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Neue Kneipe auf der unteren Alaunstraße

„Unschlagbar“ - neue Kneipe in der Alaunstraße 12
„Un­schlag­bar“ – neue Kneipe in der Alaun­straße. An­kli­cken, um das Bild zu vergrößern.

Un­fass­bar! Neue Kneipe auf der Alaun­straße 12 soll „Un­schlag­bar“ hei­ßen. Frü­her gab es hier eine tür­ki­sche Tee­stube, ne­benan re­si­diert un­ter dem Na­men „Me­kong“ ein viet­na­me­sisch-chi­ne­sisch-thai­län­di­sches Bis­tro. Der Be­trei­ber der neuen Kneipe ist der In­ha­ber der Sport-Kneipe „Un­fass­bar“ auf der Ro­then­bur­ger Straße 24. Die Fens­ter­schei­ben-Re­klame lässt ah­nen, dass der Be­trei­ber auch auf der Alaun­straße ein ähn­li­ches Pu­bli­kum er­rei­chen will.

Vie­len Dank an Ronny für den Tipp.

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73 Ergänzungen

  1. Bin ich der ein­zige der da­mit rech­net dass es dort bald ein­ge­schla­gene Schei­ben und ei­nen Zet­tel dran "doch, geht" vor­kom­men könnten?

    Wahr­schein­lich nur wie­der meine amok­lau­fende Fantasie…

  2. fängt mit­glie­der be­sag­ter ziel­gruppe gleich am an­fang der neu­stadt ab, in­so­fern po­si­tiv. der rest geht dann in's "bbc"…

  3. un­sag­bar (!) krea­tive namensgebung.
    da se­hen die ört­li­chen fri­seur­la­eden ja fast ein biss­chen alt aus.

  4. GEIL! Un­fass­bar ist un­sere Stamm­kneipe und jetzt muss man aufm Weg vom Mu­sik­park Dres­den ins Men­tro­nom ohne ei­nen Ab­ste­cher zur Gör­lit­zer Straße auf kei­nen Gin-To­nic TOGO ver­zich­ten! GENIAL!

  5. das ein­ge­teutschte "wodka en­er­gie" find ich im­mer lus­tig. al­ler­dings meinte das schnurr­bär­tige wirts-ur­ge­stein wort­karg, dass vor­her ein tür­ki­scher treff drin war, wel­cher ja mit ab­ge­kleb­ten fens­tern und kon­spi­ra­ti­vem ge­habe umso mehr auf­fiel. und al­les gibts selbst­ver­frei­lich auch im be­cher "to go", da knickte der herr dann doch mal vor der neuen zeit ein.

  6. Ge­nau, da war vor­her eine tür­ki­sche "Tee­stube" drin. Und der Asia-Im­biß liegt di­rekt da­ne­ben und ist üb­ri­gens sehr zu empfehlen!

  7. Also, ob bei 220 Euro für 0,5 l frisch­ge­zapf­tes Pils je­mand ei­nen Fuß in den La­den setzt, scheint mehr als fraglich ;)

  8. Ge­mach, Gemach !

    Das Fass ist mit­nich­ten eine "Sport­kneipe", son­dern trotz der et­was schrul­li­gen Wer­be­äs­the­tik ei­ner der Knei­pen, die die Neu­stadt frü­her mal so schön durch­wach­sen ge­macht ha­ben, eben ein­fa­che Knei­pen für , naja, auch teil­weise ein­fa­che Menschen.
    Was ge­nau ist daran schlecht ? @ AZrael­DIngsda : Wo ge­nau ist der Grund, mit ein­ge­schla­ge­nen Fens­tern zu dro­hen, du Quatsch­kopp ?? Hilfe !! Wo ist die Neu­stadt hingekommen ?
    Wo wollt ihr ei­gent­lich le­ben ? In sau­be­ren Vier­teln, gelle?

    Ge­nervt, Frank

  9. @Frank
    Ich habs ja nicht so da­mit Leu­ten ohne Schreib­fä­hig­keit of­fen­sicht­li­ches zu er­klä­ren. Wenn es jetzt schon um lahme Ka­lauer geht, die mir sel­ber beim Schrei­ben schon schmerz­ten ei­gent­lich noch schlim­mer. Auch Be­lei­di­gun­gen, Ple­n­ken und mul­ti­ple Aus­ru­fe­zei­chen ma­chen es ei­gent­lich nicht besser.
    Da es aber un­fair wäre, die be­nach­tei­lig­ten nicht auf­zu­klä­ren: "Un­SCHLAG­bar" – "ein­schla­gen -> geht doch!" – Klin­gelt was? Nein? Dann tuts mir leid, dann ist dir wohl nicht zu helfen.

