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Vonovia unterstützt Kinderstiftung

Gemeinsam mit der Arche Dresden-Neustadt sorgt Vonovia dafür, dass Kinder den Tag mit einem warmen Abendessen beenden können. Der Immobilien-Konzern Vonovia finanziert einmalig insgesamt 40 Essen, die Mitarbeiter*innen der Arche an Kinder aus der Nachbarschaft ausgeben.

Vonovia sponsert dem Arche e.V. Essen für Kinder.
Regionalleiterin Elke Umlauft hat für die Kinder der Arche Dresden-Neustadt ein warmes Abendessen zum Mitnehmen mitgebracht. Foto: Vonovia SE/Frank Grätz

Normalerweise kochen die Kinder in der Einrichtung gemeinsam. Aktuell liefert ein Bistro fertige Mahlzeiten zum Mitnehmen.

In manchen Haushalten gibt es kein warmes Essen

„Man darf nicht vergessen: Ein warmes Essen ist nicht in allen Haushalten selbstverständlich. Die Arche leistet tolle Arbeit und ist schon lange ein wichtiger Anlaufpunkt für Kinder in der Dresdner Neustadt – zum Zusammenkommen, gemeinsamen Essen und Spielen. Das unterstützen wir sehr gern“, sagt Elke Umlauft, Regionalleiterin bei Vonovia.

Essensaktion entlastet Eltern

Bereits seit 2011 engagieren sich Dresdner*innen ehrenamtlich im Wohngebiet „Am Jägerpark“ und bieten Kindern ein vielfältiges Angebot: Nachhilfeunterricht, Spiele – und ein warmes Essen. „Wir als Arche Dresden sind sehr glücklich, dass uns am Freitag für jedes Kind ein Essen von Arjun’s Bistro von Vonovia gesponsort wird“, sagt Henriette Geisler, pädagogische Mitarbeiterin der Arche. Normalerweise hat das Team jeden Freitag mit den Kinder zusammen ein Abendbrot gekocht, was zur Zeit leider nicht möglich ist. Deswegen freuten sich die Mitarbeiterinnen und Eltern für die Entlastung durch die Essensaktion und die Kinder natürlich über das leckere Essen.

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Vonovia-Neubau im Jägerpark-Viertel. Foto: Archiv Anton Launer
Vonovia-Neubau im Jägerpark-Viertel. Foto: Archiv Anton Launer

Die Vonovia ist Dresdens größter Vermieter und spendet dresdenweit rund 100.000 Euro für soziale Projekte in der Stadt. Im Viertel am Jägerpark gehört der größte Teil der Bebauung dem Unternehmen, zuletzt hat die Vonovia dort ein neuen Sechsgeschosser errichtet (Neustadt-Geflüster vom 31. Januar 2018). Die Vonovia ist 2015 entstanden und resultierte aus einer Übernahme des Immobilienkonzerns Gagfah durch die Deutsche Annington. Die Gagfah hatte einige Jahre zuvor den Wohnungsbestand der kommunalen Woba in Dresden übernommen. Die Vonovia ist an der Börse notiert, nach der Definition der Deutschen Börse beträgt der Streubesitz 93,7 Prozent. Zu den größten Aktionären zählen unter anderem die US-amerikanische Fondsgesellschaft BlackRock und die norwegische Zentralbank Norges Bank. Nach eigenen Angaben hat die Vonovia rund eine Million Mieter*innen in Deutschland.

