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Corona-Fälle in Dresden – 18. Juli 2021

Das Dresd­ner Gesund­heits­amt mel­det mit Stand heute, 18. Juli 2021, 12 Uhr für die ver­gan­gene Woche 57 Neu­in­fek­tio­nen, das sind knapp dop­pelt so viele wie in der Vor­wo­che, die Corona-Ampel des RKI zeigt auf „Grün“, zwei Per­so­nen wur­den in der ver­gan­ge­nen Woche neu in ein Kran­ken­haus auf­ge­nom­men, es wurde kein Todes­fall im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit einer Covid-19-Erkran­kung gemeldet.

Corona-Virus - Symbolbild
Corona-Virus – Symbolbild

Deutschland und die Welt

Welt­weit sind mehr als 190 Mil­lio­nen Infi­zierte gemel­det, mehr als 4 Mil­lio­nen Todes­fälle wur­den in Zusam­men­hang mit Covid-19 ver­zeich­net, mehr als 3,6 Mil­li­ar­den Impf­do­sen wur­den ver­ab­reicht. Details in der Über­sicht der Johns-Hop­kins-Uni­ver­si­tät.

Deutsch­land­weit sind die Infi­zier­ten-Mel­dun­gen in der ver­gan­ge­nen Woche gering­fü­gig gestie­gen. Eine Über­sicht dazu gibt es auf zeit.de. Die bun­des­weite 7‑Tage-Inzi­denz liegt heute laut RKI bei 10,0. Die Quote posi­ti­ver Fälle pro Test ist in der 27. Kalen­der­wo­che gestie­gen und liegt nach Anga­ben des RKI bei rund 1,1 Pro­zent. Für diese Sta­tis­tik zäh­len nur PCR-Tests.

Die wichtigsten Zahlen für Dresden

57 neue Fälle in den vergangenen 7 Tagen. 29.604 Genesene (Schätzung), nach dieser Schätzung gibt es aktuell 63 Infizierte. 8,1 Fälle pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche laut RKI-Ampel. 30.773 bestätigte Fälle insgesamt. 1.106 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Quelle: Gesundheitsamt Dresden/RKI
57 neue Fälle in den ver­gan­ge­nen 7 Tagen. 29.604 Gene­sene (Schät­zung), nach die­ser Schät­zung gibt es aktu­ell 63 Infi­zierte. 8,1 Fälle pro 100.000 Ein­woh­ner in der ver­gan­ge­nen Woche laut RKI-Ampel. 30.773 bestä­tigte Fälle ins­ge­samt. 1.106 Todes­fälle im Zusam­men­hang mit Corona. Quelle: Gesund­heits­amt Dresden/​RKI

Todesfälle nach Alter

Laut Toten­schein ist in der ver­gan­ge­nen Woche im zeit­li­chen Zusam­men­hang nie­mand mit einer Covid-19-Erkran­kung ver­stor­ben. Offen­bar wur­den 2 Todes­fälle im Alter zwi­schen 35 und 59 Jah­ren aus vor­he­ri­gen Wochen nach­ge­mel­det. Ins­ge­samt wer­den in Dres­den nun 1.106 Todes­fälle im Zusam­men­hang mit Covid-19 ver­zeich­net. Laut RKI sind bis­her in Dres­den 26 Per­so­nen im Alter zwi­schen 35 und 59 Jah­ren gestor­ben, im Alter zwi­schen 60 und 79 Jah­ren waren es 285 und im Zusam­men­hang mit Covid-19 sind in der Gruppe der über 80-Jäh­ri­gen ins­ge­samt 794 Men­schen verstorben.

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Corona-Ampeln

Die Stadt­ver­wal­tung zeigt auf dresden.de seit Mitte Februar drei Corona-Ampeln. Die eine zeigt das aktu­elle Infek­ti­ons­ge­sche­hen, wie es beim Gesund­heits­amt gemel­det wird an, die andere den Stand des RKI, die dritte die RKI-Zah­len für Sachsen.

