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Die Würde des Menschen ohne Mietvertrag

Eine Krise ist eine Prüfung des Bestandes: Sowohl Errungenschaften als auch Missstände treten schärfer konturiert zutage. In Bezug auf Dresden und seine Unterstützung von Obdachlosen zieht die BettelLobby eine bittere Bilanz.

Von der einen auf die anderen Seite ist es nur ein kleiner Schritt. Es kann ein Straucheln sein. Die Verkettung ungünstiger Umstände, für die du noch nicht einmal etwas kannst – und du bist draußen. Auf der Straße. Weil du nicht genug Geld, nicht genug Arbeit, nicht genug Unterstützung hattest. Ohne festen Wohnsitz darfst du nicht wählen. Du kannst kein Konto eröffnen und keinen Arbeitsvertrag unterschreiben. Der Weg auf die andere Seite ist verblüffend leicht, der Weg zurück unsagbar schwer.

Verdrängung als Antwort

Obdachlose Menschen gehören seit einigen Jahren verstärkt zum Dresdner Stadtbild. Besonders in der belebten Neustadt. Vor zwei Jahren kochten deshalb die Diskussionen hoch – als Antwort auf das Problem setzte die Stadt ein Bettelverbot um. Bis zu 1000 Euro Strafe zahlen Menschen, wenn sie in Dresden beim Betteln mit Kindern erwischt werden. Im Protest gegen das Verbot fand sich in Dresden die BettelLobby zusammen. Ein Netzwerk von Privatpersonen, Initiativen und Vereinen, das Menschen eine Stimme gibt, die durch alle Sicherheitsnetze des Staates fallen.

Mahnwache zum Gedenken des in Pieschen erfrorenen Menschen. Foto: Bettellobby
Mahnwache zum Gedenken des in Pieschen erfrorenen Menschen. Foto: Bettellobby

„Es steht außer Frage, dass Betteln für Kinder furchtbar ist“, sagt Kathrin bei unserem Online-Meeting. Mit dabei ist Tim, der sich ebenfalls in der BettelLobby engagiert. „Wenn die Menschen nicht mit ihren Kindern betteln dürfen, warten die notgedrungen in Autos oder Hauseingängen in der Nähe“, schildern die beiden. Ein Verbot sorgt nicht dafür, dass Eltern plötzlich die Möglichkeit haben, ihre Kinder in die Schule zu schicken. Schlimmer noch. Es sendet das Signal, dass Menschen, die betteln, eine Wahl haben und die schlechtere getroffen hätten. Das bestärkt Vorurteile.

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„Den Menschen wird Geschmack abgesprochen“

Beim Thema Obdachlosigkeit gebe es schnell gefährliche Verschränkungen mit sozialdarwinistischem und rassistischem Denken. Zuschreibungen wie „die sind kriminell“, „die wollen ja bloß nicht arbeiten“, „die sind faul“, „die kommen her, um zu schmarotzen“ sind weit verbreitet und tief verankert. Es fehlt an Einblicken in die Lebensrealität der Anderen – und an Empathie. Auch aus emotionalen Bereichen sind Menschen auf der Straße „draußen“. Dass Würde nicht Menschen mit festem Wohnsitz vorbehalten ist, gerät schnell in Vergessenheit.

Es wird Dankbarkeit erwartet, wenn man Obdachlosen Gaben zur Verfügung stellt. Geld zu geben wird vermieden: „Die kaufen ja sowieso bloß Alkohol.“ Der erzieherische Kompass drehe recht schnell durch, wenn es um Obdachlose geht, stellt Kathrin fest. „Den Menschen wird Geschmack abgesprochen.“ Wenn die BettelLobby mehr und vielfältigere Angebote für Obdachlose einfordere, verweise die Stadt Dresden auf die bestehenden. Zum Beispiel Sammelunterkünfte am Rande der Stadt – weit weg von den Einnahmequellen, wenn man sich kein Straßenbahnticket leisten kann oder körperlich eingeschränkt ist.

Hollis Wohnung an der Kamenzer. Holli ist mittlerweile verstorben.
Hollis Wohnung an der Kamenzer. Holli ist mittlerweile verstorben.

„Wer nichts hat, soll mit wenig zufrieden sein“

Wie jeder andere Mensch auch haben Obdachlose und Bettelnde individuelle Bedürfnisse. Manch einer fühlt sich in einem Heim geborgen – andere ziehen eine Einzelunterkunft vor. „Für so eine so heterogene Gruppe mit unterschiedlichen biografischen Erfahrungen gibt es keine homogene, einfache Antwort“, macht Kathrin klar.