  10. Azrael:

    da­bei hatte Frank doch ex­pli­zit dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Kneipe was für EINFACHE Men­schen ist… wieso gleich ge­nauso ein­fach vermaulisiert?

  11. Was ist ei­gent­lich das Pro­blem? Das ein La­den zu­macht und da­für ein an­de­rer auf? Ist das nicht das Le­ben­dige der Neu­stadt? Ist nicht das We­sen des Vier­tels, dass es für je­den ein Knei­p­chen gibt?
    Mir scheint der Blog hier im­mer mehr zum Be­schwerde- und Motz­me­dium zu verkommen.
    Sach­li­che Kri­tik ist su­per, aber nur "ge­fällt mir nicht", "find ich blöd" bringts nicht!
    Und Gott an­ru­fen of­fen­bar auch nicht ;-)

  12. FX:

    Ich rufe lie­ber ge­pflegt Gott an, be­vor mir ir­gend­ein an­de­res, viel un­schö­ne­res Wort über die Lip­pen flutscht – sorry, aber beim An­blick solch ei­nes ni­veau­lo­sen Ge­schmie­res auf den Schau­fens­tern, das auch für Pas­san­ten nun wahr­lich kein schö­ner An­blick ist, kann ich ein­fach nicht an­ders. Das hat auch nichts mehr mit "je­dem sein Knei­p­chen" zu tun, das ist ein­fach nur eine Zumutung.
    Wenn also kon­struk­tive Kri­tik ge­fragt ist: bitte. Die Schmie­re­reien auf den Schau­fens­tern ge­hen GAR NICHT! Das sieht aus wie ein Im­biss­stand auf ei­nem Park­platz kurz vor Děčín.

  13. "Neu­stadt-Ge­pol­ter"! mit "ge­fällt mir nicht"- oder bes­ser gleich "nicht-neu­stadt-ge­recht"- oder "zu dreckig"-button.

  14. Nee, der But­ton sollte in An­leh­nung an das Original
    "kurz-vor-Děčín – like" heißen!

    Der kleine Schuh­la­den ge­gen­über hat üb­ri­gens auch manch­mal seine Fens­ter be­schmiert. Geht gar­nicht! Und im Ross­mann kle­ben kleine Gi­raf­fen!!! Geht noch weniger!

    Wir müs­sen mal ei­nen Neu­stadt­rund­gang or­ga­ni­sie­ren – und da kle­ben wir auf alle kri­ti­schen Schau­fens­ter knall­rote Verwarnzettel!

  15. Der Im­biss auf dem Park­platz kurz vor Děčín rockt un­ge­mein und wird oft un­ter­be­wer­tet. Bes­sere Wer­bung als so ein Ur­teil kann die Un­DINGS­bar m.E. also gar nicht be­kom­men. Und ein null­dreier Caipi für 3,90 ist üb­ri­gens auch nicht so schlecht.

  16. Ge­nau. Und im­mer "ge­pflegt" Gott an­ru­fen. Dann wirds schon!
    Ni­veau ist halt im­mer eine Frage des­sen, was au­ßen drauf steht. Sieht man an die­ser Dis­kus­sion. Bin draußen.
    Frank

  17. Zi­tat: "GEIL! Un­fass­bar ist un­sere Stamm­kneipe und jetzt muss man aufm Weg vom Mu­sik­park Dres­den ins Men­tro­nom ohne ei­nen Ab­ste­cher zur Gör­lit­zer Straße auf kei­nen Gin-To­nic TOGO ver­zich­ten! GENIAL!"
    Dem muss man nichts mehr hin­zu­fü­gen. Ein wei­te­rer Mei­len­stein für die Neu­stadt. Wie­der eine Lo­ka­li­tät, die das "fal­sche" Pu­bli­kum in die Neu­stadt holt. Nichts ge­gen Viel­falt. Aber diese "trink­fes­ten Kin­der", die gern sich et­was ne­ben der Spur be­neh­men, gibt es doch nun ge­nü­gend! Ein Hoch auf`s me­tro­nom und dem Musikpark! :/

  18. Dis­c­lai­mer: Be­sag­tes un­schö­nes Bis­tro auf ei­nem Park­platz kurz vor Děčín gab es tat­säch­lich mal, habe ich leb­haft in Er­in­ne­rung. Das sollte kein ge­ne­rel­ler Ver­riss von Bis­tros au­ßer­halb tsche­chi­scher Klein­städte wer­den. Ob der nun "rockt" oder nicht, woll­ten wir dann doch lie­ber nicht rausfinden.