Die Ampeln zei­gen jeweils, wie viele Fälle es pro 100.000 Ein­woh­ner in Dres­den in den ver­gan­ge­nen sie­ben Tagen gab. Für aktu­elle Ein­schrän­kun­gen und Auf­he­bun­gen sind die Daten der RKI-Ampel der Stadt Dres­den relevant.

RKI-Ampel für Dresden
RKI-Ampel für Dresden

Dashboard

In das Dresd­ner Corona-Dash­board trägt das Gesund­heits­amt den Tag ein, an dem das Labor den posi­ti­ven Test dem Gesund­heits­amt mel­det. Diese Fälle wer­den teil­weise auch nach­träg­lich ein­ge­tra­gen. Daher gibt es für die letz­ten Tage in der Über­sicht immer eine deut­lich gerin­gere Zahl, die dann inner­halb der nächs­ten Tage mehr­fach kor­ri­giert wird.

Aktuelle Regelungen seit 16. Juli

Seit Frei­tag, dem 16. Juli gilt eine ange­passte Säch­si­sche Coro­na­schutz­Ver­ord­nung, die gibt es als PDF auf sachsen.de. Für eine Inzi­denz unter 10 sind nahezu alle Beschrän­kun­gen aus­ge­nom­men, mit fol­gen­den Ausnahmen: 

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  • Ein­rich­tun­gen und Ver­an­stal­tun­gen müs­sen wei­ter­hin Hygie­nekon­zepte erstel­len, geneh­mi­gen las­sen und einhalten.
  • In Geschäf­ten, Märk­ten, öffent­li­chen Ein­rich­tun­gen ist ein medi­zi­ni­scher Mund-Nasen-Schutz zu tra­gen, oder eine FFP-2-Maske, wenn der Abstand von 1,5 Metern nicht ein­ge­hal­ten wer­den kann.
  • Es gibt Test­pflicht für Groß­ver­an­stal­tun­gen, Dis­ko­the­ken, Clubs und Musik­clubs, im Bereich der Pro­sti­tu­tion, und in Gesund­heits- und Sozialeinrichtungen.
  • Die Test­pflicht gilt nicht für Per­so­nen, die nach­wei­sen, dass sie über einen voll­stän­di­gen Impf­schutz gegen Sars-CoV‑2 ver­fü­gen oder nach­weis­lich von einer Sars-CoV-2-Infek­tion gene­sen sind.

Details zu den Ver­än­de­run­gen im Bericht vom Don­ners­tag im Neu­stadt-Geflüs­ter.

Belegung Intensivstationen

In der ver­gan­ge­nen Woche wurde ein Covid-19-Pati­ent neu in Dresd­ner Kran­ken­häu­ser auf­ge­nom­men. Ins­ge­samt wur­den seit Aus­bruch der Pan­de­mie in Dres­den 2.643 Pati­en­ten sta­tio­när behan­delt. Quelle: Gesund­heits­amt – auch hier kann es Nach­mel­dun­gen aus den Vor­wo­chen geben. Laut DIVI-Inten­siv­re­gis­ter wer­den in Dres­den 6 Covid-19-Patient*innen auf Inten­siv­sta­tio­nen behan­delt, davon wer­den 5 Patient*innen inva­siv beatmet. Das sind je einer mehr als in der Vorwoche.

Corona-Schutzimpfungen

Bisher in Deutschland das meistverimpfte Vakzine von BioNTech-Pfizer. Foto: Pixabay
Bis­her in Deutsch­land das meist­ver­impfte Vak­zine von Bio­N­Tech-Pfi­zer. Foto: Pixabay

Das Dresd­ner Impf­zen­trum befin­det sich in der Messe Dres­den, Mes­se­ring 6, 01067 Dres­den. Fra­gen und Ant­wor­ten rund um die Impf­zen­tren gibt es auf den Sei­ten des Deut­schen Roten Kreuz und auf sachsen.de. Das RKI ver­öf­fent­licht täg­lich ein Impfquotenmonitoring.

