Beschädigungen in der Kamenzer

Robicon hatte es schon in den Kommentar geschrieben. Jetzt kommt die Bestätigung von der Polizei: In der vergangenen Nacht haben Unbekannte ein Haus an der Kamenzer Straße beschädigt. Sie manipulierten den Mechanismus der Eingangstür des künftigen Netto-Supermarktes und beschädigten mehrere Schaufensterscheiben. Das Klingelbrett, mehrere Bedieneinrichtungen für die Tiefgarage als auch die Einfahrtsampel der Tiefgarage wurde mit schwarzer Farbe besprüht. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 10.000 Euro. Bereits in der Nacht zum Montag hatten Unbekannte durch zwei Farbbeutel die Fassade beschmutzt.
Die Dresdner Polizei bittet Zeugen, die im Zusammenhang mit den Sachbeschädigungen Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Rufnummer 0351 4832233 zu melden.

Hintergründe der Auseinandersetzungen gibt es im Archiv.

8 Kommentare zu “Beschädigungen in der Kamenzer

  1. Da gibt es durchaus Parallen mit Kreuzberg. Wochen vor der Eröffnung schmierten Unbekannte den Schriftzug We Dont Need Another Subway an die Scheiben. Kaum hatte er eröffnet, gab es schon erste Verunstaltungen des Logos: das b wurde zum ck. Den vorläufigen Höhepunkt erreichte es mit dem Einschmeißen der Scheiben. Nahe jeder der großen Fensterscheiben war gesprungen.

  2. @ robicon: Heute hab ich im Vorbeifahren schon mal wieder Wachsschutz stehen sehen. Ich hoffe, der wird erstmal abschrecken.
    Ansonsten gehe ich davon aus, dass sich das Thema früher oder später beruhigt. So war es zumindest bisher bei allen umstrittenen Baustellen. Siehe ehemaliges Aktiv, Schwalbennest, Louisen-/Ecke Königsbrücker Straße.

  3. Nur diesmal finde ich es perfider, weil Klein- und Kleinstkinder verunsichert und verschreckt werden, die genug damit zu tun haben, sich in der für sie neuen Situation Krippe und Kindergarten einzugewöhnen.

  4. Als direkt Betroffener habe ich bis jetzt kaum Hoffnung, dass sich der zum Teil unfriedliche Protest der linken Szene vom Objekt Kamenzer Str. 24-26 beruhigen wird.

    Es ist unberuhigend, wenn die Autonomen „RACHE!“ an die Fassade des Neubaus sprühen. Es ist auch unberuhigend, wenn ein Jugendlicher langen Haares und schwarz gekleidet zehn Minuten vor den Klingeln steht und sich Notizen auf einen Zette macht (vermutlich die Namen der Anwohner). Es ist unberuhigend, wenn von meinem Fahrrad (stand im Hof) der Reifen am hellichten Tag zerstochen wird….

    Und wenn ich mir die Mahntafel gegenüber von Netto anschaue, kann ich nur mit dem Kopf schütteln!
    Angeprangert wird z.B. die Zerstörung der letzten Grünflächen in der Neustadt, obwohl sich keine 150 Meter entfernt der Alaunpark befindet.

    Im übrigen war die Anführerin des Protestes seit Bekanntgabe des Neubaus eine Oldenburgerin! Eine Oldenburgerin, die überhaupt keinen Bezug zum Thema hat und die Leute aufgehetzt hat.

    Ich sage nein zu Gewalt und möchte mich sicher fühlen!

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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