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Move it! im Thalia

Am Frei­tag beginnt im Tha­lia Kino auf der Gör­lit­zer Straße das “MOVE IT! Film­fes­ti­val”. Vom 2. bis zum 6. Novem­ber wer­den zahl­rei­che Filme zu den Schwer­punk­ten „Ara­bi­sche Revo­lu­tio­nen“ und „Illu­sion Para­dies“ gezeigt und mit einer Viel­zahl an Fil­me­ma­chern, Refe­ren­ten und Augen­zeu­gen diskutiert.

Als Eröff­nungs­film läuft am Frei­tag Abend „Der Stand­punkt des Löwen“. Der sene­ga­le­si­sche Fil­me­ma­cher Didier Awadi fragt zum 50. Jah­res­tag der Unab­hän­gig­keit vie­ler afri­ka­ni­scher Staa­ten nach der Rolle Afri­kas in der Welt. Für die Anschluss­dis­kus­sion ist der Kul­tur­wis­sen­schaft­ler Ibou Diop aus Ber­lin zu Gast. Der Schwer­punkt „Illu­sion Para­dies“ wird durch den Film „Cürük – The Pink Report“ von der Fil­me­ma­che­rin Ulrike Böh­nisch ein­ge­lei­tet, der die homo­pho­ben, men­schen­ver­ach­ten­den Zustände im tür­ki­schen Mili­tär anhand ein­zel­ner Schick­sale aufzeigt.

Szenenbild aus „Cürük - The Pink Report“ - Foto: PR
Sze­nen­bild aus „Cürük – The Pink Report“ – Foto: PR


Szenenbild „Nuclear Savage“ - Foto: PR
Sze­nen­bild „Nuclear Savage“ – Foto: PR
Am Sonn­abend wird der Schwer­punkt „Illu­sion Para­dies“ fort­ge­führt. Der Film „The Island Pre­si­dent“ von Jon Shenk doku­men­tiert den Kampf des ehe­ma­li­gen male­di­vi­schen Prä­si­den­ten Moha­med Nas­heed gegen den wort­wört­lich dro­hen­den Unter­gang sei­nes Lan­des, das exis­ten­ti­ell durch den Kli­ma­wan­del und den anstei­gen­den Mee­res­spie­gel bedroht ist. Der mehr­fach preis­ge­krönte Doku­men­tar­film „Nuclear Savage“ demons­triert, wie die ame­ri­ka­ni­sche Regie­rung in den 1950er Jah­ren mit über 60 Atom­waf­fen­tests die Bevöl­ke­rung des Bikini-Atolls als mensch­li­che Ver­suchs­ob­jekte miss­braucht hat. Anschlie­ßend berich­tet der Regis­seur Adam Horo­witz von sei­nen grau­sa­men Ent­de­ckun­gen und den Ver­schleie­run­gen der ame­ri­ka­ni­schen Regierung. 

An den fol­gen­den zwei Tagen steht das Fes­ti­val im Zei­chen des ara­bi­schen Früh­lings. Der 2012 beim „Oslo Films from the South“ Fes­ti­val als beste Doku­men­ta­tion 2012 aus­ge­zeich­nete Film „Tah­rir 2011: the Good, the Bad and the Poli­ti­cian“ zeigt die Ent­ste­hung und den Ver­lauf der Pro­teste auf dem Tahir-Platz in Kairo. Mit „Win or Die – Voices from the Libyan Revo­lu­tion“ und „Suf­fe­ring Gras­ses“ wer­den zwei wei­tere Filme aus Libyen und Syrien gezeigt, für ers­te­ren steht die Fil­me­ma­che­rin Nic Nagel für Fra­gen und Gesprä­che zur Ver­fü­gung. Am 5. Novem­ber um 18.30 Uhr fin­det eine Podi­ums­dis­kus­sion zu den Ara­bi­schen Revo­lu­tio­nen mit Akteu­ren und Wis­sen­schaft­le­rIn­nen im Tha­lia Kino statt.

Der Abschluss am Diens­tag erfolgt die­ses Jahr zwei­ge­teilt. Zum Einen mit dem Spiel­film „Una Noche“ von Lucy Mulloy im Pro­gramm­kino Tha­lia, der nicht nur die schö­nen Sei­ten Havan­nas zeigt. Der sozia­lis­ti­sche All­tag, Unter­drü­ckung und Armut trei­ben viele junge Kuba­ner dazu, die 90 km bis nach Miami auf zum Teil aben­teu­er­li­chen Flö­ßen zu über­que­ren. Dabei ris­kie­ren sie alles. Zum Ande­ren wird das Fes­ti­val mit dem Film „Family Por­trait in Black and White“ von Julia Iva­nova und einem Kon­zert der Band „Das Blaue Ein­horn“ im Film­thea­ter Schau­burg fei­er­lich beschlossen.

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