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Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

Grüner Hof soll verschwinden

Schrebergarten und Karnickel ... in der Louisenstraße 69 noch Realität.
Schre­ber­gar­ten und Kar­ni­ckel … in der Loui­sen­straße 69 noch Realität.
Trauer bei den Be­woh­nern der Loui­sen­straße 69. Ihr ur­wüch­si­ger Hof hin­term „Blauen Tor“ soll wei­chen. Der­zeit ist der Hof ei­ner der letz­ten ur­wüch­si­gen in der Neu­stadt. Ge­müt­lich gra­sen die Kar­ni­ckel im Stall ne­ben der Tep­pich­stange, Kin­der­spiel­zeug liegt im Gras, ein Baum­haus wa­ckelt im Wind. 

Nun will der Ei­gen­tü­mer, die Dia­ko­nie Dres­den, ab Au­gust an die­ser Stelle ein Haus mit neun Woh­nun­gen und ei­ner Tief­ga­rage errichten.

Hinterm „Blauen Tor“: Einer der letzten großen Grünhöfe in der Neustadt.
Hin­term „Blauen Tor“: Ei­ner der letz­ten gro­ßen Grün­höfe in der Neustadt.
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56 Ergänzungen

  1. Be­vor jetzt das große Frei­flä­chen-Ge­schrei los­geht: auf Goog­le­Maps er­kennt man ei­nen sehr ho­hen An­teil ver­sie­gel­ter und al­les an­dere als "ur­wüch­si­ger" Stell­flä­chen für Au­tos auf die­sem Grund­stück – zu­min­dest di­rekt hin­term Haus. Ein biss­chen was er­kennt man da­von auch auf dem zwei­ten Foto. 

    Also muss die Auf­re­gung eher in die Rich­tung Park­druck ge­hen… :D

  2. mehr kann man doch wirk­lich nicht mehr aus der Neu­stadt "raus­ho­len" :-( Spä­tes­tens wenn alle grü­nen Fle­cken, und da­mit die letz­ten Luft­ver­bes­se­rer, weg sind sinkt die Wohn­qua­li­tät rapide.

  3. @E‑Haller Die Ver­sie­ge­lung ei­nes Teil des Ho­fes als Park­flä­chen wa­ren schon die schlei­chen­den Vor­be­rei­tun­gen für die Be­bau­ung. Vor we­ni­gen Mo­na­ten wa­res es noch 4 Park­plätze. Und: Google Maps ver­mit­telt hier nicht den rich­ti­gen Ein­druck! Ge­hen Sie mal per­sön­lich in den Hof.

  4. Wenn man sich nur noch leise und bloß nicht nach'm Sand­mann wehrt, pas­siert so­was eben. 

    Pech, da kann man nichts da­ge­gen machen.

  5. Die Dia­ko­nie? Wird das eine Ein­rich­tung oder Spe­ku­liert die mit­ler­weile auch mit Imobilien?

  6. hier kann man wirk­lich die uhr nach den zu er­war­ten­den re­ak­tio­nen stel­len. na­hezu jede maß­nahme, je­des pro­jekt, jede ver­än­de­rung wird kri­tisch be­äugt & ab­ge­lehnt. habt ihr schon mal dar­über nach­ge­dacht, wel­che aus­wir­kun­gen der prog­la­mierte still­stand hätte? wo­her sol­len denn be­schäf­ti­gung & steu­er­ein­nah­men kom­men um not­wen­dige an­sprü­che zu be­die­nen? diese ro­man­ti­sche jam­me­rei emp­finde ich manch­mal als sehr rückwärtsgewandt…

  7. @Peter Ma­cheli Wo­mög­lich ha­ben Sie recht, aber wel­che wirk­li­che Ge­gen­wehr würde denn nach­hal­tig hel­fen und den Bau nicht nur ver­zö­gern? Doch nur, das Grund­stück selbst kau­fen. – So et­was wie ein Neu­stadt-Be­woh­ner-Be­wah­rungs-Fond mit Crowd­foun­ding in­i­tie­ren etwa, um sol­che Grund­stü­cke zu bewahren?

  8. "Manch­mal" ist ja nun wirk­lich nicht schlimm, Jean64. "Häu­fig" würde ich aber an Dei­ner Stelle be­han­deln las­sen, man büsst sonst zu sehr an Le­bens­qua­li­tät ein.

  9. @Jean64: Stadt­ent­wick­lung ist nicht gleich Ex­pan­sion und Wachs­tum (das war mal in den 70er und 80er der Fall und ist wahr­schein­lich im­mer noch in ei­ni­gen Be­ton­köp­fen drin).
    Eine auf Qua­li­tät fo­kus­sierte Stadt­ent­wick­lung läßt bei­spiels­weise Frei­flä­chen (zB Tritt­stein­bio­tope), for­dert eine be­hut­same Ver­sie­ge­lung und na­tür­lich eine Mit­be­tei­li­gung der Anwohner.
    Am Ende sollte ein le­bens­wer­tes, di­ver­si­tä­res Um­feld stehen.
    Die Neu­stadt hat jetzt schon eine der höchs­ten Ein­woh­ner­dich­ten Dresdens.Sollte es so wei­ter­ge­hen, gibt es bald nur noch Ge­bäude und Ver­kehrs­flä­chen, von da­her ist die Kri­tik an neuen Pro­jek­ten ab­so­lut ver­ständ­lich. Willst Du in solch ei­nem Vier­tel wohnen??

