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Ein Preis fürs Neustadt-Geflüster?

In eige­ner Sache. Die Bun­des­zen­trale für Poli­ti­sche Bil­dung ver­gibt in Zusam­men­ar­beit mit dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt einen Preis für Pro­jekte zur Stär­kung der Demo­kra­tie. Der Preis trägt den Namen “Wir ist Plu­ral”. Lokal­me­dien konn­ten sich mit einem kon­kre­ten Pro­jekt bewerben.

Der alte Ortsbeirat - Foto: Archiv Anton Launer 2014
Der alte Orts­bei­rat – Foto: Archiv Anton Lau­ner 2014

Das Neu­stadt-Geflüs­ter berich­tet nun schon seit mehr als elf Jah­ren regel­mä­ßig über die Stadt­be­zirks­bei­rats­sit­zun­gen – die frü­her Orts­bei­rats­sit­zun­gen hie­ßen. Hier fin­det Lokal­po­li­tik statt. Hier wer­den die Pro­jekte des Stadt­vier­tels vor­ge­stellt, das reicht von Bau­pro­jek­ten über die För­de­rung von kul­tu­rel­len und sozia­len Enga­ge­ments bis hin zu poli­ti­schen Entscheidungen. 

Hier fiel die Ent­schei­dung für eine Neu­stadt-Küm­me­rin oder die Nachtschlichter*innen. Die Sit­zun­gen der ehren­amt­li­chen Politiker*innen sind oft lang und manch­mal kom­men die span­nends­ten Details erst am Ende unter dem Tages­ord­nungs­punkt “Sons­ti­ges”.

Wir kün­di­gen die Sit­zun­gen regel­mä­ßig an und geben einen Über­blick der behan­del­ten The­men und bei fast allen Sit­zun­gen sind wir dabei und berich­ten manch­mal fast live, wie sei­ner­zeit als das Inter­net abge­schal­tet wer­den sollte. 

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Eure Stimme zählt

Mit die­ser Arbeit haben wir uns nun um den Preis der Bun­des­zen­trale bewor­ben. Unser Pro­jekt wurde ange­nom­men. Nun müs­sen wir es ins Finale schaf­fen, dafür ist eure Stimme gefragt. Ein­fach hier auf den Link kli­cken und bei “Ihre Stimme für das Pro­jekt” auf das Herz­chen kli­cken. Wir wür­den uns freuen, wenn die lang­jäh­rige Arbeit des Neu­stadt-Geflüs­ters mit einem Preis aus­ge­zeich­net wird. 

Sitzung des Stadtbezirksbeirates - Foto: Archiv
Sit­zung des Stadt­be­zirks­bei­ra­tes – Foto: Archiv
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11 Ergänzungen

  1. Gerne bekommt ihr meine Stimme… aber bei dem Titel “Wir ist plu­ral” schüt­telt es mich schon ein wenig. :D

  2. Wich­tig zu beach­ten ist, dass, ver­mut­lich aus Grün­den der Ver­mei­dung von Daten­an­samm­lung und der dann nöti­gen Über­prü­fung, die Iden­ti­fi­zie­rung des Abstim­men­den anhand der IP-Adresse erfolgt.

    Sprich, ein Haus­halt kann, so lange alle Geräte (Lap­top, Com­pu­ter, Smart­phone) sich im gemein­sa­men Netz­werk befin­den (Anmel­dung via WLAN oder Kabel im Com­pu­ter) nur ein­mal abstim­men. Was mit dem schon aus­ge­füll­ten Herz­chen ange­zeigt wird.

    Nur falls meh­rere Per­so­nen in einerm Haus­halt die Stimme für das Neu­stadt­ge­flüs­ter geben möch­ten, dann tut das von euren Smart­pho­nes mit mobi­len Daten, da dann die IP-Adresse die­ses Gerä­tes zählt.

    Und zum ers­ten Kom­men­tar hat meine Deutsch­ler­he­rin neben mir gerade bemerkt, dass es ja auf die Beto­nung der Mot­tos ankommt. 

    Wir, das Wort, ist nun ein­mal ein Plu­ral und kein Singular ;)

  3. @Albrecht. Danke für den Hin­weis. Wenn mich nicht alles täuscht, wird die IP auch nur für ein paar Tage gespei­chert. Ich konnte nach ein paar Tagen ein zwei­tes Mal auf das Herz­chen kli­cken. Ich bin gespannt, ins­ge­samt sind wohl rund 200 Pro­jekte am Start, aber eben auch viele kleine Pro­jekte, die ver­mut­lich kei­nen gro­ßen Unter­stüt­zer­kreis haben wer­den. Daher rechne ich mit guten Chan­cen, dass das Neu­stadt-Geflüs­ter in die Final­runde ein­zie­hen kann. Ob wir dann aber die Jury über­zeu­gen, wer weiß.