„Wer nichts hat, soll mit wenig zufrieden sein, so der Kanon“, sagt Tim. „Irgendwie ist das ja die logische Konsequenz einer leistungsorientierten Gesellschaft, in der der Sozialstaat zurück gedrängt wird“, stellt er nüchtern fest. „Wer etwas leistet, wird unterstützt. Andere werden abgehängt.“

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„Hauptsache raus aus dem Stadtbild“

Corona hat die Situation für Obdachlose und aufs Betteln Angewiesene verschärft. Fußgängerzonen sind verwaist, öffentliche Gebäude wie Einkaufszentren bleiben geschlossen. Sie ermöglichen bei unwirtlichem Wetter wenigstens kleine Aufwärm- und Verschnaufpausen. Woher nimmt man eine Maske, einen Corona-Test, wenn das Geld gerade für Verpflegung reicht? Wo isst, schläft, wäscht man sich?

Im Stadtraum herrsche ohnehin ein Klima der Verdrängung: Aufenthaltsmöglichkeiten werden so konzipiert, dass sie sich nicht zum Übernachten eignen. Drahtzäune und Stacheln schirmen ab – auf diese Weise wurde damals auch Holli von seinem Wohnplatz in einem Hauseingang an der Kamenzer Straße vertrieben. Brachen und freie Flächen, auf denen Spielarten des dauerhaften Wohnens jenseits der Mietwohnung stattfinden könnten, werden rar. Die Stadt bietet nicht mehr Platz für alle. „Für Obdachlose gilt: Hauptsache raus aus dem Stadtbild“, sagt Tim.

Forderungen im Stadtbild sichtar machen. Foto: Bettellobby
Forderungen im Stadtbild sichtar machen. Foto: Bettellobby

Ohne Wohnung kann man nicht zuhause bleiben

„Auf der Straße zu leben bedeutet permanenten Stress“, erklärt Kathrin. Ständig lebt man in Ungewissheiten, in Angst und Sorge. Wetter, Lärm, andere Menschen – Obdachlose können keine Tür hinter sich zuziehen und sich in einen Schutzraum begeben. Und schon gar nicht „zuhause bleiben“.

„Wir unterliegen dem Spannungsfeld zwischen akuter Hilfe und langfristigen Zielen“, erläutert Tim zur Strategie der Bettellobby. Eine akute Hilfe könnte es sein, leer stehende Hotelzimmer für Obdachlose zu öffnen. Ein Vorschlag, dem in Deutschland etliche Städte und Gemeinden gefolgt sind. Eine davon ist Leipzig.

„Einen sicheren Schlafplatz zu haben bedeutet nicht nur, nicht zu erfrieren, sondern auch Zeit zum Planen und Nachdenken zu haben. Sich ordnen zu können, Ruhe zu finden, gesund zu werden und zu bleiben“, sagt Kathrin. In der akuten Hilfe liegt also auch ein Stück Langfristigkeit: Ein Wohnraum ist ein Anfang.

Die BettelLobby setzt sich für Menschen ein, die unterrepräsentiert sind, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes keine politische Stimme haben. „Sobald wir den Druck auf die Politik verringern, gerät das Thema in Vergessenheit.“ Die BettelLobby hatte sich z.B. für einen Duschbus in Dresden eingesetzt und das Geld dafür per Stadtratsbeschluss erhalten. „Irgendwie ist das aber versackt und das Geld wurde im aktuellen Haushalt nicht verausgabt“, sagt Kathrin. Die Krise hat die BettelLobby reaktiviert: „Jeder Mensch hat ein Grundrecht auf Wohnen. Dabei bleiben wir.“

BettelLobby Dresden

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33 Ergänzungen

  1. „Obdachlose Menschen gehören seit einigen Jahren verstärkt zum Dresdner Stadtbild.“
    So, so.
    Die Anzahl der bekannten Obdachlosen liegt in Dresden zwischen 300 und 400 und für diese Personengruppe gibt es derzeit 361 Plätze in Übergangsheimen und Wohnungen.
    An dieser Zahl hat sich seit Jahren kaum etwas geändert.
    Und osteuropäische Familien, welche hier nach EU-Recht auf Sozialhilfe spekulieren und mit betteln diese aufstocken, haben damit gar nichts zu tun.
    Was dieser ganze Beitrag soll, erschließt sich mir nicht.
    Oder habe ich verpasst, dass geplant ist, das Betteleinnahmen zukünftig der Einkommenssteuer unterliegen sollen?