  10. @Jean64: seit wann ent­ste­hen durch ei­nen haus­bau arbeitsplätzchen?
    au­ßer­dem ist hier, bis auf eine be­dau­erns­werte aus­nahme, kei­ner für die ab­so­lute er­hal­tung des sta­tus quo. ge­schimpft wird nur, wenn frei­flä­chen und lieb­ge­won­nene neu­städ­ter in­sti­tu­tio­nen ver­schwin­den und über den wer­de­gang der BRN, die in dei­nen au­gen wahr­schein­lich so auch ganz supi ist, weil sie ja "steu­er­ein­nah­men" und "wachs­tum" schafft. auf der gan­zen welt op­fern wir un­sere kul­tur der wirt­schaft. ich kann's nim­mer hö­ren und aushalten…

  11. Auch die Dia­ko­nie denkt mo­ne­tär und spe­ku­la­tiv. Ar­beit­plätze ent­ste­hen nicht, wer­den u.u. bei­be­hal­ten aber durch wei­tere Ver­sie­ge­lun­gen und Bau­maß­nah­men er­höht sich der Fein­staub­an­teil im Be­zirk. Grün­flä­chen, Bäume sind die bes­ten na­tür­li­chen Fil­ter­an­la­gen, und diese fal­len dem "Immo-Boom" Dres­dens zum Op­fer. Es gab mal o. gibt noch ne Re­ge­lung, für je­den ge­fäll­ten Baum drei neue pflan­zen, aber wo denn in der Neu­stadt, wie­der in Dachrinnen?

  12. ich bin doch auch nicht da­für eine be­ton­wüste zu schaf­fen. nur er­scheint es mir sehr merk­wür­dig wenn zb ein völ­lig ver­müll­ter trö­del­hof oder dies­mal ein in­nen­hof, den an­sons­ten kei­ner be­tritt, nun zum öf­fent­li­chen kul­tur­gut er­ho­ben wird.

  13. Eknows An­satz ist der auch mei­ner Mei­nung nach ein­zig rea­lis­ti­sche. Es geht hier nicht um nur um den Frei­flä­chen­er­halt als sol­chen, son­dern auch um Geld. Wenn ich ein Grund­stück mein Ei­gen­tum nenne, wel­ches be­baut wer­den kann – dann ist es mehr wert, als wenn ich es nicht be­bauen kann. Wenn jetzt ein sol­ches Grund­stück also aus der fak­ti­schen Be­bau­bar­keit raus­ge­nom­men wird, kos­tet das: Ent­schä­di­gung für den Ei­gen­tü­mer. Und da ist nichts "un­rech­tes" dran…

    Der Plan, der be­bau­bare Grund­stü­cke in der Neu­stadt aus­weist, ist von 1990. Das der nicht un­be­dingt be­ach­tet hat, dass die Neu­stadt ir­gend­wann "voll" sein könnte, ist wohl nachvollziehbar.

    Also: es steht je­dem frei, sel­ber zu kau­fen, ei­nen ho­hen Preis be­zah­len und das dann als Grün­flä­che zu erhalten…die Stadt hin­ge­gen hat das Geld kaum noch – die fin­det ja kaum be­zahl­bare Grund­stü­cke, um Schu­len drauf zu stellen.

  14. Frei­räume braucht die Neu­stadt nicht mehr, die ak­ti­ven (krea­ti­ven, ge­sell­schaft­lich-po­li­ti­schen) Men­schen kön­nen doch auch wo­an­ders hin­ge­hen. Und wenn Kreuzb … ähh. die Neu­stadt dann durch­sa­niert ist, könnt ihr ja mal su­chen, was noch vom al­ter­na­tiv-krea­ti­vem Stadt­teil üb­rig ge­blie­ben ist. Aber wo Geld im Spiel ist, zählt eine ver­nünf­tige Stadt­ent­wick­lungs­po­li­tik nichts mehr (siehe Al­bert­platz, Post­ge­lände und an­dere vor­han­den oder mög­li­che Freiräume). 

    Grüße aus Leipzig

  15. ich würde mal die frage in die runde stel­len, wer, falls er im be­sitz die­ses grund­stücks wäre auf die be­bau­ung ver­zich­ten würde um ein karnikel­stall oder eine grün­flä­che zu erhalten?