    Kalle:

    Ja, nicht? Hab ich auch gedacht ;)

  19. E‑Haller:

    Wen willst du denn war­nen und wieso? Sol­che Schau­fens­ter wie im Bild oben soll­ten je­dem, der beim Knei­pen­be­such nicht in ers­ter Li­nie auf mög­lichst bil­li­ges Tan­ken Wert legt, War­nung ge­nug sein. Alle an­de­ren kön­nen doch da gerne rein­ge­hen. Mir per­sön­lich tut es ein­fach nur um die an sich sehr schön re­kon­stru­ierte La­den­fas­sade leid, die durch sol­cher­lei knal­lige Auf­schrif­ten to­tal ver­hunzt wird. Ein Grund, warum ich die Neu­stadt so mag, sind ihre herr­li­chen Grün­der­zeit­fas­sa­den. Und aus dem glei­chen Grund sto­ßen mir Leute sauer auf, die da­für nicht nur kei­nen Blick ha­ben, son­dern sich ge­dan­ken­los der Ver­schan­de­lung befleißigen.

  20. @ Jane: Iro­nie ist nicht so Dein Ding, wa? 

    Au­ßer­dem schrieb ich "ver­war­nen". Die La­den­mie­ter. Weil sie mit ih­rer Schau­fens­ter­ge­stal­tung die herr­li­chen Grün­der­zeit­fas­sa­den to­tal verhunzen.

    :D

  21. Wäre doch wirk­lich in­ter­es­sant zu er­fah­ren, was (und ob!) all die re­gel­mä­ßi­gen Me­cke­rer hier TATSÄCHLICH ak­tiv an der Ge­stal­tung ih­res Stadt­tei­les mit­wir­ken oder nur al­les mit­neh­men, was gut ist und auf den rest schie­ßen. An­onym kann je­der. Ich auch.

  22. E‑Haller: Iro­nie schon, Po­le­mik nicht ;)

    Syl­via:

    Ich ge­höre wohl zu den ganz ganz we­ni­gen hier, die nicht an­onym pos­ten. Und ich denke, dass auch die Ab­gabe von Kri­tik zur "ak­ti­ven Mit­ge­stal­tung mei­nes Vier­tels" gehört.

  23. Ich dachte, das wäre gut für die Neu­stadt. Weil es die Skinny-Latte-Frak­tion ab­schreckt und da­durch als Zei­chen ge­gen Gen­tri­fi­zie­rung deut­bar wird. 

    Im­mer mehr hier hö­ren sich wie die ei­ge­nen Groß­el­tern an. Geht doch mal ins Un­fass­bar oder Leo's. Da gibts die Wo­che über keine Me­tro­nom-Kids. Und am Wo­chen­ende und in den Fe­rien be­schränkt sich de­ren An­we­sen­heit si­cher nicht auf diese Kneipen.

    Und es ist ja wohl nicht al­lein Sa­che der Knei­per, zu zei­gen, dass Neu­stadt mehr be­deu­tet als über die Stränge zu schla­gen. Da ha­ben wir alle was zu tun. Al­ler­dings wird das nix, wenn man statt­des­sen Pro­fil­kämpfe in mehr oder min­der Neu­stadt-in­ter­nen Blogs austrägt.

  24. Aber nur Kri­tik hilft auch nicht.
    Ihr hät­tet den Miet­ver­trag ja auch un­ter­schrei­ben kön­nen um eine "supa-tolle-idee" umzusetzen.
    An­schein­dend gibt es ei­nen Markt für diese Art Kneipe/​Bar und wo es Nach­frage gibt wird es auch im­mer An­bie­ter geben.

    Da könnt Ihr doch auch über die x‑te Bio­la­den­kette me­ckert, die den klei­nen Bio­lä­den das Was­ser abgraben.

  25. @ Syl­via:

    Mist – es ist doch so schön ein­fach, im­mer ge­gen al­les zu sein. Und jetzt kommste mit sowas? ;)

  26. Ah, das heißt dann also, Ideen und An­re­gun­gen sind nicht ge­fragt, wenn man sie nicht selbst um­set­zen kann. Ziem­lich to­ta­li­tär, würde ich sagen.

