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Tischendorf-Kunst im Villandry

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Ein Porträt in Blau, Pink und Ocker hängt seit Kurzem an der dunklen Wand des Villandry – und zieht die Blicke auf sich, noch bevor der erste Gang serviert ist. Die Bilder von Ekkehard Tischendorf sind der jüngste Beweis dafür, dass man an der Jordanstraße Kunst und Küche aus Tradition zusammendenkt.

Zurzeit sind im Villandry "Arbeiten" des Dresdner Künstlers Ekkehard Tischendorf zu sehen. Foto: Archiv Amac Garbe
Zurzeit sind im Villandry „Arbeiten“ des Dresdner Künstlers Ekkehard Tischendorf zu sehen. Foto: Archiv Amac Garbe

Wer derzeit im Villandry auf der Jordanstraße Platz nimmt, sitzt fast zwangsläufig im Blickfeld eines Gemäldes von Ekkehard Tischendorf. Der 1976 in Dresden geborene Maler studierte an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig bei Arno Rink und lebt und arbeitet heute zwischen Wien und Dresden – seine Arbeiten waren unter anderem in Hamburg, Davos, Wien, München und auf der Ostrale-Biennale zu sehen. Im Villandry hängen sie nun zwischen Weinregal und Sitzbank, mitten im Restaurantbetrieb statt im White Cube. Wechselnde Ausstellungen Dresdner Künstler gehören hier seit Längerem dazu und Tischendorfs Werke werden hier schon seit 25 Jahren immer wieder aufgehängt.

Tischendorf-Kunst im Restaurant - Foto: Villandry
Tischendorf-Kunst im Restaurant – Foto: Villandry

Slow Food statt Sterneküche

Seit Anfang des Jahres steht das Villandry außerdem im Genussführer von Slow Food Dresden. Ausgezeichnet wurden Küchenchef Ole Röthig und sein Kollege Gunar Tschursch vom Partnerrestaurant Sankt Pauli durch Slow-Food-Botschafter Uwe Sochor. Der Führer listet seit Herbst 2013 Gasthäuser, die nicht auf Sterneküche zielen, sondern die Slow-Food-Prinzipien „gut, sauber, fair“ im Alltag umsetzen: keine Geschmacksverstärker, keine Convenience-Produkte, dazu transparente Bezugsquellen.

Küchenchef Ole Röthig - Foto: Anton Launer
Küchenchef Ole Röthig – Foto: Anton Launer

Röthig, gelernter Koch, beschreibt den Anspruch nüchtern: „Wir setzen uns bewusst damit auseinander, was wir hier verarbeiten.“ Es gehe um Qualität und Regionalität bei der Auswahl der Zutaten.
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Sommergarten

Zum Restaurant gehört ein Sommergarten, in dem an lauen Abenden draußen gegessen wird.

Wie ein Ausflug in die Sommerfrische - der Biergarten am Restaurant.
Wie ein Ausflug in die Sommerfrische – der Biergarten am Restaurant.

Die Karte wechselt regelmäßig, je nach Saison und den Ideen der Küche. Eine kuratierte Wein- und Getränkeauswahl ergänzt das Angebot. Für Firmenfeiern, private Feste oder Catering bietet das Villandry individuelle Lösungen, Anfragen gehen direkt an das Team.

Die Küchenchefs Ole Röthig (Villandry) und Gunar Tschursch (Sankt Pauli) wurden vom Slow-Food-Botschafter Uwe Sochor Anfang des Jahres ausgezeichnet - Foto: Anton Launer
Die Küchenchefs Ole Röthig (Villandry) und Gunar Tschursch (Sankt Pauli) wurden vom Slow-Food-Botschafter Uwe Sochor Anfang des Jahres ausgezeichnet – Foto: Anton Launer

Kontakt

Mehr als einfach nur essen. Fotos: Villandry
Mehr als einfach nur essen. Fotos: Villandry

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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