  2. Liebes Neustadtgeflüster,
    Ich lese diese Seite wirklich sehr gern. Mir erschließt sich aber nicht, weshalb hier immer wieder menschenverachtenden Positionen in den Kommentarspalten ein Forum geboten wird. Natürlich ist es wünschenswert, wenn Menschen in einen horizonterweiternden Austausch treten können, nur habe ich den Eindruck, dass es hier eine Handvoll Leser gibt, die nur darauf warten, dass wieder ein Artikel erscheint, unter den sie ihre diskriminierenden und stereotypenreproduzierenden Kommentare schreiben können. Das sind auch immer irgendwie die gleichen. Ich glaube nicht, dass Timur ohne Trupp einschätzen kann, welche Familien auf was spekulieren. Ich glaube eher, dass Timur ohne Trupp ein trauriges, einsames Wesen ist, dass zu oft nicht gehört und gesehen wird und deshalb gern nach unten tritt. Sowas sollte beim Psychologen besprochen werden und nicht in den Kommentarspalten irgendwelcher Onlineformate. Diese hier wird auf jeden Fall deutlich zu oft als Möglichkeit genutzt um alternative Lebenskonzepte durch den Schlamm zu zerren. Vielleicht sollte die Kommentarfunktion generell mal überdacht werden.

  3. Timur, falls du Tipps für Lücken im System kennst, wäre ich dir sehr dankbar, die hier zu teilen. Das würde meine Arbeit immens erleichtern, denn meiner Erfahrung nach, ist die Situation für EU-Bürger*innen mehr als prekär und Sozialhilfe bekommen sie in absoluten Ausnahmefällen.

  4. Timur, das ist Rassismus wie aus dem Lehrbuch – wäre ich Lehrer würde ich deinen Kommentar als abschreckendes Beispiel im Unterricht nutzen wollen.

  5. Danke Batman! Kann man nicht besser formulieren. Mir stößt es auch auf, das die ca. 5 immer gleichen Kommentatoren hier bei jeglichen sozialen Themen ihre unempathische, menschenverachtende, fremdenfeindliche und teils geschichtsrevisionistisch Hetze verbreiten können. Lieber Herr Launer, ich weiß auch wie wichtig der Diskurs ist und dass man manche Meinungen in der Demokratie auch einfach aushalten muss. Dennoch ist es oft unerträglich, hier oft Kommentare in schlechtester AfD Manier zu lesen. Da wünschte ich mir für manche Beiträge auch eine eingeschränkte Kommentarfunktion.

  6. @Batman

    da wäre ich ja vorsichtig bei solchen Verdächtigungen…wie alle ja wissen, ist Batman auch ein trauriges, einsames Wesen und zwischendurch ein kleiner Soziopath mit psychopathischen Zügen.

  7. Ich muss Batman leider zu 100% Recht geben. Ich kommentier unter den meisten Threads schon gar nicht mehr, weil meist die gleichen Personen ihre stets gleichen Stereotype immer und immer wieder als Kommentare posten. Ich glaube auch nicht, dass eine Diskussion überhaupt gewünscht ist – einige wollen einfach nur eine Bühne zur Selbstinszenierung. Da kann man die Kommentare auch einfach abschalten, bzw. einfach nicht mehr lesen – was dann auch wiederum die Funktion an sich hinfällig macht.

    Noch etwas zum Thema: Ich finde das durchaus wichtig und es ist gut, dass ihr solche Artikel bringt und darauf aufmerksam macht. Vielen Dank!

  8. @Batman
    So bedauerlich dass auch ist, aber es wird immer Menschen geben die einzigartig sind. Damit verschwende ich nicht meine Zeit und Energie. Die fehlt mir dann an wichtigeren Stellen.

    Zur Wende (1990) war ich in Leipzig überrascht keine Obdachlosen im Straßenbild zu sehen. Was im Westen, in Köln, in München und auch Krefeld, Normalzustand war, existierte im Osten nicht, war zumindest nicht sichtbar. Und dann kamen sie, in den vergangenen Jahren wurde es immer mehr thematisiert. Zunächst durch Presseartikel über einen Herrn im Hechtviertel der keine übelriechenden vor seinem Laden haben wollte.

    Coronabedingt bewege ich mich derzeit kaum in der Öffentlichkeit (was manche feiern, aber das ist eine andere Geschichte), aber vor wenigen Wochen sah ich Menschen in der Lößnitzstraße unter einer Bahnbrücke campieren und fragte mich: Sind wir als Gesellschaft wirklich so abgestumpft dass uns dass nicht mehr bewegt?

    Was einzelne auf die Straße treibt ist zunächst einmal unbedeutend. Selbst wenn es nicht gelingt die Ursachen insgesamt zu beseitigen, sollte die Gesellschaft sich dieser wachsenden Problematik stellen. Diese Problem verschwindet nicht wenn der Sozialhaushalt gekürzt wird und die wenigen, die bereit sind gegen Löhne, die Entbehrungen beinhalten, fadenscheinige Proklamationen leisten müssen wie vor wenigen Jahren erst: Sozialarbeit wurde als linksversifft bezeichnet und die Beteiligten mussten, durch Lippenbekenntnisse sowie einer schriftlichen Bestätigung auf dem Boden der freiheitlich demokratischen Grundordnung zu stehen, ein Zeugnis ihrer Unterwürfigkeit abliefern. Erst dann gaben die hohen Damen und Herren des Stadtrates in ihrer Großartigkeit öffentliche Mittel frei. Um diese gleich wieder zu kürzen.