Mit Stand vom 18. Juli wur­den in Sach­sen mehr als 2 Mil­lio­nen Men­schen geimpft, davon haben inzwi­schen mehr als 1,7 Mil­lion den vol­len Impf­schutz durch die Zweit­imp­fung erhal­ten, das sind rund 42 Pro­zent der Einwohner*innen Sach­sens. Quelle: RKI.

Seit Mon­tag, dem 7. Juni ist die Prio­ri­sie­rung auf­ge­ho­ben, das heißt, jeder kann sich um eine Imp­fung bewer­ben. Für Kin­der unter 18 Jah­ren spricht die stän­dige Impf­kom­mis­sion (Stiko) der­zeit keine gene­relle Impf­emp­feh­lung aus. Sie emp­fiehlt aber Corona-Imp­fun­gen unter ande­rem für 12- bis 17-Jäh­rige mit bestimm­ten Vor­er­kran­kun­gen. Ein Über­sicht mit freien Impf­ter­mi­nen in Sach­sen in den Impf­zen­tren gibt es hier.

Digitaler Impfnachweis

Seit Mon­tag, 14. Juni 2021, gibt es in Sach­sen die Mög­lich­keit, den Impf­sta­tus per App nach­zu­wei­sen. Bereits Geimpfte kön­nen sich in vie­len Dresd­ner Apo­the­ken den nöti­gen QR-Code erstel­len las­sen. Eine Über­sicht der teil­neh­men­den Apo­the­ken gibt es unter: www.mein-apothekenmanager.de. Der Code kann dann in die Cov­Pass-App des Robert Koch-Insti­tu­tes oder in die aktua­li­sierte Ver­sion der Corona-Warn-App der Bun­des­re­gie­rung über­führt wer­den. In Sach­sen ist es nicht geplant, dass die Impf­zen­tren im Nach­hin­ein die QR-Codes per Post zuschi­cken. Der Impf­aus­weis bleibt ein gül­ti­ges Nachweisdokument.

Test- und Quarantäneregelungen

Betrof­fene mit Sym­pto­men sol­len sich an ihren Haus­arzt oder die Corona-Ambu­lanz am Uni­ver­si­täts­kli­ni­kum wen­den. Für gesetz­lich Kran­ken­ver­si­cherte über­neh­men die Kran­ken­kas­sen die Kos­ten. Wenn ein posi­ti­ves Test­ergeb­nis vor­liegt, mel­det das Labor an das Gesund­heits­amt. Das ermit­telt die Kon­takt­per­so­nen und legt fest, wel­che Per­so­nen zu tes­ten sind. Das Gesund­heits­amt selbst führt Corona-Tests aus­schließ­lich im Rah­men von Umge­bungs­un­ter­su­chun­gen durch. Die Kos­ten trägt die öffent­li­che Hand.

Fra­gen zu Test­pra­xen wer­den auch unter Tele­fon: 116117 beant­wor­tet. Corona-Tests für Per­so­nen ohne Sym­ptome füh­ren dar­über hin­aus nie­der­ge­las­sene freie Labore in Sach­sen durch. Im Indus­trie­ge­lände gibt es ein Corona-Test-Cen­ter. Die Kos­ten sind selbst zu tragen.

Schnelltests und Test-Zentren

Seit Anfang März gibt es in Dres­den meh­rere Ein­rich­tun­gen für Anti­gen-Schnell­tests. Eine Über­sicht der Test­zen­tren in Dres­den gibt es auf dem The­men­stadt­plan. In der Neu­stadt gibt es meh­rere Test-Zen­tren, eine Über­sicht gibt es hier.