  16. tja, dann ist die neu­stadt eben "voll"! sol­len doch die leute in an­dere vier­tel zie­hen und so da­für sor­gen, dass in de­nen auch eine in­fra­struk­tur und ein kul­tu­rel­les le­ben ent­steht. das wäre für die wirt­schaft, die stadt und für die men­schen gut. ver­stehe nicht, warum nun auf bie­gen und bre­chen al­les in der neu­stadt pas­sie­ren muss. dres­den hat auch noch an­dere, ru­hi­gere und grü­nere stadtteile!
    die stadt musste ja un­be­dingt ih­ren im­mo­bi­li­en­be­sitz ei­ner heu­schre­cke zum fraß vor­wer­fen, nur um ein paar jahre schul­den­frei und vor­bild­lich sein zu kön­nen. da­mit hat sie aber auch die mög­lich­keit ab­ge­ge­ben, sich ak­tiv bei der ent­wick­lung ein­zel­ner stadt­teile einm­si­chen zu kön­nen und not­falls zu kor­ri­gie­ren und ver­liert na­tür­lich zu­dem die miet­ein­nah­men. wenn un­sere stadt­vä­ter schlau sind (*lacht*), kau­fen sie den ehe­ma­li­gen WOBA-be­sitz schleu­nigst wie­der zurück.

    dass die dia­ko­nie ein sehr ei­gen­ar­ti­ger ver­ein ist, dürfte ge­rade durch di­verse tv-sen­dun­gen der letz­ten zeit klar ge­wor­den sein. die be­schäf­ti­gen zum teil men­schen zu nied­rigst­löh­nen, beu­ten leih­ar­bei­ter aus und jetzt kommt schein­bar noch das mit den im­mo­bi­lien dazu. "dia­ko­nie" heißt "dienst" oder "die­ner" und nicht "pro­fit" oder "ge­schäft"!

  17. schon er­staun­lich wie der woba-deal hier be­wer­tet wird. die stadt dres­den hat meh­rere hun­dert mil­lio­nen mehr als er­war­tet & wohl auch an­ge­mes­sen er­zielt. das war ein jahr­hun­dert­deal, ein glücks­fall. na­tür­lich musste man da­für eine wich­tige ein­fluss­mög­lich­keit auf­ge­ben. die fi­nanz­po­li­ti­schen vor­teile über­wie­gen mE je­doch bei weitem…

  18. Die Dia­ko­nie ist ge­nauso auf Um­satz und Ge­winne aus, wie an­de­ren Un­ter­neh­men auch.
    Man mag es nicht glau­ben aber auch so­ziale Pro­jekte müs­sen ir­gend­wie fi­nan­ziert wer­den. Kann mir nicht vor­stel­len, dass die Mit­ar­bei­ter der Dia­ko­nie für ein Danke Ih­rer Mit­men­schen arbeiten.

  19. Da war ich wohl schnel­ler als mein TAB – SORRY :)

    Die Dia­ko­nie ist ge­nauso auf Um­satz und Ge­winne aus, wie an­de­ren Un­ter­neh­men auch.
    Man mag es nicht glau­ben aber auch so­ziale Pro­jekte müs­sen ir­gend­wie fi­nan­ziert wer­den. Kann mir nicht vor­stel­len, dass die Mit­ar­bei­ter der Dia­ko­nie für ein Danke Ih­rer Mit­men­schen arbeiten.

  20. ich denke es ist un­strit­tig, dass wir gern in ei­ner stadt oder land le­ben möchte, in de­nen al­len ein be­din­gungs­lo­ses grund­ein­kom­men zu­steht, je­der eine tolle be­zahl­bare woh­nung hat & an je­der ecke eine grün­flä­che steht. ne­ben­bei wol­len wir alle ge­sund sein, eine hüb­sche frau & ar­tige kin­der haben.

    aus mei­ner sicht wäre es sinn­vol­ler hier reale op­tio­nen zu be­spre­chen. lei­der (oder zum glück) be­steht eine ge­sell­schaft nun mal aus in­di­vi­duen. und so kann es vor­kom­men, dass grüne auf ein­mal ge­gen strom­lei­tun­gen in ih­rem ort sind, ob­wohl diese den be­lieb­ten öko­strom trans­por­tie­ren. oder im neu­stadt-ti­cker zwar die welt­bes­se­rung aus­ge­ru­fen wird, aber im fall der fälle die ver­si­che­rung nächste wo­che dann doch wie­der be­schis­sen wird.

    ich sehe ja die ziele als eh­ren­wert an. so­lange aber je­der ein­zelne hier in der ent­spre­chen­den si­tua­tion im prin­zip nicht an­ders als die hier kri­ti­sier­ten han­deln würde, ist es für mich ro­man­ti­sches gerede…

  21. @jean64: hä?? ein sehr nach­hal­ti­ger "jahr­hun­dert­deal", wenn dres­den jetzt schon wie­der mi­nus bzw. schul­den macht. er­geb­nis des ver­kaufs war eine ju­ris­ti­sche aus­ein­an­der­set­zung mit der GAGFAH, das auf­wei­chen der ver­ein­bar­ten so­zi­al­charta, stei­gende mie­ten und ver­nach­läs­sigte im­mo­bi­lien. wie kann man da von ei­nem er­folg spre­chen?? sie ste­hen der FDP nahe, oder?

