Kunst in Zeiten Coronas

Zum 22. Mal in Folge sollte auch in dieser Woche der Tag der offenen Ateliers stattfinden. An diesem Tag laden zahlreiche KünstlerInnen ein, sie in ihren Wirkungs- und Arbeitsstätten zu besuchen.  Aber nichts ist wie immer im Coronajahr und so musste auch diese Veranstaltung weichen.

Den OrganisatorInnen vom Künstlerbund Dresden e.V.  lag es besonders am Herzen eine Alternative zu bieten. Um die Besucher zu verteilen und so die geltenen Coronamaßgaben einhalten zu können, kann man individuelle Besuche der Ateliers vereinbaren. Diese sind dann vom 16. November bis 31. Dezember möglich.

2020-11-13-Uwe Hempel mit Siebdruckvorlage Foto Antje Friedrich
Uwe Hempel mit Siebdruckvorlage Foto: Antje Friedrich
Auf der Homepage sind die Kontaktdaten der KünstlerInnen zur Anmeldung zu finden.

Kunst am Ort, wo sie entsteht

Das Angebot bleibt vielfältig, von Malerei über Bildhauerei, Fotografie bis hin zu Glas- und Metallkunst kann man einiges entdecken. Wenn auch ein Hotspot in der Neustadt liegt, sind die Arbeitsräume über ganz Dresden verteilt. Im Zentralwerk in Pieschen können gleich mehrere Ateliers aufgesucht werden.

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Alternatives Akustikkollektiv am 10. Dezember

Erstmals in diesem Rahmen vertreten sind die Malerin Biliana Vardjeva-Winkler oder ebenso Oskar Staudinger, der seine hintergründigen Zeichnungen präsentiert. Am Dresdner Elbhang kann Kontakt zu Marion und Uwe Hempel aufgenommen werden. Auch über Dresden hinaus wird in Bischofswerda oder Wehlen Kunst zu sehen sein. „Wir freuen uns, mit dieser Variante der Atelierbesuche den Dresdnern ein tolles Angebot in einer veranstaltungsarmen Zeit machen zu können“, so der Projektleiter und Geschäftsführer des Künstlerbundes Torsten Rommel.

Insbesondere Kunstschaffende sind von der Coronakrise hart betroffen. Die wirtschaftlich oft unsichere Lage wird durch den Wegfall von Veranstaltungen, Messen und Ausstellungen schwer verstärkt. Umso wichtiger ist es den VeranstalterInnen, den Zugang zu Kunst trotzdem aufrecht zu erhalten. Es ist eine außerordentliche Möglichkeit entstanden mit den KünstlerInnen in Kontakt zu kommen und  zeitgenössische Kunst hautnah zu erfahren.

„Ein Atelierbesuch bedeutet für unsere Mitglieder auch immer ein Stück weit Anerkennung und gibt ihnen Kraft in einer für sie sehr schwierigen Zeit. Und wer darüber hinaus die KünstlerInnen seiner Stadt unterstützen möchte, der kauft einfach ein Kunstwerk direkt aus dem Atelier heraus – zu seiner persönlichen Freude und zu einem Zeitpunkt, den man besser nicht wählen kann“, so Torsten Rommel weiter.

Informationen zur Anmeldung

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