  9. Kinder, die betteln, sind imho ein Fall fürs Jugendamt. Aber wenn das einschreitet, wird die MEM ruck-zuck weiterziehen.

  10. Hallo Batman, Micha, Robin und Dieter, danke für die Anmerkungen.

    Vermutlich stumpfe ich nach einer Weile schon ab, so dass mir der Kommentar von Timur gar nicht ins Auge gefallen ist, weil ich vorher schon einige beleidigende Kommentare stillschweigend gelöscht habe.

    Die Überlegung, die Kommentarspalte ganz abzuschalten, habe ich schon seit einer Weile. Fällt mir jedoch schwer, da mir der Austausch mit den Leser*innen wichtig ist.

  11. Nachlieferung.
    Dass fehlende s hat sich unter dem Kühlschrank versteckt. Wollte die geheizte (Luxus)Wohnung nicht verlassen. Da der Kühlschrank leer ist war es ein leichtes diesen anzuheben und hervor zu zerren.

    Ist ja bald erledigt, da geht es auch für mich auf die Straße. Geht schnell, gerne bin ich bereit mal so eine Hütte zu zeigen. Das schönste Haus in einem Nobelviertel. Gehörte mal einem Chefarzt. Bis zu seiner Scheidung und folgendem Scheidungskrieg und Alkohol als Lösungsansatz. Hat nicht funktioniert, in seine letzten Lebensjahren grub er im Wald Löcher in den Boden um im Winter nicht zu erfrieren.

    Es ist immer leicht Steine auf Menschen zu werfen von denen man nichts weiß. Und auch nichts wissen will.

  12. @Dieter Schmitz

    Das fehlende „s“ war gar nicht unterm Kühlschrank. Es hat sich nur weiter oben im Text nützlich gemacht…..

    ;-)

  13. @Anton Launer
    Klingt vielleicht komisch, aber Zensur schafft mehr Probleme als dass diese zu Lösungen beiträgt. So schwer manche Aussagen auch zu ertragen sind, aber wo beginnt die Meinungsfreiheit und wo endet diese?

    Beispiel Pegida: Minderheitenmeinungen werden lautstark vorgetragen und verfälschen das Gesamtbild der Dresdner Gesellschaft. Auch hier muss, in friedlicher Weise, eine Gegenmeinung zum Zuge kommen. Dies betrifft auch Kommentarspalten, sie spiegeln Meinungen wieder. Sich darauf einzulassen ist immer mit der Gefahr verbunden selbst zum Troll zu werden. Da hoffe ich auf eure Hilfe.

  14. Timur hat genau die Differenzierung vorgenommen, die bei diesem Thema notwendig ist und die in diesem Artikel bezeichnenderweise vermieden wurde.

    Anstatt reflexhaft Rassismus zu bläken und Zensur zu fordern, sollten sich einige mal mit der Realität beschäftigen:

    https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/roma-clans-elend-als-geschaeftsmodell-12092059.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

    https://www.n-tv.de/politik/Armutsmigration-in-der-EU-ist-das-Problem-article20566196.html

  15. zurück zum Thema :
    Ziel sollte sein, dass niemand auf das Betteln angewiesen ist. Deshalb
    1. beim Sozialamt einen Schein für einen Platz in einem Obdachlosenwohnheim (mit Kostenübernahme) holen
    2. mit Einzug ergibt sich eine Postadresse, Sanitäreinrichtungen wie Dusche, Gemeinschaftsküche, Waschmschine und ein Dach über dem Kopf.
    3. Bankkonto einrichten
    4. beim Jobcenter melden (Jobsuche, Alg beantragen)
    5. Sozialticket für Nahverkehr besorgen
    6. Arbeitssuche (in der Tram laufen ab und zu Jobangebote wie Reinigungsarbeiten in Voll- und Teilzeit)
    7. bezahlbare Wohnung suchen (dazu Ansprüche und Möglichkeiten in Einklang bringen).
    PS : wer noch andere Lösungsvorschläge hat .. nur raus damit
    „Wer etwas will findet Wege. Wer etwas nicht will sucht Gründe.“
    Eine Aufzählung was alles nicht geht, hilft niemandem weiter.

