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Corona-Fälle in Dresden

Das Dresdner Gesundheitsamt meldet mit Stand heute, 28. März 2021, 12 Uhr für die vergangene Woche 768 Neuinfektionen, das sind fast 90 mehr als in der Vorwoche, die Corona-Ampel des RKI zeigt auf „Rot“, 31 Personen wurden in der vergangenen Woche neu in ein Krankenhaus aufgenommen, 4 Personen verstarben laut Totenschein im zeitlichen Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.

Corona-Virus - Modell
Corona-Virus – Modell

Weltweit sind mehr als 126 Millionen Infizierte gemeldet, mehr als 2,7 Millionen Todesfälle wurden in Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet, Details in der Übersicht der Johns-Hopkins-Universität. Die Zahl der weltweit gemeldeten Neuinfektionen und Todesfälle steigt.

Deutschlandweit sind die Infizierten-Meldungen in der vergangenen Woche weiter angestiegen. Eine Übersicht dazu gibt es auf zeit.de. Die bundesweite 7-Tage-Inzidenz liegt heute laut RKI bei 129,7. Die Quote positiver Fälle pro Test ist in der 11. Kalenderwoche gestiegen und liegt nach Angaben des RKI bei 7,9 Prozent. Für diese Statistik zählen nur PCR-Tests.

Die wichtigsten Zahlen für Dresden

768 neue Fälle in den vergangenen 7 Tagen. 21.939 Genesene (Schätzung), nach dieser Schätzung gibt es aktuell 1.518 Infizierte. 125 Fälle pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche laut RKI-Ampel. 24.438 bestätigte Fälle insgesamt. 981 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Quelle: Gesundheitsamt Dresden/RKI
768 neue Fälle in den vergangenen 7 Tagen. 21.939 Genesene (Schätzung), nach dieser Schätzung gibt es aktuell 1.518 Infizierte. 125 Fälle pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche laut RKI-Ampel. 24.438 bestätigte Fälle insgesamt. 981 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Quelle: Gesundheitsamt Dresden/RKI

Die Corona-Ampel des Robert Koch-Instituts zeigt immer die letzten sieben Tage an. Also heute vom vergangenen Sonntag bis Sonnabend. Am Sonntag, dem 28. März 2021 zeigte die Ampel weiterhin auf rot mit einer 7-Tage-Inzidenz von 125. 4 Personen sind laut Totenschein in der vergangenen Woche im zeitlichen Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Offenbar wurden aber noch weitere 16 Todesfälle aus vorherigen Wochen nachgemeldet. Insgesamt werden in Dresden nun 981 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet.

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Todesfälle nach Alter

Laut RKI sind bisher in Dresden 19 Personen im Alter zwischen 35 und 59 Jahren gestorben, im Alter zwischen 60 und 79 Jahren waren es 229 und im Zusammenhang mit Covid-19 sind in der Gruppe der über 80-Jährigen insgesamt 733 Menschen verstorben.

Dashboard

In das Dresdner Corona-Dashboard trägt das Gesundheitsamt den Tag ein, an dem das Labor den positiven Test dem Gesundheitsamt meldet. Diese Fälle werden teilweise auch nachträglich eingetragen. Daher gibt es für die letzten Tage in der Übersicht immer eine deutlich geringere Zahl, die dann innerhalb der nächsten Tage mehrfach korrigiert wird.

Auf ausgewiesenen öffentlichen Plätzen besteht nach wie vor Maskenpflicht und generell da, wo sich mehrere Menschen begegnen.
Auf ausgewiesenen öffentlichen Plätzen besteht nach wie vor Maskenpflicht und generell da, wo sich mehrere Menschen begegnen.

Verschärfte Beschränkungen ab Dienstag, 30. März

Am Sonnabend überschritt die RKI-Ampel am dritten Tag in Folge den Wert von 100, damit treten ab Dienstag wieder Verschärfungen in Kraft. Allerdings soll es unter anderem Click & Meet erstmal weiterhin geben. Weitere Details im Bericht vom Sonnabend. Am kommenden Montag will das Gesundheitsministerium die neue Corona-Verordnung veröffentlichen.

Schnelltest und Test-Zentren

Seit dem 8. März gibt es in Dresden mehrere Einrichtungen für Antigen-Schnelltests. Eine Übersicht der Testzentren in Dresden gibt es auf dem Themenstadtplan. In der Neustadt gibt es schon mehrere Test-Centren, eine Übersicht gibt es hier.

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Corona-Ampeln

Die Stadtverwaltung zeigt auf dresden.de seit Mitte Februar drei Corona-Ampeln. Die eine zeigt das aktuelle Infektionsgeschehen, wie es beim Gesundheitsamt gemeldet wird an, die andere den Stand des RKI, die dritte die RKI-Zahlen für Sachsen. Die Ampeln zeigen jeweils, wie viele Fälle es pro 100.000 Einwohner in Dresden in den vergangenen sieben Tagen gab. Da für aktuelle Einschränkungen und eventuelle Aufhebungen nur auf die Daten der RKI-Ampel zurückgegriffen wird, werden hier diese beiden Ampeln angezeigt.