    @DOM: wo blei­ben denn bitte die ge­zahl­ten kir­chen­steu­ern? laut in­ter­net ge­ben die kir­chen ge­rade mal 10% der ein­nah­men aus die­ser für so­ziale zwe­cke aus. die dia­ko­nie wurde von der kir­che cle­ver­er­weise als recht­lich selbst­stän­di­ger "ver­ein" aus­ge­glie­dert, die sich über staat­li­che zu­schüsse und spen­den fi­nan­zie­ren. das finde ich ziem­lich merkwürdig.

  22. @Jean64 Du schreibst "ein in­nen­hof, den an­sons­ten kei­ner be­tritt, nun zum öf­fent­li­chen kul­tur­gut er­ho­ben wird" In die­sem In­nen­hof sind Fa­mi­leien mit 8 Kin­dern + Freunde mit Baum­haus zu­hause, 1 Ta­ges­mus­t­ter mit Kin­dern von 1–4 Jah­ren und der Hof grenzt u.a. an das Pa­nama. Die Bäume und Pflan­zen ge­ben Vö­geln u.a. Tie­ren Le­bens­raum und sor­gen auch mit da­für, dass die Luft in der Neu­stadt noch halb­wegs sau­ber bleibt.

    Mir scheint, Du bist ei­ner von de­nen, die erst auf­schreien, wenn vor Ih­rem Haus eine Tank­stelle oder Schnell­straße ge­baut wird. 

    Bist Du wirk­lich so kurz­sich­tig und naiv, Jean?

  23. @else: die ju­ri­ti­sche aus­ein­an­der­set­zung bringt 40 mios in die stadt­kasse. und die neuen schul­den ha­ben nun nichts mit der woba zu tun son­dern eher mit ei­ner ge­ne­rell zu kri­ti­sie­ren­den haushaltsführung…

    ich stehe kei­ner par­tei nahe, son­dern emp­finde es als le­dig­lich not­wen­dig wün­sche & ziele auch nach de­ren fi­nan­zier­bar­keit einzuschätzen…

  24. @S.E.: also ich fürchte, ohne den WOBA-Ver­kauf könn­ten wir mo­men­tan von ei­ner Sa­nie­rung des Kul­tur­pa­las­tes, dem Um­bau des Kraft­werks-Mitte, di­ver­sen Kul­tur­ange­bo­ten, Stra­ßen­sa­nie­run­gen, Rad­we­gen, … nur träumen.

    An­de­rer­seits kann ich den Frust der GAG­FAH-Mie­ter verstehen.
    Was sol­len die Woh­nun­gen denn jetzt kos­ten? Viel­leicht le­gen wir alle zu­sam­men, dann kön­nen wir die Häu­ser ab­rei­ßen und uns schi­cke Grün­flä­chen schaffen ;-)

  25. @eknow: es ist doch noch völ­lig un­be­kannt was dort ent­ste­hen soll? viel­leicht fin­den 30 neue be­woh­ner be­zahl­ba­ren wohn­raum? klar, ist ein baum­haus schön. aber des­halb das ganze areal un­ter schutz zu stel­len, ist nun wirk­lich übertrieben…

    grund­sätz­lich habe ich auch kein pro­blem hier eine an­dere mei­nung zu vertreten…

  26. @Diakonie schreibt "Die Dia­ko­nie ist ge­nauso auf Um­satz und Ge­winne aus, wie an­de­ren Un­ter­neh­men auch." Ge­nau das ist ja das Schlimme. Es geht selbst bei so­zia­len Ein­rich­tun­gen schon lange nicht mehr um Für­sorge und Pflege, son­dern eben Ge­winn­ma­xi­mie­rung und Wachs­tum, Wachs­tum, Wachs­tum. Aber wer ein we­nig in Ma­the­ma­tik und Bio­lo­gie auf­ge­passt hat, weiß, dass das nicht ewig so wei­ter­ge­hen kann. Zum Glück! 

    Und ein haar­sträu­ben­des Ar­gu­ment ist, dass die Dia­ko­nie mit Im­mo­bi­lien han­deln muss, um die Löhne Ih­rer Mit­ar­bei­ter zu bezahlen…

  27. @FX: die ge­nann­ten pro­jekte könn­ten aber auch pri­vate trä­ger stem­men, wenn nö­tig in zu­sam­men­ar­beit mit der stadt. lei­der sind diese dinge aber nicht ge­winn­brin­gend und daran hat die pri­vat­wirt­schaft na­tür­lich kein in­ter­esse und über­lässt die ar­beit dann lie­ber dem staat oder der stadt. daran hängt es doch im grunde.
    wie ich schon oft ge­sagt habe: ich finde, wir in dres­den sind in sa­chen "grün­flä­chen" wirk­lich gut dran, wenn ich mir die na­hen el­bauen, die heide, den prieß­nitz­grund und al­les an­dere sehe. ich emp­fehle das ge­spräch mit je­man­dem, der z.b. aus frank­furt am main kommt. da re­la­ti­viert sich vieles.

