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Neustadt-Geflüster

Dresden Neustadt von Anton Launer

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Beschreibung
Das Neustadt-Geflüster von Anton Launer erzählt täglich frische Nachrichten aus dem Kneipen- und Szene-Viertel Dresden-Neustadt. Damit es nicht langweilig wird, werden diese mit Hintergründen, Albernheiten, Gerüchten, Klatsch, Tratsch, Tests und heißen Diskussionen aus der Äußeren Neustadt vermischt. Und natürlich gibt es hier die besten Informationen über die Bunte Republik Neustadt.

Archiv für die Kategorie „Kolumne“

Hochhausgedanken am Sonntag

In der heute ausklingenden Woche stand das Hochhaus am Albertplatz mal wieder im Blickpunkt. Pünktlich vor der Stadtratssitzung am Donnerstag kündigte der Globus-Investor an, man könne dieses Haus auch mitsanieren. Zur Erinnerung, Globus will am alten Leipziger Bahnhof ein Einkaufszentrum errichten. Das Haus am Albertplatz will derzeit die Edeka sanieren. Bei der Vorstellung des Projektes im April hatte (Neustadt-Geflüster vom 18. April) Andreas Franzke von der Geschäftsführung der Edeka Nordbayern-Sachsen-Thüringen erklärt, dass das Engagement von den Globus-Markt-Plänen an der Leipziger Straße abhängt. Wenn dort ein riesiges Einkaufscentrum entstehen würde, so wäre das ein Ausstiegskriterium.
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Eine Scheune wird 60

Scheune im Spätsommer 2011

Scheune im Spätsommer 2011

Sie ist ein Magnet. Ein Magnet, der Menschen anzieht. Um sie herum tummeln sich zu jeder Tages- und Nachtzeit Jung und Alt. Die Wiese davor, die Treppe ist der Marktplatz der Neustadt. Die Rede ist von der Scheune auf der Alaunstraße. Am Ende diesen Jahres begeht das einstige Jugendheim „Martin Andersen Nexö“ seinen 60. Geburtstag. Glückwunsch! Diesen Beitrag weiterlesen »

Nachschlag zum Bermuda-Dreieck

Es ist mal wieder Abend. Ich stehe wieder mit dem gleichen Freund vor der gleichen Kneipe im Bermuda-Dreieck. Er feixt und findet meine Zeilen vom Vormittag ausnahmsweise gelungen. Plötzlich rauscht ein poppiger Kleinwagen mit rotem Verdeck heran. Wir stupsen uns an, das ist doch …

Poppiger Kleinwagen auf der Görlitzer

Poppiger Kleinwagen auf der Görlitzer - Anklicken, um das Bild zu Vergrößern.

Tatsächlich. Der gleiche Wagen. Nur hat die Frau diesmal keinen Kram unterm Arm und der schnieke Begleiter sein mattschwarzes Coupé vergessen. Mein Begleiter stuppst mich an: „Der führt sie jetzt zum Essen aus – in die Kantine Nr. 2“ Als die beiden tatsächlich in dem Schnell-Imbiss verschwinden, können wir uns beide vor Lachen kaum noch halten und verschütten Teile unseres Bieres.

Bühne am Bermuda-Dreieck

Es ist Abend. Mit einem Freund stehe ich vor einer Kneipe im Bermuda-Dreieck. So wird die untere Görlitzer Straße inzwischen genannt, da sich hier an Wochenenden die Massen tummeln. Heute jedoch ist Montag. Draußen ist es schwül-warm, drinnen unangenehm heiß. Deswegen halten wir uns auch gerne am kühlen Bier fest, zumal das Dekolleté der Kellnerin die Temperatur nur noch weiter nach oben treibt. Das Draußenstehen hat einen gewaltigen Vorteil, man kann beobachten, das Bermuda-Dreieck ist wie eine kleine Schaubühne.
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Brüllen statt flüstern

Es donnert in meinen Ohren. Tausende Stimmen brüllen gleichzeitig. Zuerst “Dy”, dann Stille, dann “na”, Stille, dann “mo”. Die Fans in der gegnerischen Ecke sind baff und das zivilisierte Publikum klatscht dem Fanblock Beifall. Mir hüpft das Herzchen und ich hab mitgebrüllt.
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Aufräumen à la Babos

“Mach mal …!!!” Mit seinem Daumen winkt der Mann, der das sagt, hinter seinen Rücken. “Verschwinde”, meint er, “verzieh Dich”. Er ist an diesem Abend Chef im Babos-Dönerladen an der Alaunstraße, vielleicht sogar Babos-Boss Hüseyin Öztunc selbst. So genau lässt sich das nicht herausbekommen, denn die Mitarbeiter sind eine eingeschworene Gemeinschaft und Kritik mögen sie gar nicht.

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