RKI-Ampeln Dresden und Sachsen. Stand: 28. März 2021
RKI-Ampeln Dresden und Sachsen. Stand: 28. März 2021

Belegung Intensivstationen

In der vergangenen Woche wurden 31 Covid-19-Patienten neu in Dresdner Krankenhäuser aufgenommen. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Dresden 2.154 Patienten stationär behandelt. Quelle: Gesundheitsamt – auch hier gibt es offenbar Nachmeldungen für die Vorwochen. Laut DIVI-Intensivregister werden in Dresden 35 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt, davon werden 25 Patienten invasiv beatmet. Aktuell sind nach diesem Register in Dresden noch 34 Intensiv-Betten frei. Damit ist die Lage gegenüber der Vorwoche nahezu unverändert.

Corona-Schutzimpfungen

Impfstoff jetzt auch für Priorisierungsgruppe 2 - Foto: MasterTux,Pixabay
Impfstoff jetzt auch für Priorisierungsgruppe 2 – Foto: MasterTux,Pixabay

Das Dresdner Impfzentrum befindet sich in der Messe Dresden, Messering 6, 01067 Dresden. Fragen und Antworten rund um die Impfzentren gibt es auf den Seiten des Deutschen Roten Kreuz und auf sachsen.de. Das RKI veröffentlicht täglich ein Impfquotenmonitoring.

Mit Stand vom 28. März wurden in Sachsen rund 363.000 Menschen geimpft, davon haben inzwischen rund 216.000 Menschen den vollen Impfschutz durch die Zweitimpfung erhalten, das sind rund 5,3 Prozent der Einwohner Sachsens. Quelle: RKI. Eine ständig aktualisierte Übersicht gibt es auf dem Impfdashboard des Bundesgesundheitsministeriums.

Seit dem 25. Februar gibt es auch Impftermine für Personen der zweithöchsten Priorisierungsstufe, Details hier, seit dem 11. März ist der Impfstoff AstraZeneca auf für ältere Personen zugelassen, so dass sich nun auch Personen ab dem vollendeten 70. Lebensjahr einen Impftermin erhalten können.

Test- und Quarantäneregelungen

Betroffene mit Symptomen sollen sich an ihren Hausarzt oder die Corona-Ambulanz am Universitätsklinikum wenden. Für gesetzlich Krankenversicherte übernehmen die Krankenkassen die Kosten. Wenn ein positives Testergebnis vorliegt, meldet das Labor an das Gesundheitsamt. Das ermittelt die Kontaktpersonen und legt fest, welche Personen zu testen sind. Das Gesundheitsamt selbst führt Corona-Tests ausschließlich im Rahmen von Umgebungsuntersuchungen durch. Die Kosten trägt die öffentliche Hand.

Fragen zu Testpraxen werden auch unter Telefon: 116117 beantwortet. Corona-Tests für Personen ohne Symptome führen darüber hinaus niedergelassene freie Labore in Sachsen durch. Im Industriegelände gibt es ein Corona-Test-Center. Die Kosten sind selbst zu tragen.

Ab sofort sind auch sogenannten Antigen Selbsttests im Handel erhältlich. Diese sind einfach zu handhaben und vergleichsweise preiswert (ca. 5 Euro pro Test). Die Selbsttests haben gegenüber den PCR-Tests eine höhere Fehlerrate. Nach einem positiven Selbsttest ist PCR-Test zur Bestätigung nötig. Weitere Infos auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums.

Personen, die ein positives Testergebnis erhalten, unterliegen einer Absonderungspflicht (Quarantäne). Die aktuellen Quarantäne-Regeln sind hier zu finden.

Wie das Kultusministerium mitteilt, liegen die Ergebnisse aus den Selbsttestungen an öffentlichen weiterführenden Schulen dieser Woche vor. Danach gab es unter den 146.281 Selbsttests bei Schülerinnen und Schülern 191 positive Ergebnisse. Das entspricht einer Infektionsrate von 0,13 Prozent. In der Vorwoche betrug die Infektionsrate 0,12 Prozent.

Erläuterungen

  • Fallzahl: Anzahl aller labordiagnostisch bestätigten Sars-CoV-2-Fälle, die der Falldefinition gemäß § 11 Abs. 2 IfSG entsprechen und gemäß § 11 Abs. 1 IfSG an die Landesuntersuchungsanstalt Sachsen bzw. an das Robert Koch-Institut übermittelt werden.
  • Einweisung Krankenhaus: Anzahl aller labordiagnostisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle, die aufgrund einer COVID-19-Erkrankung in stationärer Behandlung sind.
  • Sterbefall: Anzahl der labordiagnostisch bestätigten Sars-CoV-2-Fälle, welche laut Totenschein im zeitlichen Zusammenhang mit einer COVID-19-Erkrankung verstarben.
  • Annahmen zur Schätzung genesener Fälle: Die Zahl der genesenen Fälle stellt lediglich eine Schätzung dar. Eine entsprechende Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgt nicht. Die zugrunde liegenden Annahmen entsprechen den Schätzparametern auf Landesebene (Sachsen). Es wird von einer Genesung 14 Tage nach Meldedatum bei Fällen ohne gemeldete Hospitalisierung und von einer Genesung 30 Tage nach Meldedatum bei Fällen mit gemeldeter Hospitalisierung ausgegangen.
  • Annahme zur Schätzung der aktuell Infizierten: Die Zahl resultiert aus den gemeldeten Fällen abzüglich der Sterbefälle und der Genesenen. Somit kann es sich auch hier nur um eine Schätzung handeln.

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