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Trendsport auf der Louisenstraße

Daniel Hedwig vor seinen GausWheels.
Da­niel Hed­wig vor sei­nen GausWheels.
Hin­ter der längs­ten kur­zen Bau­stelle der Loui­sen­straße (Neu­stadt-Ge­flüs­ter vom 9. Juli 2012) hat sich was ge­tan. In der Num­mer 81 ist ein Trend­sport­la­den ein­ge­zo­gen. Er heißt "Sportro­ta­tion", das er­in­nert mich stark an die Kreis­klas­sen-Spar­ta­kiade von 1988, da ha­ben die mich die Jungs von "Ro­ta­tion" auch im­mer ab­ge­hängt. Ob Be­trei­ber Da­niel Hed­wig (37) bei der Grün­dung des Na­mens auch an muf­fige Trai­nings­an­züge ver­gan­ge­ner Jahre ge­dacht hat, darf be­zwei­felt wer­den. Denn hier gibt es vor­ran­gig sehr schi­cke und hippe Sport­ge­räte mit Na­men wie "3G Bike", "Gaus­Wheel" und "Run­Bik" – die alle ir­gend­wie Rä­der oder zu­min­dest Rol­len ha­ben und so­mit rotieren. 

Bis vor Kur­zem be­trieb Da­niel Hed­wig den La­den noch am Neu­städ­ter Markt, aber im Schat­ten des "Gol­de­nen Rei­ters" ka­men ihm zu viele Tou­ris­ten vor­bei. Nun ist er ge­spannt, wie ex­pe­ri­men­tier­freu­dig die Neu­städ­ter auf sein ro­tie­ren­des An­ge­bot re­agie­ren. Prak­tisch: Man kann bei ihm diese lus­ti­gen Ge­räte auch ausleihen.

Sportrotation

  • Sportro­ta­tion, Loui­sen­straße 81, www.sportrotation.de, Öff­nungs­zei­ten: Mai bis Sep­tem­ber: Mo bis So ab 11 Uhr, Ok­to­ber – April: Mo ge­schlos­sen, Di bis Sa 13 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung.

Nachtrag

Der La­den ist in die Fried­rich­stadt ge­zo­gen, Neu­eröff­nung im Früh­jahr 2014

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5 Ergänzungen

  1. "…ka­men ihm zu viele Tou­ris­ten vor­bei…" – Sa­gen­haft, Da­niel Hed­wig, wirk­lich sa­gen­haft! Ich hoffe, das le­sen nicht all­zu­viele Leute, die in den ver­gan­ge­nen ca. 15 Jah­ren in der Neu­stadt nach ei­ni­ger Zeit ih­ren (in nicht we­ni­gen Fäl­len) Le­bens­traum be­gra­ben und ihre klei­nen Ge­schäfte wie­der schlie­ßen muß­ten, weil nicht ZU VIELE Tou­ris­ten vor­bei­ka­men – man­cher da­von würde sich an­sons­ten wo­mög­lich ein we­nig ver­höhnt füh­len… Nun­denn – viel­leicht muß Da­niel Hed­wig ja nicht wirk­lich DAVON leben.

  2. @Ulrich

    Naja ein Fahr­rad als Sou­ve­nir für die Ver­wand­schaft zu kau­fen oder ei­nen Schluck Ket­tenöl auf ei­ner son­ni­gen Ter­rasse ge­nie­ßen, oder nen Sat­tel kau­fen. Wo­mit kann ein Fahr­rad­änd­ler denn von Tou­ris­ten profitieren???

    Bin ich mal gespannt?

    Und bitte nicht auf­pum­pen von Rei­fen auf­zäh­len, das ist gän­gi­ger Ser­vice und da wir er wohl kein Geld ge­nom­men haben…

    Frech­heit !!!

  3. Als Dresd­ner Ein­zel­händ­ler von zu vie­len Tou­ris­ten zu spre­chen finde ich schon sehr be­mer­kens­wert. Zu­mal es sich ja wohl nicht um ei­nen klas­si­schen Fahr­rad­la­den han­delt. Es sind doch wohl eher Tou­ris­ten die mit Seg­way & Co. die El­be­r­ad­wege ok­ku­pie­ren. Warum also als Touri nicht so ein Hips­ter Bike aus­lei­hen und zum Szene Café crui­sen. Und wenn's ei­nem ge­fällt, ge­kauft und ab da­mit nach Gü­ters­loh. Viel­leicht soll­ten wir Herrn Hed­wig aber auch dank­bar da­für sein, das un­sere we­ni­gen Rad­wege von eben die­sen vie­len Tou­ris­ten ver­schont bleiben.

    Dank­bar­keit ???

  4. @Günter

    Wie viele Fahr­rä­der ha­ben Sie in Ih­ren Ur­lau­ben bis­her gekauft? 

    Der "Durch­schnitts­tou­rist" nimmt die Stadt­rund­fahrt oder be­wegt sich zu Fuß durch die Altstadt…

    Wo steht da au­ßer­dem was von Seg­way??? Wo bitte ist das ein Fahrrad???

    Ihre Idee war viel­leicht hips­ter und sze­nig als der Name Ul­rich und Gün­ter noch sel­bi­ges war…

    Ein Fahr­rad ist nun mal kein Pfunds­mol­ke­rei­käse oder nen Christ­stol­len und ich würde mei­nen das hätte ich an sei­ner Stelle schon vor­her an der Lage er­ken­nen können…Er hat seine Er­fah­run­gen ge­macht und ich denke viel­leicht hat je­mand an­de­res jetzt, was sinn­vol­les an Tou­ris­ten in dem al­ten La­den­lo­kal zu verkaufen.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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