20 Jahre Stoffwechsel e.V.

Stoffi-Treff am Martin-Luther-Platz
Stoffi-Treff am Martin-Luther-Platz
Am 9. Mai wird Geburtstag gefeiert: 20 Jahre Stoffwechsel e.V. Den Anstoß gab damals Sabine Ball, die leider 2009 verstarb (Neustadt-Geflüster vom 9. Juli 2009). Sie war in die Neustadt gekommen und wollte die Not von Straßenkindern lindern. Dafür baute sie den Laden am Martin-Luther-Platz als Anlaufstelle um. Daraus wurde 1993 der Stoffwechsel e.V. gegründet. Heute ist der Stoffi-Treff im ehemaligen ’Café Stoffwechsel’ nur eines von zehn Projekten in Dresden. Unter der Leitung des Mitgründers Ralf Knauthe ist der Verein in der Neustadt, Pieschen, Gorbitz und Cotta aktiv. Das Team ist auf 25 pädagogische und handwerkliche Fachkräfte, etwa 25 Praktikanten und Freiwillige und mehr als 50 Ehrenamtliche angewachsen. Die Arbeit wird vorrangig durch Spenden finanziert.

Mit den drei Projektschwerpunkten, offene Kinder- und Jugendarbeit, Unterrichtseinsätze an Schulen, sowie mobiles Kinderbühnenprogramm, erreicht der Verein nach eigenen Angaben etwa 300 Kinder und Jugendliche. Der aktuelle Schwerpunkt des Vereins liegt auf dem Thema Familie. „Kinder brauchen ein motivierendes Umfeld, das merken wir immer wieder in der Arbeit mit unseren jungen Gästen in den Treffs“, erklärt Vereinssprecher Alexander Türk.

    Aus dem Feier-Programm:

  • 10–14 Uhr: Offenes Haus stoffi Neustadt, stündliche Führungen, Imbiss im offenen Treff, Martin-Luther-Straße 12 und 29
  • 14:30–16 Uhr: Kinder + Familienfest im Kinder- und Jugendzentrum Markusstraße 11
  • ab 17:30 Uhr: „Feierabend“ im St. Benno-Gymnasium, Pillnitzer Straße 39
  • Weitere Infos unter www.stoffwechsel.com

4 Kommentare zu “20 Jahre Stoffwechsel e.V.

  1. Man hätte natürlich dazu schreiben können, dass Frau Ball mit…sagen wir… stark ausgeprägtem christlichen Sendungsbewußtsein unterwegs war und es nicht unterließ, die verwahrlosten Kinder neben Speis und Trank und Raum und Spiel und Spaß und Zuwendung auch nicht zu knapp mit der „frohen Botschaft“ zu beglücken. Ein Umstand, der auch heute noch dazu führt, das von den mobilen Kinderbühnen herab mehr oder weniger plump missioniert wird, was das Zeug hält…und damals den Grundstein für mindestens eine „Jesus-Freaks“-Gruppe legte. (So genau hab‘ ich’s nicht verfolgt, soweit ich weiß, war auch das „Alpha+Omega“ auf der Alaunstraße aus dieser Ecke…)
    Würde da Ronald McDonald sein Kinderprogramm abspulen und nebenbei Burger verticken wäre es möglicherweise ’ne Zeile wert, beim Einträufeln fragwürdiger Weltanschauungen nicht? Oder kriegt das keiner mit? Oder stört’s niemanden? Ist egal?

  2. Der Kaffee war im Stoffwechsel koffeinfrei. Und das entrückte Gegrinse wirkt mit unchristlichen Triggern auch glaubwürdiger. Die armen Straßenkinder. Mir taten die dort alle leid. Die mussten immer lieb sein.

  3. Liebe ‚Herab‘-Kommentatoren von 2013.
    Macht’s doch besser…bzw. was tut ihr selbst für die Menschen dort??
    Leider war ich selbst noch nicht vor Ort und würde Stoffwechsel gern kennenlernen. Ich habe bisher nur die Bücher gelesen …
    GOTT allein weiß, wie viele Menschen, besonders junge Menschen, dort offene Herzen und Ohren und Liebe und Annahme gefunden haben.
    Aber wer GOTT nicht kennt oder ablehnt der versteigt sich dann gern in solche Kommentare. Wem soll das helfen?

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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