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Fit together mit Claudia Seidel

Der Fisch heißt Erwin23

Wie der Kol­lege von der Säch­si­schen Zei­tung bei der Stadt­ver­wal­tung re­cher­chiert hat, ist dort keine Kunst­ak­tion ge­mel­det und die Her­kunft des vio­let­ten Fi­sches (oder ist es doch eine Dra­che) un­klar (Bei­trag hin­ter der Be­zahl­schranke). Man würde sich im Grün­flä­chen­amt je­doch freuen, wenn sich der Künst­ler oder die Künst­le­rin mel­det. Schließ­lich sei der Fisch in ei­nem Land­schafts­schutz­ge­biet auf­ge­taucht und brau­che eine be­hörd­li­che Zustimmung.

"Kann ja nicht je­der Fisch wis­sen", heißt es ab­schlie­ßend amüsiert.

Stoffauge sei wachsam.
Stoff­auge sei wachsam.

Bei der Be­sich­ti­gung vor Ort am Elb­ufer nahe der Ma­ri­en­brü­cke stellt sich her­aus, dass dem vio­let­ten Mons­ter in­zwi­schen schon ein Zahn aus dem Maul ge­fal­len ist. Au­ßer­dem ist er aus sehr spe­zi­el­len Ma­te­ria­lien auf­ge­baut. So be­stehen die gro­ßen Au­gen aus Stoff. Ein Hobby-Ang­ler, der sich ge­rade vor Ort mit dem Fisch ab­lich­ten ließ, meinte, dass es sich wohl um ein Tief­see­tier han­deln müsse. Das würde man an den ver­hält­nis­mä­ßig gro­ßen Au­gen sehen. 

Der Fisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht.
Der Fisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht.

Span­nend sind auch die Lip­pen des Tie­res. Rund um die Holz­zähne ge­legt, wur­den sie aus Fahr­rad­rei­fen gefertigt. 

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Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

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Beim nä­he­ren Her­an­tre­ten kann man zu­dem er­ken­nen, dass die Flos­sen aus ein­ge­schmol­ze­nen und ver­form­ten Schal­plat­ten ge­stal­tet wurden. 

Das beste Programm der Welt. Die Flossen sind aus Vinyl.
Das beste Pro­gramm der Welt. Die Flos­sen sind aus Vinyl.

Und da wurde nicht ir­gend­was ver­wen­det, son­dern "Das teu­erste Pro­gramm der Welt" mit Max Schme­ling, Gus­taf Gründ­gens, Za­rah Le­an­der und vie­len an­de­ren In­ter­pre­ten. Die ganze Play­list gibt es auf discogs.com.

Der Fisch hat sich bin­nen kur­zer Zeit zum An­lauf­platz ent­wi­ckelt. In­zwi­schen ist es schon schwie­rig, das Kunst­werk ohne Men­schen auf­zu­neh­men. Bis­lang hal­ten sich die Passant*innen aber an das Schild „do not touch do not feed!“ – also nicht an­fas­sen und nicht füttern.

Schallplattenflosser und Holzzahn
Schall­plat­ten­flos­ser und Holzzahn

Nachtrag 5. Februar

Das Mons­ter mit dem gro­ßen Maul ist wei­ter­ge­wan­dert und flüch­tet vor dem na­hen­den Hoch­was­ser. Am Mor­gen war das vio­lett-orange Un­ge­tüm der Foto-Hot­spot Num­mer 1 an der Elbe.

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Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

Wie die Stadt­ver­wal­tung auf ih­rer Face­book-Site heute Mit­tag mit­teilte, ha­ben sich die Fi­sch­el­tern ge­mel­det. Der lila Mons­ter­fisch heißt "Er­win 23" und die Künstler*innen sind meh­rere und nen­nen sich HRB+C. Sie wol­len nun in Kürze den Fisch wie­der um­zie­hen, sonst ver­sinkt er in der herr­an­na­hen­den Elbe.

Mit Elb-Spiegelbild
Immer noch: Nicht Füttern! Nicht Anfassen!
Monster-Fisch oder Mini-Drache an der Elbe
Monster-Fisch oder Mini-Drache an der Elbe
Großer Andrang rund um die violetten Holz-Schuppen
Monster-Fisch oder Mini-Drache an der Elbe
Monster-Fisch oder Mini-Drache an der Elbe

Insta-Spot "Erwin23"

In­zwi­schen ist der Fisch er­neut um­ge­zo­gen und la­gert jetzt noch dich­ter am Rad­weg. Au­ßer­dem hat er am Sonn­tag eine ge­hö­rige Prise Schnee ab­be­kom­men. Auf In­sta­gram ist er in­zwi­schen ein klei­ner Star und mit dem Hash­tag Erwin23 zu finden.

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Eine Ergänzung

  1. Weiß der Fisch denn nicht wie ge­fähr­lich er lebt? Aue-Far­ben sind im Dy­namo-Land streng ver­bo­ten! ;D

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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