  28. @ So­meone Else: Die von Dir an­ge­spro­che­nen 2 Grün­züge (Prieß­nitz­grund ist tat­säch­lich Be­stand­teil der Heide) sind aber nur ein Bau­stein ei­ner Durch­grü­nung. Ge­nauso wich­tig emp­finde ich die klei­nen Bio­tope da­zwi­schen (wie schon ge­schrie­ben Tritt­stein­bio­tope), da sie eben­falls die wich­ti­gen Auf­ga­ben der Luft­fil­te­rung, Tem­pe­ra­tur­puf­fe­rung und Hort der Flora und Fauna er­fül­len und das di­rekt vor Ort, näm­lich an Ver­kehrs­an­la­gen und in Be­bau­ungs­ge­bie­ten. Oder an­ders for­mu­liert: Was nüt­zen ki­lo­me­ter­weit ent­fernte Grün­an­la­gen wenn der Smog sich über der Neu­stadt sam­melt und die Stras­sen­züge auf­ge­heizt werden?

  29. @eknow
    Bald gibt der In­nen­hof wahr­schein­lich noch mehr Kin­dern und Er­wach­se­nen ein zu Hause. Die freuen sich dann. Eine Me­daille hat ebend zwei Seiten…

  30. @rolle: ich wollte die­ses klei­nen oa­sen auch nicht klein­re­den bzw. schrei­ben, nur eben auch an­mer­ken, dass dres­den mit dem elb­tal und der be­wal­dung durch­aus glück­lich sein kann. an­dere städte ste­hen dies­be­züg­lich durch­aus schlech­ter da.
    ich weiß na­tür­lich auch, dass sol­che klei­nen "bio­tope" ge­rade für eine, haupt­säch­lich aus al­ter sub­stanz be­stehende be­bau­ung ex­trem wich­tig sind, da zie­gel­häu­ser wärme viel bes­ser spei­chern und ab­ge­ben kön­nen als tot­ge­dämmte neu­bau­ten und schon im hin­blick auf stei­gende tem­pe­ra­tu­ren, un­be­dingt zu er­hal­ten sind.

    was mir ge­rade ein­fällt: ich dachte, die deut­schen ster­ben lang­sam aus? warum ent­ste­hen dann über­all neue häuser? ;)

  31. Die­ser Im­mo­bi­li­en­dael der Stadt hatte in ers­ter Li­nie 2 Ge­win­ner, die GAFAH und die Stadt. Lei­der aber auch ein paar zig­tau­send Ver­lie­rer, die man auch Mie­ter nen­nen könnte. Und das lä­cher­li­che 40 Mios nach ei­nem Ver­gleich üb­rig ge­blie­ben sind, ist für die Stadobe­ren auch ein Ar­muts­zeug­nis, in An­be­tracht des­sen, das von ei­ner Klage ge­gen die Fort­ress­toch­ter von meh­re­ren Mil­li­ar­den ge­spro­chen wurde. Aber grund­sätz­lich ist in Dres­den das zu be­ob­ach­ten, was auch in an­de­ren Städ­ten pas­siert, es gibt ei­nen er­wei­ter­ten Kreis, der wird auf­ge­hübscht, der Rest ver­fällt im­mer mehr. Und das es nun mit dem Aus­gleichs­grün nicht wirk­lich klappt, liegt wohl an den Hun­de­be­sit­zern, aber hier ruht ja die Hoff­nung auf den Baumscheibenpaten. 

    Die Dia­ko­nie ist das So­ziale der evan­ge­li­schen Kir­che, und ver­fügt über eine an­er­kannte Ge­mei­nüt­zig­keit. Was jetzt Ge­mei­nüt­zig­keit und Im­mo­bi­li­en­de­als mit­ein­an­der zu schaf­fen ha­ben, er­schließt sich mir nicht. Bei der Dia­ko­nie sollte auch noch un­ter­schie­den wer­den, zwi­schen Dia­ko­nie­werk (das sind die mit den noch am meis­ten ge­mein­nüt­zi­gen Aus­rich­tung) und der Dia­ko­nie selbst, die un­ter an­de­rem auch Pfle­ge­dienst und Pfle­ge­heime be­treibt. Diese Mit­ar­bei­ter dort, ar­bei­ten ge­nau wie pri­vat­wirt­schaft­li­che Un­ter­neh­men, mit ge­nauen Zeit­vor­ga­ben und wer­den teil­weise ge­nauso ge­gän­gelt und un­ter­be­zahlt wie all­ge­mein üb­lich. Könnte jett auch noch et­was zur lei­tung der Dia­kon schrei­ben, aber ich ver­kneife mir das mal ;)

  32. "Die­ser Im­mo­bi­li­en­dael der Stadt hatte in ers­ter Li­nie 2 Ge­win­ner, die GAFAH und die Stadt."

    du weißt schon, dass die gag­fah pro­biert das pa­ket mit 300 mio ver­lust wie­der los­zu­be­kom­men? manch­mal muss ich mich wirk­lich sehr wun­der hier…

  33. @ So­meone Else: Weil so viele Leute in der Neu­stadt kei­nen Fern­se­her ha­ben und die Kin­der ja ir­gendwo woh­nen müssen! ;)
    Mich stört nur, das manch­mal die Auen und die Heide als Aus­rede her­hal­ten müs­sen alá "Wir ha­ben doch diese bei­den Ge­biete, wir brau­chen nicht mehr so viel Grün in der Stadt". Über die Wich­tig­keit der Kleinst­grün­an­la­gen sind wir uns ja dann einig.