  27. Woolly:

    Im Leo's gibt's keine Me­tro­nom-Kids, stimmt. Aber da­für sit­zen dort eben jene Groß­el­tern, de­nen ich schon in den 80ern hier lie­ber aus dem Weg ge­gan­gen bin. Sorry, aber wenn mir schon an der Ein­gangs­tür Ge­stank, prol­li­ges Ge­keif und zahn­lo­ses Ge­läch­ter ent­ge­gen­quillt, ma­che ich lie­ber kehrt.

  28. Wo hast du den Ideen oder An­re­gun­gen in dei­nen Äu­ße­run­gen wei­ter oben gegeben?
    Gut das Ge­schmä­cker ver­schie­den sind – das: "Sorry, aber wenn mir schon an der Ein­gangs­tür Ge­stank, prol­li­ges Ge­keif und zahn­lo­ses Ge­läch­ter ent­ge­gen­quillt, ma­che ich lie­ber kehrt." finde ich klingt totalitär.

  29. Kon­struk­tive Ideen und An­re­gun­gen sind si­cher wün­schens­wert, ja. Was ich hier je­doch oft lese, sind per­sön­li­che & sub­jek­tive Mei­nun­gen, die teil­weise un­ter die Gür­tel­li­nie ge­hen und der­art in­to­le­rante Züge zei­gen, dass es (in die­sem Fall mir)schon weh tut.

  30. gong.….."unfassbar?unbegreifbar?unnahbar?undurchschaubar?unnachahmbar?unausstehbar?nachvollziehbar?unzerstörbar".….gong

  31. Kleine Nach­hilfe für Dom:

    "to­ta­li­tär" be­dingt, dass ich je­mand an­de­rem ir­gend­et­was ab­spre­che. Ich habe im Un­ter­schied zu an­de­ren hier NIEMANDEM vor­ge­schrie­ben, was er zu tun oder zu las­sen hat. Ich habe meine Mei­nung ge­sagt, das ist al­les. Und ich weiß, dass es ei­ni­gen ähn­lich geht. Der Knei­pier (ver­mute ich mal) wollte kon­krete Vor­schläge: Ich habe ei­nen ge­macht (das Ge­schmiere weg­las­sen). Wo liegt das Problem?

  32. @jane: du schreibst hier von frü­her von den den 80ern usw. usf. wenn ich mich also recht be­sinne hast du ne ddr ver­gan­gen­heit in der neustadt.
    geht mir ge­nauso nur da­mit du nicht denkst ich wees ni wo­von ich rede.
    ich finds 1. äus­serst ar­ro­gant und über­heb­lich von dir dich hier hin­zu­stel­len und men­schen die ihr le­ben so le­ben wie sie es le­ben und warum auch im­mer sie es so le­ben der­art zu dif­fa­mie­ren (Z: "…da­für sit­zen dort eben jene Großeltern…Eingangstür Ge­stank, prol­li­ges Ge­keif und zahn­lo­ses Ge­läch­ter ent­ge­gen­quillt.") ich weiss nicht ob syl­via das ge­meint hat mit "der­art in­to­le­rante Züge zei­gen, dass es … weh tut" falls nicht es passt ver­dammt auf dein ge­schreibe und es ist ver­dammt ek­lig so­was von nem men­schen zu le­sen der sonst ach so gerne re­flek­tiert schreibt.

    2. die neu­stadt und die darin be­find­li­chen knei­pen zu­min­dest im kern­ge­biet zo­gen schon im­mer ei­gen­tüm­li­che leute an. Die gründe wa­ren ja auch klar die neu­stadt war schon im­mer zu­min­dest in der ddr ver­gan­gen­heit ein ar­mes vier­tel. Ich weiss nicht wo du ge­wohnt hast und es in­ter­es­siert auch nicht aber die bu­den gin­gen zum größ­ten Teil gar nicht (wie das al­les aus­sah kann man ja in ver­schie­de­nen pu­bli­ka­tio­nen nach­le­sen nur so für die zu­ge­zo­ge­nen ^^) und das zog eben sol­che leute an die we­nig oder keine kohle hat­ten oder aber die keine woh­nung hat­ten und die in den "rui­nen" haus­ten. Das wa­ren auch die leute die dann in die kneipe ums eck ge­gan­gen sind wo­her auch im­mer die die kohle hat­ten und das dient zur über­lei­tung zu 3. ge­nau aus die­ser schicht der ar­men der aus­stei­ger spä­ter der künst­ler und stu­den­ten und noch viel spä­ter der haus­be­set­zer pun­ker usw und de­ren in­ter­ak­tion mit­ein­an­der (ob in knei­pen beim ein­kau­fen oder auf der strasse) kam die­ser zu­stand und der auf­bruch in dem sich die neu­stadt an­fang der 90er befand.

