Früher war alles besser

Das ungefähr soll der Spruch „Past was perfect“ bedeuten, der seit ein paar Tagen an der Wand des Kunsthauses Raskolnikow an der Böhmischen Staße, Ecke Julie-Salinger-Weg prangt.

Past was perfect - Installation von Stefan Paruch
Past was perfect – Installation von Stefan Paruch

Wie die Leiterin des Kunsthauses, Iduna Böhning-Riedel, erläutert, ist die Installation eine Anspielung auf die Ausstellung im Inneren. Die beschäftigt sich mit den legendären Plattenbauten „WBS 70“ – das sind zum Beispiel die Sechs-Geschosser in Prohlis oder Gorbitz. Der Plattenbautyp ist aber in ganz Osteuropa zu finden, unter anderem auch in Polen.

Dort wurden die großen Flächen in den 1980er Jahren von der Gewerkschaft Solidarność genutzt um ihre Parolen zu verbreiten. Das sozialistische Regime unter Wojciech Jaruzelski ließ die Sprüche immer wieder übermalen. Allerdings wurden sie so zum deutlichen Symbol des Widerstandes.

An diese Eindrücke knüpft die Installation von Stefan Paruch an. Der Schriftzug ist übermalt, mit etwas Phantasie aber dennoch zu erkennen. Ob da vielleicht noch eine Metaebene druntersteckt und früher möglicherweise doch gar nicht alles besser war, wer weiß.

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