  34. @Someoneelse:
    Dar­über müs­sen wir glaube ich nicht auch noch re­den. Deut­sche Pries­ter, Bi­schöfe, etc sind al­les Staats­be­amte und be­kom­men ihr GEld doch auch von der BRD und nicht von der Kir­che. Es gibt wie bei vie­len so­zia­len Ein­rich­tun­gen ei­nen Was­ser­kopf, der sich über die letz­ten Jahr­zehnte gut ein­ge­rich­tet hat im deut­schen So­zi­al­staat und der will be­zahlt wer­den… Hier könnte man wahr­schein­lich noch viel mehr e.V. und Wohl­fahrts­ver­bände auf­zäh­len. Wo so­zial drauf steht ist oben nie so­zial drin…

  35. Eknow hat Recht (s. sein/​ihr 2. Beitrag).

    @Someone Else
    Hehe, wenn ei­ner 'ne po­si­tive Mei­nung ha vom WOBA-Ver­kauf muss er wohl dem Bel­ze­bub höchst­per­sön­lich ("FDP") na­he­ste­hen? Du stehst doch den Vio­let­ten nahe! :p

  36. Arrrrghhh.….

    An­dere Städte mö­gen kei­nen Prieß­nitz­grund vor der Türe ha­ben, aber da­für ha­ben sie im In­nen­stadt­be­reich mehr Platz als zum Bei­spiel die Neu­stadt. Ich bin es lang­sam leid, dass jede Wo­che ein neues Fleck­chen Neu­stadt von grün in grau um­schlägt. Und mei­ner An­sicht nach ist diese ver­ant­wor­tungs­lose Po­li­tik durch nichts zu rechtfertigen.

  37. @Jean64
    dann muss man das den Kauf wohl un­ter un­ter­neh­me­ri­scher Feh­leis­tung ab­tun. Warum sollte ich jetzt Mit­leid für die Fro­t­ress­toch­ter haben.

  38. Neu­stadt ist In­nen­stadt und In­nen­stadt ist nicht Baum­haus oder Ha­sen- und Hühnerstall.
    Und der Ein­wand Luft­qua­li­tät Ist für mich schein­hei­lig so lange im Win­ter im­mer mehr alte und neue Ka­mine qual­men bzw. im Som­mer an je­der Ecke die Holz­koh­len­grille damp­fen. Also lass die Masse das Vier­tel ver­än­dern, es gibt kei­nen Be­stands­schutz für irgendetwas.….Mal schauen was ent­steht, und wenn es ein über­be­völ­ker­tes Vier­tel ist.….dann soll es so sein. Ir­gend­wann ist auch das Geschichte.…

  39. @Eknow: Ich weiß nicht, was nach­hal­tig hilft, muss man pro­bie­ren, wahr­schein­lich geht es auch schief. Aber die Dia­ko­nie ist um die Ecke, man kann die ja durch­aus auch mal be­su­chen. Kurz vor Fei­er­abend zum Bei­spiel. Und na­tür­lich nicht al­leine. Viel­leicht mit vie­len Kin­dern und den Kar­ni­ckeln. Even­tu­ell spielt ja so­gar je­mand schlecht Geige, gerne ein Vier­stun­den­stück, das nicht un­ter­bro­chen wird.
    Nur als In­stant-Idee, wenn ihr dar­über nach­denkt, fal­len euch si­cher viele Mög­lich­kei­ten ein, eure Bo­ckig­keit auszuleben.

    Und bo­ckig wäre ich, wenn man mir mein Bio­top ka­putt macht. Die oben auf­ge­zähl­ten ver­schie­de­nen Gründe da­für sind mir doch völ­lig wurscht. Warum soll es denn im­mer nach den Hei­nis ge­hen, die ihre Pfründe schon ge­si­chert haben…

  40. aus­gleichs­pflan­zun­gen für ge­fällte bäume…joar gabs mal aber dank der neuen baum­schau­tz­sat­zung darf je­der auf sei­nem pri­va­ten grund und bo­den al­les um­haun was un­ter 1 m stamm­um­fang ist!!!und muss da­für nix neues setzen.

  41. @Unfassbar Du schreibst u.a."Neustadt ist In­nen­stadt und In­nen­stadt ist nicht Baum­haus oder Ha­sen- und Hüh­ner­stall." Oh, Stadt ist mei­ner Mei­nung nach Le­bens­raum, nicht Park­platz- und Be­ton­wüste mit im­mer teue­ren Woh­nun­gen für Immobilienspekulanten. 

    …und schreibst auch und "Bald gibt der In­nen­hof wahr­schein­lich noch mehr Kin­dern und Er­wach­se­nen ein zu Hause." Ge­nau, das sind dann sol­che, die mit Ih­rem Auto je­des Wo­chen­ende "ins Grüne" fahren.