    und nun zu leos und unfassbar
    ich war bis­her ma­xi­mal 2 mal im un­fass­bar und viel­leicht 5 mal im leos aber ich hatte bis jetzt dort kein ein­zi­ges pro­blem ge­habt oder hab mich un­wohl ge­fühlt die leute wa­ren im­mer nett und nicht mehr oder we­ni­ger ner­vig wie in je­der an­de­ren kneipe zur frü­her oder fort­ge­schrit­te­ner stunde je­nach­dem in wel­chen lo­ka­len man sich befindet.

    aus­ser­dem zeich­net das nor­ma­ler­weise ei­nen "ur"neustädter aus "le­ben und le­ben las­sen". Man kann sich in mei­nen au­gen um zu dei­nem kom­men­tar wei­ter oben zu­rück zu kom­men nur ne mei­nung über leute bil­den wenn man ih­nen be­geg­net und nicht mit scheu­klap­pen "…aus dem weg geht" wenn man das nicht tut sollte man es blei­ben las­sen kom­men­tare über diese men­schen ab­zu­las­sen. Für mich hab ich aus der da­ma­li­gen zeit mit­ge­nom­men das to­le­ranz an­de­ren men­schen ge­gen­über das wich­tigste ist egal aus wel­cher "schicht" sie kom­men. Bei nem Bier kann man in ruhe über al­les re­den oder aber zu­min­dest an­stos­sen und dann sei­ner wege ge­hen und das fin­dest du wenn dann eher in die­sen knei­pen als in vie­len an­de­ren kneipen.

    um also ab­zu­schlies­sen und auf mei­nen ei­gent­li­chen punkt zu kom­men die neu­stadt hat eher eine leos ver­gan­gen­heit als eine blu­menau ma­d­ness oder auch ras­kol­nik­off ver­gan­gen­heit und nur durch sol­chen knei­pen die eher ein­fach wa­ren und "ar­mes" pu­bli­kum an­zo­gen konnte über­haupt ein "neu­stadt­flair" ent­ste­hen und für mich ha­ben sol­che knei­pen und die leute darin mehr recht hier zu sein als der 50. bio la­den und die 100. lounge(um es mal be­wusst über­spitzt aus­zu­drü­cken ich hab nix wirk­li­ches ge­gen die an­de­ren knei­pen oder gar bioläden).

    die neu­stadt ist nun­mal aso­zial ge­we­sen :D

    ps.: kom­mas sind überbewertet

  33. @ Jane

    Das Pro­blem liegt da:

    Für den Knei­per ist das "Ge­schmiere" eine Va­ri­ante, Leute an­zu­lo­cken. Dein Rat, das Ge­schmiere weg­zu­las­sen, löst des­halb nicht das Pro­blem des Knei­pers. Oder denkste, die ren­nen ihm die Bude ein, wenn die so aus­sieht, wie jetzt – nur ohne Geschmiere?

    So, und jetzt darfste wirk­lich kon­struk­tiv wer­den: wie kriegt er Dich als Gast (kleine Er­hö­hung des Schwie­rig­keits­gra­des: ich ver­mute mal, dass nicht viel Geld für In­ves­ti­tio­nen da ist).

  34. @platzdereinheit: das Wit­zige an dem aso­zia­len Vier­tel Neu­stadt ist ja, dass sich die so­ge­nann­ten Aso­zia­len bzw. As­sis in der Re­gel viel so­zia­ler be­neh­men als viele andere.

  35. Die Neu­stadt ist bunt und mag es gerne blei­ben, da dür­fen gerne Schau­fens­ter­schei­ben schrill be­schrif­tet sein. Ge­nau das u.a. bringt den Un­ter­schied zu an­dern Stadt­ge­bie­ten und den Grün­der­zeit­fas­sa­den kei­nen Scha­den, im Ge­gen­satz zu Graf­fiti auf frisch sa­nier­tem Putz. Die Menge der Knei­pen und de­ren Art re­gelt sich nach dem Nut­zer­ver­hal­ten der hier le­ben­den Men­schen ganz au­to­ma­tisch, was soll da diese Aufregung?