„Die Arche“ ist eine Kinderstiftung des Christlichen Kinder- und Jugendwerks. Das Stadtteilzentrum gibt es seit 2018 im Jägerpark-Viertel in einer kleinen Wohnung, weitere Infos unter www.kinderprojekt-arche.de

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6 Ergänzungen

  1. Hallo Anton, der Artikel ist zu früh. Erster April ist erst noch.

    Im Ernst: Das ist billige (wahrscheinlich sogar kostenlose) Propaganda für einen DAX-Konzern. Schade, dass Leute darauf einsteigen. An der Stelle der Arche hätte ich mir diese Frechheit von Spende verboten. Von einem Konzern, der im zurückliegenden Pandemiejahr 1,3 Mrd. Gewinn aus den Mieter:innen rausgequetscht hat. Der 950 Millionen dieses Gewinns an die Aktionär:innen ausschütten lassen wird (allein aus den Taschen der Mieter:innen in Dresden wandern über 90 Millionen Euro zu BlackRock & Co). Der selbst im Pandemiejahr die Mieten dresdenweit um 2,1 Prozent angehoben hat. Aber egal: Hier habt ihr 40 Essen! Seht wie sozial wir sind! Es gibt nur wenig, was ich diesem unkritischen Artikel zu gute halten kann. Immerhin er dokumentiert ein weiteres Mal die Schamlosigkeit dieses Sch***vereins. Und gibt mir Gelegenheit für dessen Enteignung zu werben.

  2. Echt jetzt, einmalig 40 Essen? Na hoffentlich müssen da jetzt nicht die Dividenden gekürzt werden.. .
    Ansonsten: was tsetse sagt!

  3. Wir wärs mit „sozialverträglichen“ Mieten für einkommensschwache Familien? Dann können die sich ihr Essen auch selbst leisten. 40 Essen ist echt reiner Hohn, auch wenn ich verstehe, dass die Arche-Mitarbeiter*innen für diese Unterstützung dankbar sind.

  4. Bitte Anton,
    diese plumpe White-Washing Kampagne ist doch nun wirklich super leicht zu durchschauen. Das Durchführen dieser all zu durchschaubaren „sozialen Aktionen“ von einem der schamlosesten Wohnungskonzerne Deutschlands ist ein weiterer kleiner Baustein in einer Strategie die Mobilisierung der Mieter:innen gegen die Praktiken des Konzerns klein zu halten. („So schlecht können die doch nicht sein, wenn die sogar die Arche unterstützen.“) Das Sponsoring des „Sächsische Zeitung Fahrradfest“ passiert auch bestimmt nur, weil die Vonovia an der körperlichen Fitness ihrer Mieter:innen interessiert ist. https://www.sz-fahrradfest.de/partner

    Weitere Bausteine in Profitmaximierung und „Mieter:innenorganisierung-Klein-Halten“ ist die gekonnte Verteilung des Nebenkosten-Anstieges (beliebig zu erhöhen aufgrund „Value add“ Konstruktionen) in kleinen Häppchen auf alle Mietenden. Der fällt dann gerade so hoch aus, dass ein aktiv werden gegen Vonovia sich nicht lohnt. Im nächsten Jahr sinds dann wieder ein bisschen mehr. Kontrollieren kann die Abrechnungen eh keine:r, weil die Firmen die die „Arbeit“ machen auch Vonovia gehören. https://mieternetzwerk-dresden.de/das-unternehmen-vonovia/gewinnmaschine-nebenkosten/
    Widersprechen und Klagen darf nur einzeln passieren nicht als Hausgemeinschaft:

    Die frisch eingerichtete Ombudsstelle der Vonovia kümmert sich nur um die Streitfälle zwischen Mieter:innen, weder die Nebenkosten-Abrechnungen könne da nicht kontrolliert und besprochen werden noch die Modernisierungsankündigungen (meist nur Posten die auch die Kaltmiete erhöhen) die eigentich längst fällige Sanierungen sind: https://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Vonovia-Drastische-Mieterhoehung-nach-Modernisierung

    Für die Aktionär:innen von Vonovia lohnt sichs: 35 cent jeden Euros Miete gingen 2019 an eben diese. Tendenz steigend: https://www.zeit.de/news/2021-03/04/immobilienkonzern-vonovia-verdient-in-der-corona-krise-mehr

    P.S.: Die 40 Essen hat Vonovia durch die Mieterhöhung nach der hier beschriebenen Zwangsräumung locker wieder rein: https://dresden.mietenwahnsinn-stoppen.de/had2021-netzwerk-vonoviamieterinnen-neustadt/

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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