Auf Fahrgäste der Straßenbahnlinien 3, 6 und 11 kommen ab Montag für drei Wochen Umleitungen zu. Die Dresdner Verkehrsbetriebe erneuern auf der Antonstraße am Albertplatz zwei Weichen. Auch für den Autoverkehr gibt es Einschränkungen.

Von Montag, 7. September 2026, 4 Uhr, bis Montag, 28. September, 22 Uhr, finden auf der Antonstraße Gleisbauarbeiten statt. Betroffen ist der Bereich unmittelbar vor dem ehemaligen DVB-Hochhaus, in dem sich heute der Simmel-Markt befindet.
Dort werden zwei verschlissene Weichen erneuert. Sie bilden den Abzweig von der Antonstraße zur Königsbrücker Straße und sollen später an die neuen Gleise auf der Königsbrücker Straße angeschlossen werden. Gleichzeitig erneuern die Techniker die elektrische Steuerung und die Weichenheizung.
Linien 3, 6 und 11 werden umgeleitet
Während der Bauarbeiten fahren die drei Straßenbahnlinien auf veränderten Strecken:
- Linie 3: zwischen Bahnhof Neustadt und Postplatz über Marienbrücke und Ostra-Allee
- Linie 6: zwischen Anton-/Leipziger Straße und Bautzner/Rothenburger Straße über Bahnhof Neustadt, Großenhainer Platz, Fritz-Reuter-Straße, Bischofsweg und Görlitzer Straße
- Linie 11: zwischen Albertplatz und Postplatz über Carolaplatz, Neustädter Markt und Augustusbrücke
Weichen kommen vorgefertigt aus Reick
Die neuen Weichen werden nicht erst auf der Antonstraße zusammengesetzt. Sie wurden in der Gleisbauwerkstatt der Dresdner Verkehrsbetriebe in Reick als Rohbau vorgefertigt und werden zum Einbau auf die Baustelle gebracht. Um die Bauzeit möglichst kurz zu halten, soll teilweise auch nachts gearbeitet werden.
Die Arbeiten sind bereits Bestandteil der anschließend beginnenden Komplexbaustelle zur Erneuerung der Königsbrücker Straße.
Auch Autoverkehr eingeschränkt
Während der Gleisarbeiten kommt es auch für den Autoverkehr auf der Antonstraße zu Einschränkungen. Nach Angaben der DVB bleibt während aller Bauphasen jedoch mindestens ein Fahrstreifen je Richtung befahrbar.
Die Nord-Süd-Verbindung über Albertstraße und Königsbrücker Straße ist von diesen Arbeiten zunächst nicht betroffen.
