    Nach­hilfe für Jane:
    ei­gene Text­bei­träge re­flek­tie­ren. ok – vor­schrei­ben tust Du nicht, aber ab­spre­chen Vielen.
    Da liegt das Problem.

  36. Ich hatte in den letz­ten Ta­gen mehr­mals in der Alaune zu tun. Die "be­schmier­ten" (?) Fens­ter­schei­ben auf dem obi­gen Foto sind mir gar nicht auf­ge­fal­len. Für mich be­deu­tet das, dass diese kleine Kneipe sich pro­blem­los ein­fügt ins äu­ßere Bild der Neu­stadt, so wie sie sich mir am liebs­ten dar­stellt. Ein "schwal­ben­nest" oder ein "only one" fal­len da schon eher ins Auge und nicht ge­rade an­ge­nehm. Es <> ir­gend­wie nicht… nach mei­ner ei­ge­nen & sub­jek­ti­ven Meinung.

  37. @Platz der Einheit:
    Danke für die recht ge­lun­gene Zu­sam­men­fas­sung, wel­che durch Kom­mas aber doch les­ba­rer wäre. Reicht dann auch zu dem Thema. Der Wirt vom Un­schlag­bar hat ja nun schon auf Grund der Dis­kus­sion hier seíne Schau­fens­ter­deko ver­än­dert und wie der ein oder die an­dere hier, sich die Neu­stadt für sich vor­stel­let, will man dann doch nicht wissen.;-)

  38. Syl­via:

    Ja, sag ich ja: to­ta­li­tär. "Mir fällt's nicht auf, das heißt: al­les kein Pro­blem." Viel­leicht fällt es DIR nicht auf, und viel­leicht ist es für DICH kein Pro­blem. Doch hier le­ben noch ne ganze Menge an­de­rer Men­schen, für die es viel­leicht eins ist. Für mich wird die Welt nicht un­ter­ge­hen we­gen die­ser Kneipe. Aber für ei­nige geht sie an­schei­nend un­ter, so­bald Kri­tik daran laut wird.

  39. Und weil das Maß an­schei­nend längst nicht voll ist:

    @ Platz­der­ein­heit: Du gibst dir hier eine Hei­den­mühe, ei­nen Sach­ver­halt zu be­schrei­ben, den es schlicht nicht gibt. Ich habe hier nichts an­de­res ge­tan, als meine Mei­nung zu äu­ßern. Aber dass hier di­verse Leute des Öf­te­ren ge­nau DAMIT ein Pro­blem ha­ben, ist be­reits be­kannt. Mei­nungs­frei­heit wird hier gern mit "Über­heb­lich­keit" und "Ar­ro­ganz" gleich­ge­setzt – wie kann sie es bloß wa­gen, an­ders zu den­ken als ich selbst. Leute: packt euch mal an eure ei­gene Nase und fangt vor eu­rer Türe an zu keh­ren. Und das bitte mit der glei­chen Hin­gabe, wie ihr an­de­ren gern ir­gend­et­was an­dich­ten und at­tes­tie­ren wollt. Im Ge­gen­satz zu an­de­ren er­laube ich mir kein Ur­teil über ir­gend­wel­che Leute, die ich gar nicht kenne und schon gar nicht le­dig­lich an­hand ih­rer Mei­nung zu die­sem oder je­nem Thema. Ich sage nur, was ich über dies oder je­nes denke.

  40. Aber Jane, der Platz der Ein­heit hat doch auch nur seine Mei­nung kund­ge­tan, wenn­gleich mit we­ni­ger Vorverurteilungen…Was nun?

  41. @jane kann es sein sein, dass du to­ta­li­tär und to­le­rant durch­ein­an­der bringst? In­to­le­ranz ist der An­fang al­len Übels… seine Mei­nung zum Aus­druck zu brin­gen ist noch im­mer et­was an­de­res als herum kri­ti­sie­ren, ohne selbst et­was ge­gen die kri­ti­sier­ten Miss­stände zu unternehmen…

  42. das heisst doch aba ni ,dass es nun schlech­tere Men­schen sind und keine Per­sön­lich­keit in sich tragen.…und je­der ein­zelne "Zahn­lose" eine in­di­vi­du­elle Le­bens­ge­schichte in sich trägt.……

  43. Kan­neko, nö, heißt es nicht. Sie sind höchs­tens schlecht zu sich selbst, wenn sie sich nicht aus­rei­chend pfle­gen. Aber auch das ist nur eine Be­ob­ach­tung, meine Mei­nung und nichts weiter.

