel informiert wurde. Dadurch konnten sich die Einsatzkräfte auf die Ankunft des Zuges vorbereiten. Als die S-Bahn um 10.43 Uhr planmäßig in Bad Schandau eintraf, nahmen die Einsatzkräfte den Mann direkt am Bahnsteig vorläufig fest. Widerstand gegen die Festnahme wurde nach bisherigen Angaben nicht bekannt.

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Gegen den 46-Jährigen wird nun wegen Körperverletzung sowie wegen Erschleichens von Leistungen ermittelt. Die weiteren Untersuchungen führt die Bundespolizeiinspektion Dresden. Ob der Mann bereits zuvor polizeilich in Erscheinung getreten war, wurde zunächst nicht mitgeteilt. Die Ermittler werten nun die Aussagen der Beteiligten und Zeugen aus.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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