Das Fotoforum Dresden zeigt ab 1. August die Ausstellung „inside landscapes“ der Berliner Künstlerin Christine Molis – Fotomontagen, die den Blick auf vertraute Räume kippen lassen.

Christine Molis arbeitet mit optischen Paradoxien: Auf den ersten Blick wirken ihre Bildwelten vertraut, bei genauerem Hinsehen entpuppen sich passgenau eingefügte Montagen, die dem scheinbar Alltäglichen etwas Unerwartetes hinzufügen. Für ihre Arbeiten nutzt Molis eigene Fotografien der letzten dreißig Jahre und greift mit Schere und Montage in sie ein – bewusst analog, mit sichtbaren, schablonenhaften Kanten statt digitaler Glätte.
Die konsequent menschenleeren Bildräume changieren zwischen dystopischem Naturverlust und der Rückeroberung durch mäandernde Pflanzen und transluzente Tiere – Modellräume, die zum Nachdenken über Bewahrung, Wandel und utopisches Potential einladen.
Zur Künstlerin
Christine Molis, geboren 1963 in Wuppertal, lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Berlin. Sie studierte von 1988 bis 1991 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe in Freiburg im Breisgau u.a. bei Prof. Peter Dreher, danach an der Städelschule Frankfurt am Main bei Prof. Thomas Bayrle. Mehr zu ihrer Arbeit unter christine-molis.de.
Termine & Adresse
- Vernissage: Freitag, 31. Juli, 19 bis 22 Uhr
- Laufzeit: 1.August bis 5. September 2026
- Fotoforum Dresden, Neustädter Markt 12, 01097 Dresden
- fotoforumdresden.de
- Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 16 bis 19 Uhr, Sonnabend 12 bis 16 Uhr


