  16. @Batman et.al.: Es sind (leider) nicht nur rassistische Stereotype. Ein bulgarischstämmiger Freund berichtete mir einst vom Nachbarn seiner Feriendatsche in der alten Heimat. Dieser lokale Roma-Clan-Chef hatte sich dort eine hübsche Villa gebaut und meinem Freund leicht grinsend erklärt, das hätten alles seine Leute in Deutschland… – Lassen wir Details, aber ich bin selbst oft mit den Rad durch Osteuropa gefahren, und die Welt der Roma, auch wenn ich sie nur am Rande mitbekomme habe, ist schon eine andere und nicht mir hiesigen Maßstäben zu messen.

    Was die mehr einheimischen Alkis betrifft, die regelmäßig vor Supermärkten lagern, so wurde ich selbst vorm Netto schon übelst beschimpft, weil ich höflich die Bitte abgelehnt hatte, einem ein Bier mitzubringen, und meine asiatische Frau wurde dereinst mit einem blökend grölenden „China, China“ begrüßt, die läuft seither vor Angst immer große Bogen um diese Menschen. Nicht lustig!

    Wer mal näher mit der Sorte Mensch zu tun gehabt hat, weiß, dass die zeitweise ganz umgänglich sind, aber auch von einem Augenblick auf den andern völlig umschalten, brüllen, fluchen und schimpfen können, weil sie sich die mühsam anerzogene emotionale Zurückhaltung weggesoffen haben und in jedem einen Feind sehen, wenn es nicht gleich so läuft, wie sie wünschen. Gleichzeitig sorgt der Alkohol für völlige Uneinsichtigkeit bezüglich der Wirkung des eigenen Sozialverhaltens.

    Ob sie nun saufen, weil die auf der Straße leben, oder umgekehrt, sei mal dahingestellt, aber mit der Reduktion auf „arme Menschen ohne Mietvertrag“ wird der Situation jedenfalls nicht gerecht.

  17. Hallo DS,
    doch, genau das ist ein rassistische Stereotyp! Ja es gibt Gauner unter den Sinti und Roma. Es gibt aber auch deutsche Gauner,die diese in Schlachthöfen oder auf Spargelfeldern ausbeuten. Es gibt sogar die eine oder andere Villa,die von Deutschen mit zweifelhaften Leumund bewohnt wird.
    Von Einzelfällen auf ganze Bevölkerungsgruppen zu schließen ist kaum als differenzierte Herangehensweise zu bezeichnen. Gründe für Kriminalität gibt es viele.Die Herkunft gehört nicht dazu!

  18. @Batman
    Danke, dass du das ansprichst, ich möchte mich da auch anschließen. Ich habe vor einer Weile mal unter einem Artikel kommentiert, dass ich einen Comic unangenehm fand, der in meinen Augen frauenfeindlich war und sexuelle Übergriffigkeit als was Cleveres, Lustiges dargestellt hat. Das hat die üblichen Verdächtigen angezogen und neben dem typischen „nun hab dich mal nicht so“ wurden von Anton auch zwei Kommentare frei geschaltet, die ich ebenfalls sexuell grenzüberschreitend fand und die mich wahrscheinlich auch auf diese Art verletzen sollten (hier, falls es jemand nachlesen und selbst beurteilen will: https://www.neustadt-ticker.de/158615/alltag/kultur/endlich-wieder-karikaturen-vom-pinselbuben). Das hat mich sehr beschäftigt, und ich denke Monate später immer noch manchmal darüber nach und habe schon öfter überlegt, ob ich Anton deswegen einfach mal schreiben soll. Dass Anton alle Kommentare persönlich freischaltet, hat es schlimmer gemacht. Dadurch hat es sich angefühlt wie eine Legitimation der Kommentare durch eine Autoritätsperson.
    @Anton
    Ich weiß, du willst hier wahrscheinlich gar nicht die Autoritätsperson sein und ich verstehe auch, dass es eine schwere Aufgabe ist zu entscheiden, was gelesen werden darf und was nicht. Zumal du alleine entscheidest und am Ende in Eigenverantwortung den großen Zensurmeister spielen müsstest. Der Traum vom offenen, freien WWW ist leider schon lange geplatzt. Kommentarspalten werden oft gezielt übernommen und für politische Zwecke genutzt, der Rest verliert die Lust mitzukommentieren. Selbst netzpolitik.org mussten das schon einsehen. Die gehörten zu den letzten, die eine offene Kommentarspalte ohne Anmeldepflicht hatten und mussten das letztlich auch aufgeben. Dafür haben sie neue Kommentarregeln aufgestellt, die ich gut finde und die vielleicht eine Inspiration dafür sein könnten, wie es weiter geht:
    https://netzpolitik.org/kommentare/

  19. Danke Kath, das (Wir werden Meinungsbeiträge, die keine inhaltliche Ergänzung darstellen, einfach und ohne weitere Erklärung löschen.) klingt nach einer möglichen Lösung. Ich werde das mal in der Redaktion diskutieren.