Selbsttests

Den Schnell­tests gleich­ge­stellt ist ein unter Auf­sicht durch fach­kun­dig geschul­tes Per­so­nal von der betrof­fe­nen Per­son vor­ge­nom­me­nen Selbst­test. Diese soge­nann­ten Anti­gen-Selbst­tests sind im Han­del erhält­lich. Die Selbst­tests haben gegen­über den PCR-Tests eine höhere Feh­ler­rate. Nach einem posi­ti­ven Selbst­test ist ein PCR-Test zur Bestä­ti­gung nötig. Wei­tere Infos auf der Seite des Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­ums.

Per­so­nen, die ein posi­ti­ves Test­ergeb­nis erhal­ten, unter­lie­gen einer Abson­de­rungs­pflicht (Qua­ran­täne). Die gül­ti­gen Qua­ran­täne-Regeln sind hier zu fin­den.

Erläuterungen

  • Fall­zahl: Anzahl aller labor­dia­gnos­tisch bestä­tig­ten Sars-CoV-2-Fälle, die der Fall­de­fi­ni­tion gemäß § 11 Abs. 2 IfSG ent­spre­chen und gemäß § 11 Abs. 1 IfSG an die Lan­des­un­ter­su­chungs­an­stalt Sach­sen bzw. an das Robert Koch-Insti­tut über­mit­telt werden.
  • Unter­schied RKI- und Dres­den-Ampel: Die Inzi­denz­werte des RKI und der LHD kön­nen von­ein­an­der abwei­chen, da die Über­mitt­lung der Fall­zah­len im stän­di­gen Fluss ist. Die Dres­den-Inzi­denz gibt den Daten­stand der Stadt Dres­den mit­tags 12 Uhr an. Grund­lage für die Ver­öf­fent­li­chun­gen des RKI sind die Zah­len, die dem RKI zum Stich­zeit­punkt 0:00 Uhr vor­lie­gen. Das Amt für Gesund­heit und Prä­ven­tion der LHD über­mit­telt mehr­fach täg­lich Fälle an die zustän­dige Lan­des­stelle (Lan­des­un­ter­su­chungs­an­stalt Sach­sen), wel­che wie­derum Daten mehr­fach täg­lich an das RKI über­mit­telt. Da die Lan­des­un­ter­su­chungs­an­stalt mit­un­ter Fälle über­prüft, wer­den nicht alle Mel­dun­gen auto­ma­tisch an das RKI über­mit­telt. Des­we­gen liegt immer eine gewisse zeit­li­che Ver­zö­ge­rung zwi­schen der Dres­den-Inzi­denz und der RKI-Inzi­denz sowie den zugrun­de­lie­gen­den Fallzahlen.
  • Ein­wei­sung Kran­ken­haus: Anzahl aller labor­dia­gnos­tisch bestä­tig­ten Sars-CoV-2-Fälle mit sta­tio­nä­rer Behand­lung im Zusam­men­hang mit einer Covid-19-Erkrankung
  • Ster­be­fall: Anzahl der labor­dia­gnos­tisch bestä­tig­ten Sars-CoV-2-Fälle, wel­che laut Toten­schein im zeit­li­chen Zusam­men­hang mit einer COVID-19-Erkran­kung verstarben.
  • Annah­men zur Schät­zung gene­se­ner Fälle: Die Zahl der gene­se­nen Fälle stellt ledig­lich eine Schät­zung dar. Eine ent­spre­chende Mel­dung an das zustän­dige Gesund­heits­amt erfolgt nicht. Die zugrunde lie­gen­den Annah­men ent­spre­chen den Schätz­pa­ra­me­tern auf Lan­des­ebene (Sach­sen). Es wird von einer Gene­sung 14 Tage nach Mel­de­da­tum bei Fäl­len ohne gemel­dete Hos­pi­ta­li­sie­rung und von einer Gene­sung 30 Tage nach Mel­de­da­tum bei Fäl­len mit gemel­de­ter Hos­pi­ta­li­sie­rung ausgegangen.
  • Annahme zur Schät­zung der aktu­ell Infi­zier­ten: Die Zahl resul­tiert aus den gemel­de­ten Fäl­len abzüg­lich der Ster­be­fälle und der Genesenen.

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