    Ich finde es schon ziem­lich er­schre­ckend, dass man dar­auf hier im­mer wie­der hin­wei­sen muss und es für ei­nige an­schei­nend schon zum schö­nen Sport ge­wor­den ist, das fei­er­lich zu igno­rie­ren und auf Teu­fel komm raus un­sin­ni­ges Ge­pflaume pro­vo­ziert wird, bei dem sich alle am Ende nur noch im Kreise dre­hen. Ist es wirk­lich so schwer, das Ego mal zu­rück­zu­stel­len und eine an­ders­lau­tende Mei­nung ein­fach nur mal ste­hen zu las­sen, viel­leicht die ei­gene da­ge­gen­zu­set­zen, aber ohne die an­dere ma­dig zu ma­chen oder dem "Geg­ner" Ar­ro­ganz zu at­tes­tie­ren? Wie's scheint schon.

  44. Syl­via: Was bitte sollte denn an ei­ner An­sicht der oben ge­nann­ten Fär­bung to­le­rant sein? Kann es sein, dass du Pe­ne­tranz mit To­le­ranz ver­wech­selst? Et­was gut oder nicht gut zu fin­den, ist eine Sa­che. Soll je­der hand­ha­ben wie er mag. Aber je­man­dem ir­gend­ei­nen Un­sinn zu at­tes­tie­ren auf­grund sei­ner an­ders­lau­ten­den Mei­nung, ist schwach. Man nennt das auch ad ho­mi­nem, gern ge­braucht, wenn pas­sende Ar­gu­mente fehlen.

  45. @Jane:

    schlecht zu sich selbst? – Ach Quatsch, Zahn­lose mit Mund­ge­ruch und fett­schen Haare sind in ge­sund­heit­lich aus­ge­rich­te­ten Sinn­struk­tu­ren, wie es "die Neu­stadt" hin und wie­der ist, ein­fach mal die Re­bel­len des Sys­tems. Mit an­de­ren Wor­ten: Wo man ge­sund und schön sein muss, wird ein Din­ner auf dem Park­platz bei De­cin zum sub­ver­si­ven Akt.

    Ven­ce­re­mos bis zum Raucherbein!

  46. Es muss ja nie­mand ge­sund und schön sein. Al­ler­dings liegt es im na­tür­li­chen Selbst­er­hal­tungs­trieb des Men­schen, mög­lichst ge­sund zu blei­ben. Äu­ßer­li­cher Ver­fall der ge­nann­ten Art hat wohl in den sel­tens­ten Fäl­len was mit Re­bel­lion zu tun, viel­mehr mit Selbst­auf­gabe. Aber auch dar­auf hat ein je­der sein Recht – ins­be­son­dere dar­auf an­schei­nend, in un­se­rem de­mo­kra­ti­schen Staat. Be­stär­ken muss ich ihn darin aber des­halb nicht auch noch.

  47. Mhm, ob hier mal mit nem Stift was für Wer­be­zwe­cke an die Fens­ter­schrie­ben ge­schrie­ben wird, tut das der Schön­heit der Grün­der­zeit­fas­sade doch kei­nen Ab­bruch. Das Ge­schreib­sel ist näm­lich ruck­zuck wie­der entfernbar. 

    Viel Schlim­mer finde ich da die (blei­ben­den) im Bau oder bald im Bau be­find­li­chen Grau­sam­kei­ten an der An­ton- und Bautz­ner Straße…aber da bin ich wohl al­lein hier. 

    Wie sich ei­nige Leute an so Klei­nig­kei­ten hoch­zie­hen, ich werd's wohl nie verstehen.

    @Jane, auch die ach so "Aso­zia­len" wol­len mal ein­keh­ren. Las­sen wir ih­nen diese Räume. Schi­cki­mi­cki­bars gibt es zur Genüge.

