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Yogawaves

Wappen für (fast) jeden Anlass

Wap­pen? Das ist doch nur was für Adlige oder sol­che Bur­schen, die sich mit Fah­nen schmü­cken und gegen­sei­tig Schmisse ver­ur­sa­chen. So die gän­gigs­ten Vor­ur­teile. Doch weit gefehlt. Wap­pen lie­gen im Trend. Beim Neu­städ­ter Wap­pen-Zeich­ner Dirk Mül­ler steht der Stift nicht still. Seit 2012 fer­tigt er Wap­pen an, anfangs war das mehr so ein Neben­pro­dukt, haupt­säch­lich zeich­net Mül­ler Kari­ka­tu­ren. Seit 2014 hat er den Wap­pen eine eigene Web­site gewid­met, unter www.wappen-erstellen-lassen.de kann sich jeder ein Wap­pen anfer­ti­gen lassen. 

Das fer­tige Wap­pen wird dann auf Wunsch auch in Wap­pen­rolle Münch­ner Wap­pen Herold oder die Ost­deut­sche Wap­pen­rolle ein­ge­tra­gen. “Dafür muss ich aber auch den hohen Qua­li­täts­an­sprü­chen die­ser Ver­eine genü­gen”, erläu­tert Mül­ler. Dies Orga­ni­sa­tio­nen über­prü­fen die Wap­pen in wap­pen­kund­li­cher (heral­di­scher), genea­lo­gi­scher und juris­ti­scher Hin­sicht. Über die Ein­tra­gung wird dann eine Urkunde mit Abbil­dung des Wap­pens erteilt und in der jewei­li­gen Wap­pen­rolle veröffentlicht. 

Die Welt der Wap­pen­kunde (Heral­dik) ist ziem­lich umfang­reich, so gibt es zum Bei­spiel ein eige­nes Heral­dik-Wiki. Eine umfang­rei­che Ein­füh­rung in die Heral­dik gibt es auf der Web­site von Dr. Bern­hard Peter.

Das Wis­sen über die Wap­pen­kunde hat sich Mül­ler im Selbst­stu­dium durch Fach­li­te­ra­tur und Men­to­ren ange­eig­net. So muss unter ande­rem auf Pro­por­tio­nen und die Farb­anord­nung geach­tet wer­den. Und der Helm einer Rit­ter­rüs­tung ist immer mit dabei. Neben der Neu­erstel­lung bemüht er sich auch um digi­tale Restau­rie­run­gen alter Per­ga­ment­rol­len zu druck­fä­hi­gen Grafiken. 

Die meis­ten Anfra­gen sind zu Fami­li­en­wap­pen”, erzählt Mül­ler, es fra­gen aber auch Fir­men, Gemein­den oder Ver­eine an. Im ers­ten Schritt ver­sucht er mög­lichst viel über den Auf­trag­ge­ber her­aus­zu­be­kom­men – damit das Wap­pen auch inhalt­lich passt. Wenn nötig, recher­chiert er auch die Bedeu­tung des Fami­li­en­na­mens. “Das ist ja nicht bei jedem so nahe­lie­gend wie bei mir”, schmun­zelt er. Diese Infor­ma­tio­nen nutzt er dann für die Erstel­lung neuer Wap­pen. Dafür setzt er sich an sein Gra­fik-Tablet und ent­wirft die ers­ten Zeich­nun­gen und Anord­nun­gen. Immer in enger Abstim­mung mit dem Auftraggebern. 

Nur ganz wenige mei­ner Kun­den sind adlig, die meis­ten fin­den Wap­pen aber schön”, erzählt Mül­ler. Seine Auf­träge kom­men aus nahezu allen Gesellschaftskreisen. 

Neben dem umfang­rei­chen Wap­pen-Geschäft küm­mert sich Mül­ler auch wei­ter­hin um Kari­ka­tu­ren, Comic-Geschich­ten oder die Logo-Erstellung. 

Wappen aus der Wappen-Werkstatt Müller
Wap­pen vom Wap­pen-Ser­vice Müller
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