    Ich un­ster­stelle mal, dass Du hier nur pro­vo­zie­ren willst, denn wenn Du selbst wirk­lich glaubst, was Du hier schreibst, dann bist Du wirk­lich ex­trem kurz­sich­tig oder ein­fach nur stroh****.

    Und der von Dir an­ge­führte Link mit die­ser "Grün­flä­che" ist ja wohl ein Witz: http://www.dresden.de/media/pdf/infoblaetter/Louisengruen_Vorzugsvariante.pdf

    "Vor­zugs­va­ri­ante"!!!

    Na, ich wün­sche al­les Gute!

  42. @eknow

    1.ob ich pro­vo­zie­ren will?
    Hmm, an­dere Mei­nun­gen kön­nen ei­nen manch­mal pro­vo­zie­ren. dann also JA.

    2. Be­ton­wüste… Spekulanten?
    Ge­baut wird ein Wohn­haus kein Parkhaus.
    Viel­leicht baut die Dia­ko­nie ja So­zi­al­woh­nung. Wer weis das schon?Mieterhöhungen be­kämpft man un­ter an­de­ren mit mehr Wohnungen.Ist eine WG dann auch ein Spe­ku­lant wenn die neue Woh­nun­gen baut? Aber ich weis schon, wer Woh­nun­gen baut ist im­mer böse…"gähn"

    3.die neuen Bewohner
    Viel­leicht stel­len sie auch eine Ha­sen­stall auf den Bal­kon, ha­ben gar kein Auto, und sit­zen am WE an der Elbe? Viel­leicht ha­ben sie im Grü­nen ge­wohnt und wol­len jetzt die Vor­teile des Stadt­le­bens ge­nie­ßen und freuen sich im neuen Haus.
    ( auch wenn die Be­woh­ner im Vor­der­haus sie im­mer böse angucken.. :-) )

    4.Vorzugsvariante
    Jetzt ist da ein Park­platz, dann nicht mehr.
    Der Luft­aus­tausch bleibt er­hal­ten und et­was Grün und ein klei­ner Spiel­platz entsteht.
    Da kön­nen die 8 Kin­der dann auch drauf spielen.
    Viel­leicht ein Witz oder aber auch ein eine klei­nes Trittsteinbiotop.

    5. ob ich Kurz­sich­tig bin, und Strohdoof?
    viel­leicht auch das, aber ich komme gut da­mit zurecht.

    Schö­nen Tag

  43. also wenn man sich nicht mit (der)diakonie auskennt,sollte auch nicht so große töne spu­cken. das haus wird ver­mut­lich von der­sel­bi­gen in­sti­tu­tion ge­nutzt und eine eine ge­wisse be­deu­tung bekommen.
    die­ses ganze ge­zanke von di­ver­sen kom­men­ta­to­ren ist echt ner­vig. es sol­len bäume für ne sport­halle ge­fällt wer­den: da­ge­gen! ein neues parkhaus:dagegen! neue ampel:dagegen! ist ei­gent­lich auch je­mand mal für ir­gend­ein pro­jekt?? man­che leu­ten kön­nen echt im­mer al­les schlecht re­den ohne mal dar­über nach­zu­den­ken. dres­den ist ne stadt und städte sind nun mal im wan­del. in wel­cher welt lebt ihr denn??? es kann nun mal nicht al­les öko und bio und staub­frei sein.warum zieht ihr nicht ins dorf dort bleibt al­les so wie es ist ud ihr müsst euch keine sor­gen mehr um eure ge­sund­heit ma­chen. aber dann gibts wie­der an­dere dinge, über die man sich auf­re­gen kann. z.b.: weil nicht ge­nug huf­lat­tig auf der weide wächst oder was weiß ich.
    hört doch ein­fach mal auf zu meckern

  44. viel­leicht liegt der ne­ga­tive Ton in der Dis­kus­sion auch an man­geln­der In­for­ma­tion? Was wis­sen wir denn über das Pro­jekt, über den jet­zi­gen Zu­stand und über das was kommt?
    An­tons Ar­ti­kel bie­tet da kaum An­halts­punkte, ten­diert al­ler­dings in eine Rich­tung, die die Teil­neh­mer hier teil­weise gern auf­neh­men, wenn er von Trauer, Ur­wüch­sig­keit, Ge­müt­lich­keit spricht.
    Viel weiß hier wohl kei­ner (sonst raus mit der Spra­che!), des­halb ist eine Dis­kus­sion dar­über auch nur be­dingt relevant ;-)

  45. @ twinky: aufs Dorf-Zie­her sind doch wohl die schlimms­ten Ego­is­ten – ge­nie­ßen für sich die fri­sche Luft, fah­ren da­für mit dem Auto aber je­den Tag XX km in die Stadt umd dort zu ar­bei­ten oder einzukaufen…und pro­du­zie­ren da­bei den Fein­staub, der durch Bäume ge­bun­den wer­den muss.

    "In­nen­ver­dich­tung" von Stadt­tei­len hilft da­ge­gen, weil kurze Wege bes­ser zu Fuß oder dem Rad oder Bus/​Bahn zu­rück­ge­legt wer­den kön­nen. Vom Grund­satz her ist ge­gen ei­nen Neu­bau des­halb nichts einzuwenden. 