    Tut mir leid, dass dich das seinerzeit so getroffen hat. Aber Dir ist dann auch bewusst, dass nach dieser Regelung auch Dein erster Kommentar unter dem Pinselbuben-Beitrag nicht veröffentlicht werden würde?

  20. @Kath
    Das Problem dabei ist, dass sich immer irgendwer von jedem Thema verletzt fühlen könnte. Schau Dir die Comedians an, die nehmen auch jedes erdenkliche Thema und benutzen Scherze darüber als Teil ihres Programms. Mario B. zum Beispiel fährt auch eine sehr stupide alle-Frauen-sind-nur-an-Shopping-und-Handtaschen-interessiert-Linie. Da könnte sich auch die eine oder andere Frau angegriffen fühlen. Andere nutzen auch Krankheiten, Behinderungen etc. als Gag. Auch da könnte sich jeder, der selbst betroffen ist, angegriffen fühlen.
    So gesehen müßte man also alles verbieten und zensieren, weil es IMMER mindestens einen Menschen auf der Welt gibt, der sich von einer Sache verletzt fühlt. Soll das die Lösung sein? Die neue politische Korrektheit geht ja schon den Weg, alles mögliche zu verbieten.
    Unbequeme Meinungen werden teils verboten, teils diffamiert.
    Der Einzelne kann sich die Welt und andere Menschen inklusive deren Auffassung von Humor nicht nach seinen Vorstellungen zurechtbiegen.
    Man kann sich aber abwenden von Dingen, die man selbst beanstanden würde, und sich davon nicht weiter beeinflussen lassen.
    Die Grenze m.E. wäre, wenn eine bestimmte Person persönlich angegriffen wird. Aber das ist ja bei dieser Sache nicht der Fall.
    Jeder hat eben andere Grenzen, und wer sind wir, die Grenzen der anderen definieren und festlegen zu wollen.

    @Anton
    Danke nochmal für den Vorschlag mit dem A.-Zusatz-Nick, aber da der ja auch gehijackt wurde, kann ich mir die zusätzliche Tipp-Arbeit von einem Buchstaben mehr sparen (was erfreulich ist).
    Die anderen Franziskas aka NG-Trolle dürfen weiterarbeiten, es gibt ja genug zu tun mit den mehr als nur Einzelfalls-Gegenmeinungen.

  21. Viele der obdachlosen Menschen haben keine Wohnung, weil sie sich zwecks eines vorliegenden Haftbefehls – meist wegen Schwarzfahren – nicht zum Amt trauen!? Würde der öffentliche Nah- und Fernverkehr endlich seinem Namen gerecht und über Steuergeld anstatt Tickets finanziert werden, hätten wir einen großen Teil der obdachlosen Menschen von der Straße geholt.

  22. Einen Anlass zum Betteln bietet der Umstand, dass auch in den meisten sozialen Einrichtungen Kleidungsstücke, Schlafsäcke, Isomatten, Kaffee, Mahlzeiten, Duschen, Wäsche waschen, usw. nicht kostenlos angeboten/abgegeben werden. Interessant ist, dass es sich hierbei um Vereine mit staatlicher Unterstützung handelt.

  23. @Kath
    …da ging es um einen Comic, der Dich sehr betroffen gemacht hat? Die Kommentare finde ich da nicht so hart, wie der Comic an sich, aber: es ist ein Comic…(soll lustig sein). #HUMOR

    Ansonsten steht der Rechtsweg offen… (mach Anton das Leben mal nicht so schwer, er hat jetzt sicher Gewissensbisse, selber haste ja sogar noch ne Seite verlinkt, die so Humorbilder postet..)

  24. Wo wird dann die Grenze sein bei den unzähligen unterschiedlichen Befindlichkeiten
    Und warum und wann fühlt sich jemand durch anonyme Kommentare verletzt und gekränkt – ausgerechnet im Internet?
    Ego, persönliche Eitelkeit, oder was spielt da eine Rolle?
    Wäre Kritik an dem Thema hier ein persönlicherAngriff?
    Und dürften dann Querdenker ihre Thesen ablassen, die ganz gewiss keine inhaltliche Ergänzung darstellen?
    Was ist mit kritischen Kommentaren?
    Lustige und ironische Kommentare?
    Wegen einzelnen Personen, die sich und damit wiederhole ich mich, auf den Schlips getreten fühlen, weil sie einen anonymen Kommentar lesen und sich persönlich angegriffen fühlen?
    Sollten diejenigen, die es betrifft, dann nicht bei sich selber nachsehen, wo das Problem liegt und daran arbeiten?
    Solange es keine Gewaltaufrufe, Morddrohungen und Menschenverachtende Kommentare sind, ist doch alles schick und es gibt keinen Anlass, sich persönlich angesprochen zu fühlen.