  48. Ich geb's auf. Wer es ein­fach nicht ver­ste­hen will, weil es doch ach so schön ist, an­dere kri­ti­sie­ren, an­ran­zen und be­leh­ren zu kön­nen, der wird es auch nicht, wenn ich zum 100. Mal wie­der­hole, dass ich ge­wiss nicht ge­gen die­sen La­den An­zeige er­stat­ten oder kla­gen und auch kei­nen Mo­lo­tow-Cock­tail rein­schmei­ßen werde, nur weil mir die Auf­ma­chung nicht ge­fällt, und dass – wer möchte – dort lie­bend gerne ein­keh­ren darf, und dass ich le­dig­lich von mir sprach, als ich schrieb, die Schmie­re­reien gin­gen gar nicht und mich (!!!) wür­den dort keine zehn Pferde reinkriegen.
    Man muss sich wirk­lich lang­sam Sor­gen ma­chen um die Lese‑, Ver­ständ­nis- und So­zi­al­kom­pe­tenz in die­sem Vier­tel, sollte die Mehr­heit der hier re­gel­mä­ßig Pos­ten­den auch nur an­satz­weise re­prä­sen­ta­tiv für das ge­samte Vier­tel sein *rol­leyes*

    Ste­fan: Wenn du Un­ter­stüt­zung hin­sicht­lich der Bau­pro­jekte an Al­bert­platz und Bautz­ner suchst, soll­test du ge­flis­sent­lich die ent­spre­chen­den Fo­ren auf­su­chen, da fin­dest du sie zur Genüge.

  49. @sylvia:
    aber auch to­le­ranz muss gren­zen haben!
    denn spä­tes­tens wenn du in­to­le­ranz to­le­rierst, ist es igno­ranz und die ist gefährlich.

    "um to­le­rant zu sein, muß man die gren­zen des­sen, was nicht to­le­rier­bar ist, festlegen."
    – um­berto eco -

  50. ja Jane – gebe es auf,
    wenn Du ein­fach nicht ver­ste­hen kannst, dass die Dir ent­ge­gen­ge­brach­ten Äu­ße­run­gen nicht auf Deine Kri­tik an der Sa­che ab­zielt, son­dern sich ge­gen Deine ei­gene man­gelnde Lese, – und Ver­ständ­nis­kom­pe­tenz be­züg­lich der hier Pos­ten­den rich­tet und Du re­gel­mä­ßig die­je­nige bist, die uns be­leh­ren und kor­ri­gie­ren will, Du Un­ter­stel­lun­gen vor­nimmst, ob­wohl Dir nun schon aus­führ­lich an­dere Stand­punkte be­grün­det wur­den und Du im­mer noch da­ge­gen wet­terst. Wenn Dir nicht auf­fällt, dass hier in die­sem Block an­dere Mei­nun­gen an sich im­mer to­le­riert wer­den, aber es bei Dir aber na­hezu im­mer in Grund­satz­dis­kusio­nen ab­drif­tet, kannst Du kaum auf Ver­ständ­nis hoffen.

  51. @egal: Dar­über habe ich beim Schrei­ben der obi­gen Zei­len auch nach­ge­dacht. Die Grenze zur Igno­ranz ist flie­ßend. Aber auch: To­le­rie­ren ist nicht gleich Akzeptieren ;-)

  52. huch jane gibt auf. ich glaubs ja nicht ;)
    @jane da weiß man we­nigs­tens das man dich da nicht an­trifft. schwitz, glüh, puuuh – glück gehabt ;)

  53. gut, daß ihr dar­auf hin­weist, daß die kneipe den glei­chen be­sit­zer wie das un­fass­bar hat… ein mal ha­ben wir dort ge­ges­sen, und alle la­gen wir da­nach krank im bett! wir wa­ren spä­ter noch mal dort und ha­ben uns die so­ge­nannte kü­che an­ge­guckt (die tür ist ne­ben dem dart-au­to­mat, da sie nie ab­ge­shlos­sen ist, konn­ten wir dort ohne pro­bleme rein). wir wa­ren ge­schockt, bei der "kü­che" han­delt es sich um eine ver­dreckte ab­stell­kam­mer in der eine kleine, ebenso dre­ckige, koch­ecke ein­ge­rich­tet ist. es sah ein­fach nur ekel­haft aus…

  54. Mensch, kürz­lich noch so ne Rie­sen­dis­kus­sion hier und nun merkt kei­ner, wenn sich das Lo­kal schon wie­der neu er­fun­den hat. Neuer Name, nicht wirk­lich ori­gi­nell und neue Fens­ter­deko. Mal se­hen, wie lange dies so bleibt…;-)

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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