Derzeit ist das Schadstoffmobil wieder in Dresden unterwegs und macht an mehr als 90 Standplätzen Halt.

Privatpersonen können dort bis zu 25 Liter flüssige Schadstoffe pro Person abgeben. Außerdem werden Leuchtstoffröhren, LED- und Energiesparlampen sowie Akkus und Batterien angenommen. Die Menge der Flüssigkeiten wird anhand der ursprünglichen Füllmenge der jeweiligen Verpackung berechnet. Bei einer Spraydose zählt also nicht der verbleibende Rest, sondern die auf der Dose angegebene ursprüngliche Füllmenge.
Zu den Schadstoffen zählen unter anderem Haushaltsreiniger, Entkalker, Nagellackentferner, Spraydosen (etwa Haarlack oder Deosprays), Insektensprays, Düngemittel, Motor- und Getriebeöl, größere Mengen an Speise- und Frittierölen, flüssige Farbreste und Lacke, Lösungsmittel, Klebstoffe sowie Batterien und Akkus, einschließlich Autobatterien. Entsprechende Produkte sind meist an roten oder orangefarbenen Gefahrensymbolen auf der Verpackung zu erkennen (Übersicht der Gefahrensymbole).
Zweimal kommt das Mobil auch in die Neustadt
Am Montag, dem 7. September, steht das Schadstoffmobil von 14.30 bis 15.30 Uhr an der Kreuzung Bischofsweg, Forst-, Stolpener und Löbauer Straße. Zusätzlich kommt es in derselben Woche am Sonnabend, dem 12. September, von 13 bis 13.45 Uhr an die Kreuzung Erna-Berger-, Stetzscher und Dr.-Friedrich-Wolf-Straße.
Die Schadstoffe müssen unvermischt und möglichst in ihrer ursprünglichen Verpackung direkt beim Personal abgegeben werden. Das Abstellen der Stoffe am Straßenrand – egal ob vor oder nach dem Halt des Mobils – ist verboten.
Auch über Mülltonne oder Toilette dürfen solche Stoffe nicht entsorgt werden, da sie Umwelt und Gesundheit gefährden können. Abgelaufene Medikamente zählen nicht zu den Schadstoffen; sie gehören in den Restmüll.
Abgabe für Privathaushalte gebührenfrei
Die Nutzung des Schadstoffmobils ist für Privathaushalte kostenfrei, solange die maximale Menge von 25 Litern eingehalten wird. Größere Mengen gelten nicht mehr als haushaltsüblich und werden als gewerblicher Abfall eingestuft. In diesem Fall muss die Entsorgung auf eigene Kosten über ein Entsorgungsunternehmen erfolgen.
Das Schadstoffmobil ist bereits seit 1991 im Einsatz, um eine umweltgerechte Entsorgung problematischer Stoffe zu ermöglichen. Besonders ältere Menschen sollen von dem mobilen Angebot profitieren, da ihnen lange Wege erspart bleiben. Doch auch jüngere Bürger nutzen den Service zunehmend.
Schadstoffe können außerdem das ganze Jahr über bei den städtischen Wertstoffhöfen abgegeben werden – mit Ausnahme der Standorte in Loschwitz und Leuben.
Weitere Informationen bietet der jährlich aktualisierte Abfallratgeber der Stadt Dresden. Darin finden sich unter anderem Bestellkarten, mit denen Stadtbewohner alle sechs Monate bis zu vier Quadratmeter Sperrmüll gegen eine Gebühr von 25 Euro von zu Hause abholen lassen können. Wer Sperrmüll selbst zu einem städtischen Wertstoffhof bringt und die Bedingungen einhält, zahlt nichts.
Tour durch die ganze Stadt
Wer an den genannten Terminen keine Zeit hat: Das Schadstoffmobil fährt zahlreiche weitere Standplätze im gesamten Stadtgebiet an. Die Termine stehen unter www.dresden.de
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Neben dem mobilen Angebot können Schadstoffe auch ganzjährig bei den Wertstoffhöfen abgegeben werden – außer in Leuben und Loschwitz. Pro Haushalt sind dort bis zu zehn Kilogramm beziehungsweise zehn Liter Farbe kostenfrei. Adressen und Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe finden sich ebenfalls auf www.dresden.de
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Schadstoffe sind unter anderem
- Haushaltsreiniger, Entkalker, Desinfektionsmittel, Nagellackentferner
- Spraydosen mit Restinhalt
- Pflanzendünger, Insektenspray sowie Unkraut- und Schädlingsbekämpfungsmittel
- flüssige Farben, Lacke, Lösungsmittel und Klebstoffe
- Imprägnier- und Abbeizmittel, PUR-Montageschaumdosen
- mineralische Öle wie Motor- und Getriebeöl sowie Kraftstoffe
- größere Mengen Speiseöle und -fette, Frittieröle
- quecksilberhaltige Abfälle wie Thermometer
- Batterien, Akkus und Autobatterien
- LED- und Energiesparlampen sowie Leuchtstoffröhren

