  25. @Therapist: „Solange es keine Gewaltaufrufe, Morddrohungen und Menschenverachtende Kommentare sind, ist doch alles schick“.

    Wann ist es ein Gewaltaufruf? Reicht da schon ein: „Pass auf, wenn Du das nächste Mal die Einbahnstraße langfährst!“ Wann fängt es an, menschenverachtend zu werden oder wann ist das noch legitime Kritik? Und mit Ironie wird es noch schwieriger, denn die wird ja gern missverstanden.

    Ich glaube, diese Entscheidung wird nie einfach.

  26. @Seldon:,
    „doch, genau das ist ein rassistische Stereotyp! […]
    Von Einzelfällen auf ganze Bevölkerungsgruppen zu schließen ist kaum als differenzierte Herangehensweise zu bezeichnen.“

    Bitte: Hinfahren, anschauen, differenzieren, statt vom deutschen Sofa aus Rassismus zu schreien. Nirgendwo schrieb ich, die seien alle so. Im Gegenteil, als mitten in den bulgarischen Bergen ein deutsches Ehepaar extra sein Luxus-Wohnmobil anhielt, um mich vor den „Zigeunern“ zu warnen, musste ich lächeln, hatte ich doch gerade am Lager angehalten, mich freundlich mit den Kids unterhalten und ein paar Photos gemacht, ganz ohne, dass mir jemand was vom Rad gerissen hätte.

    Viele sind wirklich arm, vor 20 Jahren sahst Du noch Planwagen wie in alten Filmen, Kinder nackt im Dreck spielen, Du siehst Leute mit unter Lebensgefahr (Braunbären!) gesammelten Eimern voller Waldbeeren am Straßenrand, um ein wenig Geld zu verdienen, und Dörfer mit Lebensumständen, die Du eher in Afrika vermuten würdest. Manche bessergestellte wollen einfach nur eine kurzen Plausch und interessieren sich fürs Rad etc, wie andere Leute auch. Arme Ältere Fragen mal nach was zum Essen oder Kippen, normal und mit Gesten, alles i.d.R. im Rahmen.

    Aber es gab halt auch die andere Seite. Aggressiv bettelnde Kids, die Steine schmeißen, wenn man ihnen nichts gibt. Den Typen, der mir gleich eine Frau verkaufen wollte – ob für die Nacht oder dauerhaft habe ich nicht begriffen. Die vorgeschobene Autopanne am Straßenrand zum Anbandeln mit gleich folgendem Falschgeld-Betrugsversuch etc…

    Sicher sind die wenigsten so, aber als Ausländer und potientielles Opfer lernst Du halt genau den Teil der Leute kennen. Und allein die Anzahl der Erlebnisse in wenigen Urlaubswochen deutet schon darauf hin, dass oben beschriebene Verhaltensweisen in diesem Volk statistisch etwas verbreiteter ist, als bei uns oder auch anderen Einheimischen.

    Warum das so ist? Weiß ich nicht, bin weder Ethnologe noch Sozialforscher, aber irgendwas mit Wertesystem, also Erziehung und Herkunft, muss es wohl zu tun haben, Armut allein erklärt es jedenfalls nicht.

  27. @ Anton
    Ja, das ist mir bewusst. Das ist dann auch für mich ein Anstoß, differenzierter zu sein und darüber nachzudenken, ob ich mit meinem Kommentar einen zusätzlichen Beitrag zum Artikel leiste oder nicht.
    Vielen Dank, dass du es wagst und neue Regeln ausprobierst. Ich drücke die Daumen, dass es die Dinge leichter macht.
    Über die Entschuldigung habe ich mich gefreut und ich möchte noch hinzufügen, dass ich weiß, wo gehobelt wird, da fliegen Späne. Ich bin dir auf jeden Fall dankbar dafür, dass du das neustadt-geflüster auf die Beine gestellt hast und die Arbeit machst, auch wenn es mitunter kompliziert ist.

    @ HUMOR & Therapist
    In meinem Fall stammt die Betroffenheit aus schlechten persönlichen Erfahrungen. Die meisten Frauen kennen sexuelle Grenzüberschreitungen und ich denke, ich bin nicht die Einzige, bei der das dazu geführt hat, dass ich sowas nicht so witzig finde und da sensibel bin. Ich sehe es auch nicht als persönliche Schwäche oder meine Aufgabe, mich abzuhärten. Ich finde es legitim, einen sensibleren Umgang mit dem Thema zu fordern und einen Schutz vor Kommentaren, die man auch im echten Leben nicht dulden würde.
    Es gibt keine einfache Antwort darauf, wo die Grenze zu ziehen ist. Fakt ist, wenn man sie sehr niedrig ansetzt, landet man bei „Nur die Harten kommen in den Garten“. Man kann auch so fragen: Wärt ihr im echten Leben zufrieden mit einer Diskussion, in der vor allem die Lautesten, Bissigsten zu Wort kommen und der Rest zunehmend die Lust verliert mitzureden?