  4. @Anton: Gern stimme ich für euch ab, aber fin­dest du es als Ange­hö­ri­ger der genann­ten „vier­ten“ Gewalt (Medien) in Ord­nung, wenn du dich von der zwei­ten bzw. drit­ten Gewalt aus­zeich­nen lässt, wo du sie doch eigent­lich „kri­tisch“ über­wa­chen solltest?

  5. @Anton

    Soll die Tat­sa­che Infos und Pres­se­be­richte direkt und schnell aus dem Stadt­be­zirks­bei­rat zu ver­öf­fent­li­chen der “Kern des Wesens” dei­ner Bewer­bung sein?

    Ich hätte für die Mög­lich­keit dei­ner ehe­ma­li­gen Kom­men­tar­funk­tion abge­stimmt, da hier ver­schien­dene Mei­nun­gen zu einem Sach­ver­halt zu Tage tre­ten konnten…
    (Natür­lich im rich­ti­gen Ton und mit den rich­ti­gen Worten)

    Mei­nungs­viel­falt ist das Salz in der Suppe der Demo­kra­tie und oft nicht leicht aus­zu­hal­ten, aber wenn der direkte Aus­tausch stirbt, ver­blüht die Viel­falt und es wird eher par­al­lel als plural…

    Habt Ihr Euch mal die ande­ren Pro­jekte näher angeschaut? 

    Ich habe nicht den Ein­druck, dass die Berichte aus dem Bei­rat der Ver­wal­tung unsere Demo­kra­tie auf ein neues Level bringt, jedoch hat­test Du ein star­kes Instru­ment, wel­ches zur Ergän­zungs­funk­tion ein­ge­dampft wurde. 

    Vor kur­zem hat­test Du ein Thema, wo Du sel­ber mal den Puls füh­len woll­test… Da woll­test Du Mei­nun­gen lesen, nicht nur Ergänzungen…

    Viel Erfolg trotzdem.…

  6. Ich möchte auf die seit eini­ger Zeit geschlos­sene Kom­men­tar­funk­tion hin­wei­sen. Das ist ein sol­ches Armuts­zeug­nis für die behaup­tete För­de­rung leben­di­ger Demo­kra­tie, daß eine Befür­wor­tung nun nicht mehr infrage kom­men kann, leider.

  7. Ich weiß, dass es hier wie­der in Mei­nun­gen und nicht Ergän­zun­gen abdrif­tet. Hier meine, eurer, @Lars Franke und @Maja Irwan­jowa, ent­ge­gen­ste­hende. So im Sinne der Plu­ra­li­tät. Es ist ja nicht so als ob diese Kom­men­tar­spalte ein wirk­li­ches Allein­stel­lungs­merk­mal wäre, wenn die eigene Mei­nung als so bedeu­tungs­voll erach­tet wird kann man das auf Twit­ter, FB, den MDR Kom­men­tar­spal­ten usw. aus­le­ben, aber eine aus­ge­ar­bei­tete Bericht­erstat­tung über die lokal­po­li­ti­schen Ent­wick­lun­gen eines Stadt­teils ist keine Selbst­ver­ständ­lich­keit und damit in mei­nen Augen defi­ni­tiv eine nied­rig schwel­lige Infor­ma­ti­ons­quelle auf Grund­lage derer Mei­nun­gen und Ent­schei­dun­gen gebil­det wer­den kön­nen und hilft damit sehr dass demo­kra­ti­sche Han­deln in die­sem Stadt­teil zu ermöglichen.

  8. Ich werde auch wegen der Zen­sur von Kom­men­ta­ren nicht für das Neu­stadt­ge­flüs­ter abstim­men. Mir ist es wich­tig, hier ein Stim­mungs­bild zu bekom­men und nicht nur die Kom­men­tare zu lesen, die der Mei­nung von Herrn Frin­tert entsprechen.

  9. @Albrecht
    Ich stimme dem grund­sätz­lich zu, finde die Bericht­erstat­tung auch gut und nutze diese.
    Ergänzt mit der Mög­lich­keit zum Aus­tausch in einer Kom­men­tar­spalte wäre dies ein star­kes Instru­ment Stim­mun­gen Mei­nun­gen und direk­ten Aus­tausch (Bezirks­bei­räte kön­nen sich auch äus­sern und lesen) hier im Quar­tier zu ermöglichen.

    Ich wollte die Leis­tun­gen hier auch nicht schmä­lern, son­dern eine ver­passte Stärke auf­zei­gen. Ich sehe darin kein abdrif­ten, son­dern die Mög­lich­keit Sicht­wei­sen ande­rer zu lesen… plu­ral eben… (und nicht immer einfach)

    Das Geflüs­ter ist direkt an der Neu­stadt, Twit­ter wirk­lich nicht… 

    Beim Aus­tausch liegt es an den Umgangs­for­men, wel­che aber damals bereits klar defi­niert waren. „Bitte recht freundlich“

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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