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Mobibikes nicht mehr im TU-Semesterticket

Wie der Studentenrat der TU Dresden (Stura) heute in einer Mail mitteilt, sind die schwarz-gelben Mobibikes nicht mehr Bestandteil des Semestertickets. Als die Leihfahrräder noch von der Sächsischen Zeitung betrieben wurden, konnten sie mit dem Semester-Ticket eine Stunde lang gratis gefahren werden.

Mobibikes am Alaunplatz. Foto: Alba Kemmer-Alonso
Mobibikes am Alaunplatz. Foto: Alba Kemmer-Alonso

Seit August vergangenen Jahres haben die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) die Räder übernommen, sie sind auch an verschiedenen Stationen in der Neustadt ausleihbar (Testbericht vom 28. Januar 2021).

Wie der Stura in seiner Mail mitteilt, musste ein neuer Vertrag mit den DVB ausgehandelt werden. Bis zum Ende des Wintersemesters am 31. März können die Räder noch gemäß des alten Vertrages genutzt werden. Nach mehreren Verhandlungsrunden wurde ein Angebot im StuRa-Plenum zur Abstimmung gestellt. Der Preis pro Semester wäre von 2,40 Euro auf 4 Euro pro Studierendem gestiegen und die Nutzungsdauer wäre von einer Stunde gratis auf eine halbe gesunken. Dem gegenüber stehen die moderneren Räder, die doppelte Anzahl und das 30 Freiminuten in fast allen nextbike-Systemen in Deutschland möglich gewesen wären. Wie die DVB-Abokunden hätten auch die Studis durch Rückgabe an den Mobi-Punkten Freiminuten sammeln können.

Im Stura-Plenum hätte dann eine Zwei-Drittel-Mehrheit für den neuen Vertrag stimmen müssen, diese Mehrheit wurde verfehlt. Da von den Von 37 Mitgliedern nur 30 in geheimer Abstimmung ihre Stimme abgaben, von denen dann sechs gegen den Vertrag stimmten, bei drei ungültigen Stimmen. Die 21-Ja-Stimmen reichten dann nicht mehr aus.

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„Wir bedauern das sehr, dass das Mobibike nicht mehr Bestandteil des Semestertickets ist und hoffen, dass der Mehrwert in den nächsten Semestern wieder von den Studierenden genutzt werden kann“, sagt DVB-Pressesprecher Falk Lösch.

Inzwischen gibt es eine Online-Petition zur Rückkehr der Mobibikes in das Semesterticket auf openpetition.de. Zur Stunde haben da bereits mehr als 400 Personen unterzeichnet.

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9 Ergänzungen

  1. …der Preis wäre um 1,60 € im Semester gestiegen?
    Da hat der Studentenrat seinen Vertretenen ja einen Bärendienst geleistet… eine Petition ist da schnell gemacht, evtl. hätte man den Vertrag einfach angenommen, da wäre jetzt kein Aufschrei nötig….

    Ursache und Wirkung nicht vergessen…!

  2. Hier was auf openpetition zu machen, ist auch minderklug. Das passt aber dazu, dass sich recht wenige Studenten an Stura-Wahlen beteiligen. Statt sich an das gewählte Gremium zu wenden und dort auf einen neuen Vertrag hinzuwirken, wird es über ein außenstehendes Portal gemacht, so dass dann der Stura das zur Kenntnis nehmen kann und daraufhin eventuell einen neuen Vertrag aushandelt. Sicher hat niemand von denen, die so bräsig Petitionen einstellen sich die Mühe gemacht, mal die Tagesordnung der entsprechenden Stura-Sitzung zu lesen. Oder überhaupt sich mit der Arbeit des Stura beschäftigt.

  3. Mit 21 von 30 Stimmen ist die relative Zweidrittelmehrheit mit 70% erreicht. Wahrscheinlich will der Stura aber die absolute Zweidrittelmehrheit haben. Dann sind es 21 von 37 und 67% sind nicht erreicht.

  4. Ich benutze die Mobibikes seit 2 Jahren mehrmals in der Woche und finde es echt schade, dass die Kooperation an einem so kleinen Betrag im Semesterbeitrag scheitert.

  5. Der Preis wäre auf 5€ gestiegen, nur im ersten Jahr gäbe es coronabedingt eine Vergünstigung auf 4€. Man muss hat abwägen: Ist der gestiegene Preis gerechtfertigt? Ist er im bundesdeutschen Vergleich angemessen, oder ist er viel teurer als die meisten anderen Studierendenschaften zahlen? Ist es angemessen, von etwa 32k Studierenden 4 bzw. 5€ im Semester zu verlangen, wenn nur ein geringer Bruchteil das Angebot tatsächlich nutzt?
    Ist es angemessen, das Solidarmodell hier zu nutzen? Ist die Kostensteigerung (von 2.60€ auf 5€) gerechtfertigt, nachvollziehbar und angemessen?
    Der StuRa hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht und es gab auch Gründe, nicht dafür zu stimmen. Der Hatte sollte eigentlich eher gegen die DVB gehen, die einfach kein gutes Angebot gemacht hat. Stattdessen wird auf den StuRa gehauen, der eine demokratische Entscheidung getroffen hat. Dass eine absolute Zwei-Drittel-Mehrheit gebraucht wird, steht so in der Ordnung. Das ist bei allen Beschlüssen einer solch großen Trageweite der Fall.

  6. Was ist das nur für ein verantwortungsloses [entfernt, bitte unterlassen sie Beleidigungen] im Stura-Plenum?
    37 Vertreter entscheiden für tausende Studierende über das wichtige Semester Ticket und es schaffen gerade mal 30 davon abzustimmen?
    Diese sieben glorreichen [entfernt, bitte unterlassen sie Beleidigungen] sofort auszutauschen, wäre mehr als angemessen.

  7. @Horst, Du weißt doch gar nicht, warum nur 30 abgestimmt haben. Und in vielen Parlamenten ist die Beteiligung wesentlich geringer – nur wird da vorher mehr ausgekungelt, so dass dies mutmaßlich das Ergebnis weniger beeinflusst.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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