  28. @ Dieter Schmitz

    „Zur Wende (1990) war ich in Leipzig überrascht keine Obdachlosen im Straßenbild zu sehen. Was im Westen, in Köln, in München und auch Krefeld, Normalzustand war, existierte im Osten nicht, war zumindest nicht sichtbar.“

    Die DDR war hinsichtlich „Nichtsichtbarkeitmachung“ einfach viel konsequenter als alle heutigen Versuche. Mit dem § 249 StGB ergab sich die Kriminalisierung von Arbeitsscheuen, Landstreichern und Wohnungslosen. Das wurde auch gern zur Verdrängung von sonstigen missliebigen Elementen aus dem öffentlichen Raum genutzt; Aufenthaltsbeschränkungen waren neben Freiheitsstrafe bis zu 2 Jahren möglich und häufig angewandt.
    (Wer sich auch nur am Rande von Jugend-Subkulturen bewegte, kannte mindestens einen Typen mit „Berlin-Verbot“.)

    Das hatte auch nach der Aufhebung des § 249 StGB mit dem Einigungsvertrag 1990 sicher noch Nachwirkung in der „Selbstzensur“ der jeweiligen Menschen.

  29. Zum Stichwort „Die kaufen ja sowieso bloß Alkohol“:

    Das ist, wenn es sich tatsächlcih um einen Alkoholkranken handelt, das einzige, was diesem armen Menschen in dem Moment hilft. Wenn Du ihm ein belegtes Brot, oder gesünder noch eine vitaminreiche Obstschale kaufst, lindert das seine Entzugserscheinungen nicht für fünf Pfennig. Und trocken wird er davon, ihm nichts zu geben, auch nicht.

  30. Sehr geerte Fr. MARIE !
    Wenn man in diesem Umfeld arbeitet ist alles immer Umstritten, denn es gibt Menschen die glauben was sie sehen und Menschen die glauben was sie hören oder lesen …sie haben etwas gelesen und zitieren es nun … die sogenannte Bettel-Lobby von Wien hat auch geschrieben ich wurde von der Gem. Wien in Pension geschickt .. wegen ihrer Artikel gegen mich … war ist ich habe 1 1/2 jahre länger gearbeitet als ich musste und bin aus gesundheitlichen Gründen in Pension gegangen !!! Ich habe 23 Jahr dieses Umfeld der Bettelei .. Menschenhandel insbesondere Kinderhandel bearbeitet. die letzten 5 Jahre arbeite ich nun in Bulgarien und habe hier ein Opferschutzzentrum errichtet das Frauen hilft die ausgebeutet wurden .. sich prostituieren mussten… verkauft wurden und flugs den Kaufpreis wieder einarbeiten mussten… als Leihmutter geködert wurden… in fünf Jahren konnten wir an die 350 junge bis ältere, geistig behinderte, körperlich gehandikapte Frauen geholfen werden ..und jetzt die wohl ungeheuerlichste Aussage dazu = 85% dieser Frauen waren von der Minderheit der Roma oder Sinti… ja es ist die Armut .. Hoffnung .. Verlockung .. falsche Versprechungen die dazu führen dass dies so passiert.. und die Hintermänner sind : die Ehemänner die sich die Frau gekauft haben … Clan-Chefs die die Leute in Schuldhaft bringen usw … kommen sie und arbeiten 23 Jahre in diesem Umfeld und auch sie werden andere Erkenntnisse bekommen und nicht ungeschaut einen sehr dubios entstandenen Artikel zitieren. Meine Aussage in all den 23 Jahren ist : die Roma Gesellschaft MUSS endlich zugeben, das das so in ihren Reihen passiert und ganz stark diese Machenschaften zu kritisieren und nicht nur jammern wie arm und unverstanden sie sind.. KEINER der Roma-Organisationen hat mir bisher geholfen .. sie haben dafür KEIN Interesse.
    Ich empfehle ihnen auch einen anderen Artikel : https://www.mirror.co.uk/news/world-news/horrific-injuries-inflicted-sex-slave-11284118

  31. @Martin Thomas: „Wenn Du ihm ein belegtes Brot, oder gesünder noch eine vitaminreiche Obstschale kaufst, lindert das seine Entzugserscheinungen nicht für fünf Pfennig.“
    Alkohol kann keine „Entzugserscheinungen lindern“. Die Sinne werden nur betäubt. Erzähl deinen Quark mal denjenigen, die sich wegen den ganzen aggressiven Alkoholikern nicht mehr in die Innenstädte trauen.

    PS: Jeder ist für seine eigenen Taten verantwortlich.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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