    Dass es in der Neu­stadt in letz­ter Zeit et­was über­hand nimmt liegt ein­fach daran, dass es sich im­mer noch um ei­nes der be­lieb­tes­ten Wohn­vier­tel han­delt und hohe Ren­dite win­ken. In der Fried­rich­stadt z.B. ist viel mehr Platz – aber da wird man eben kaum 8,50€/m² kalt für ein Wohn­haus an ei­ner Haupt­ver­kehrs­straße (vgl. http://bit.ly/INn6i6 ) ver­lan­gen können.

    So funk­tio­niert Ka­pi­ta­lis­mus – und ein Ein­zel­ei­gen­tü­mer hat nur sei­nen per­sön­li­chen Vor­teil im Blick und in­ter­es­siert sich kaum für das Große Ganze.

    Es ei­nem Ei­gen­tü­mer ver­bie­ten zu wol­len, sein Bau­land zu be­bauen, ist zwar ein­fach – aber sehr naiv. Kauft die Frei­flä­chen zum Bau­land­preis und be­lasst sie als Frei­flä­che. Das wäre rea­lis­tisch – aber auch mit per­sön­li­chen Op­fern verbunden…

  46. @ un­fass­bar: Aua das tut weh – erst­mal in­for­mie­ren, ehe du hier was pos­tet: Die Dresd­ner In­nen­stadt wird ge­mein hin als das Ge­biet im 26-er Ring be­zeich­net. Die Äu­ßere Neu­stadt ist ein so­ge­nann­ter Verflechtungsraum.
    Wie ich schon mal ge­schrie­ben habe ist eine he­te­ro­gene Stadt­struk­tur mit ho­hen Di­ver­si­tä­ten der Nut­zung an­zu­stre­ben. Bra­chen und Hin­ter­höfe mit Ge­bäu­den zu­zu­bauen ge­hört nicht dazu! Wir ha­ben jetzt schon knapp 15000 Einwohner/​km². Da ist je­des kleine Fleck­chen Grün willkommen.
    Das Gros der Be­ein­flus­sung der Luft­qua­li­tät ma­chen auch nicht die Holz­ka­mine (die mit neuen Stan­dards weit­aus we­ni­ger Emis­sio­nen ha­ben als noch die al­ten Ka­chel­öfen) und Grills aus – nein, es sind Au­to­ver­kehr, In­dus­trie und teil­weise Landwirtschaft.
    Mensch kann den gan­zen von Dir pro­gnos­ti­zier­ten Pro­zeß auch steu­ern und be­ein­flu­ßen (Hallo Stadt­pla­nungs­amt!, Hallo Grün­flä­chen­amt!), ver­giß das nicht.

  47. @E‑Haller: wenn du gute ar­beit in ei­nem dorf hät­test – dann täg­lich mit dem auto da­hin fah­ren wür­dest und auch noch fri­sche luft ge­nie­ßen könn­test – bist du dann auch ein schlim­mer egoist?

  48. @rolle
    Ok…ich wohne jetzt im Verflechtungsraum…kann ich auch mit leben..aber nur durch lus­tige Na­mens­ge­bun­gen än­dert sich der Zu­stand auch nicht. Manch­mal ist die Rea­li­tät schnel­ler als die schöns­ten Planungen.

    Also zu­sam­men­rü­cken und Grill an­wer­fen, Fein­staub gibt's heute nicht, es hat geregnet. :-)
    Für mich ist das Glas meis­tens halb­voll nicht halb­leer. Prost!

  49. Bau­be­ginn August?
    Als di­rek­ter An­woh­ner in­ter­es­siert mich, ob das Pro­jekt ver­scho­ben wurde oder gar ein­ge­stampft? Weiß je­mand etwas?

  50. Seit fast zehn Jah­ren wohne ich jetzt in der Neu­stadt und habe den Stadt­teil liebgewonnen.
    In­zwi­schen bin ich ver­hei­ra­tet und nun kün­digt sich Nach­wuchs an. Wir wol­len nicht wegziehen,
    un­sere jet­zige Woh­nung wird aber lei­der zu eng. Es ist wirk­lich nicht ein­fach eine große Woh­nung in der Neu­stadt zu fin­den. Die Woh­nung im Neu­bau der Dia­ko­nie hat uns auf An­hieb ge­fal­len, auch wenn der Preis ziem­lich hoch ist im Ver­gleich zu 2004. Jetzt habe ich die­sen Ar­ti­kel ent­deckt und hoffe trotz­dem auf eine gute Nach­bar­schaft. Ich wäre si­cher auch sauer ge­we­sen, wenn der ei­gene Hin­ter­hof plötz­lich zu­ge­baut wird. So schlimm sieht es aber gar­nicht aus und Grün­flä­che wird es nach wie vor ge­ben (so­bald der Bau fer­tig ist). Viel­leicht er­gibt sich ja im Gar­ten ein net­ter Grill­abend zu­sam­men mit dem al­ten An­woh­nern. Ei­nen Kas­ten Bier würde ich beisteuern… :)

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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