Neustadt-Geflüster

Dresden Neustadt von Anton Launer

Archiv für die Kategorie „Kolumne“

Grüne Bunker mit Aquarienfenstern

Hochaus am Albertplatz

Hochaus am Albertplatz

Gestern hatte die Geschäftsführerin der DresdenBau und Projektierungs GmbH, Regine Töberich, zur Vorstellung der Pläne zur Sanierung des Hochhauses am Albertplatz eingeladen. Als ich kam, war der Raum im Dachgeschoss gut gefüllt und ein Beamer flimmerte Bilder an die Wand. Zu sehen war viel grün. Das kannte man schon aus den Zeitungsberichten vom Morgen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Werbegemeinschaft Neustadt stellte sich vor

Gestern Abend im Projekttheater, die Ränge sind voll mit Neustädter Händlern, Kneipenbesitzern und anderen Gewerbetreibenden. Sie sind gespannt, das kann man der Stimmung entnehmen. Die Werbegemeinschaft Neustadt hat zum 2. Unternehmerstammtisch geladen. In einigen Gesichtern sehe ich deutliche Fragen geschrieben und dann höre ich es auch schon murmeln: “Wieso denn der zweite, wann war denn der erste”. Auch mir ist die Werbegemeinschaft bisher noch nicht so sehr ins Auge gefallen, eingeladen hat mich Torsten Wiesener, ehemals Betreiber des Mona Lisa (da ist jetzt der Mondpalast drin) und nebenbei im Vorstand des Gewerbe- und Kulturverein Dresden Neustadt e.V., der vor allem dafür bekannt ist, dass es in der Neustadt im Advent immer so schön leuchtet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Uwe im FriseurLaden

FriseurLaden auf der Sebnitzer

FriseurLaden auf der Sebnitzer - Anklicken zum Vergrößern


Aufmerksame Leser des Blogs kennen wahrscheinlich meine Haarlänge. Nachdem ich mir Ende Dezember im Barber Shop nur zaghaft die Spitzen beschneiden ließ, nahmen die Zottel schon fast hippieske Züge an.

Um diesen Missstand zu beseitigen, schritt ich zum nächsten Friseurladen, der witzigerweise auch gleich FriseurLaden heißt und bitte schön nicht mit dem Friseurladen am Martin-Luther-Platz zu verwechseln ist. Denn erstens gibt es den FriseurLaden schon viel länger, mindestens 15 Jahre, meint zumindest der Herr der Schere und zweitens befindet sich das Lädchen auf der Sebnitzer Straße schräg gegenüber den ehemaligen Räumlichkeiten der Galerie Baer, die sich jetzt auf der Louisenstraße befindet. Diesen Beitrag weiterlesen »

Continental – neu, aber auch gut?

Neuer Stil: Grün - anklicken zum Vergrößern

Neuer Stil: Grün - anklicken zum Vergrößern

Was kamen nicht alles für Gerüchte in die Welt, da war von einer Großraumdisko oder einem Musikhaus die Rede. Schließlich hat das Continental doch seinen Namen behalten, wird nur von einem neuen Eigentümer betrieben. Innen ist es jetzt alles ganz schön grün und stylisch. Weg sind die gemütlichen Ledercouches, in denen man für Stunden versinken konnte. Jetzt wirkt alles viel schneller. Optimal also, um einen langen Arbeitstag mit einem kräftigen Frühstück zu beginnen. So wollte ich es tun. Doch was nützt die schnelle Optik, wenn es dennoch dauert. Geschlagene 35 Minuten benötigte das Küchenpersonal für die Zubereitung zweier Rühereier. Und das bei einem mäßig gefüllten Laden. Das ging früher schneller. Aber genug gemeckert, geschmeckt hat das Ei, auch der Espresso wurde in gewohnter Qualität serviert. Die eigentliche Überraschung befindet sich aber im Keller, denn aus der etwas muchtigen und dunklen Notdurftstelle wurde jetzt ein stylisches Designer-Klo, dass allein schon den Besuch rechtfertigt. In Zukunft also, einfach ein bisschen schneller brutzeln und das Conti kann mich als Stammgast zurück gewinnen.

Von Parken und Kosten

Kürzlich kam ich erst recht spät in die Neustadt und hatte auch noch lästigerweise das Automobil dabei. Da es bekanntermaßen an Freitagen ziemlich schwierig ist, einen Parkplatz in der Neustadt zu finden, kreiste auch reichlich Parksuchverkehr. Spontan kam mir eine Idee: Da gibt es doch das Parkhaus auf der Kamenzer. Im Sommer hatte ich schon einmal über das Parkleitsystem berichtet, dass die Besucher zu dem Parkhaus führen soll. Nun also der Selbstversuch. Die Preise überraschen. Ich kann mein Auto für eine ganze Nacht von 20 bis 6 Uhr für drei Euro abstellen. Wenn ich mir auf der Straße ein Plätzchen suche, gebe ich von 20 bis 24 Uhr auch zwei Euro aus. Dafür bleibt das Wägelchen hier zumindest ein bisschen warm. Ich drücke einen Knopf und Schranke und Rolltor öffnen sich. Drinnen dann die nächste Überraschung. Es stehen gerade mal drei Autos in der Tiefgarage, Platz ist hier auf dieser Ebene mindestens für 30. Wieder erinnere ich mich an den eben gesehenen Parksuchverkehr, mindestens fünf Autos kreuzten vorhin (ca. 22 Uhr) auf der Kamenzer Straße. Sind die zwei Euro mehr zu viel? Können die Parkplatzsucher keine Schilder lesen? Ist es Protesthaltung gegen den ungeliebten Bau?
Fragen über Fragen.

Im Barber Shop


Endlich hab ich es mal wieder geschafft. Seit meinem letzten Friseur-Bericht ist schon eine kleine Weile vergangen. In der Zwischenzeit bin ich gewissermaßen fremdgegangen und war bei einem Haarabschneider außerhalb der Neustadt. Aber zum Wesentlichen: Ein Freund hat mir den Corleone Barber Shop auf der Prießnitzstraße empfohlen und dazu gesagt, dass es sinnvoll wäre, telefonisch einen Termin zu vereinbaren. Am Telefon empfängt mich eine freundliche Stimme: Nun heute würde es halb vier noch passen. Das ist mir zu spät und ich frage schon nach einem Termin im nächsten Jahr, da lenkt sie ein: Na, wenn Sie morgen gleich um 12 Uhr kommen … Das passt mir. Diesen Beitrag weiterlesen »

Rauchen gefährdet die Gesundheit

Müde stapfe ich die Straße entlang. Meine schweren Stiefel knirschen im dreckigen Schneematsch. Jede gepflasterte Ausfahrt ist die Hölle. Wenn ich jetzt stürze und mir die Knochen breche, hab ich es wohl nicht besser verdient.
Der Abend war eine Katastrophe und doch so wunderbar. Sicher hatte ich das eine oder andere Bier zu viel – und morgen wird mein Kopf bis zum Bersten voller stichelnder Nadeln sein. Doch das ist es nicht. Nein. Es ist die Gewalt, die unbeherrschte, rücksichtslose Gewalt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Von alten Herren in der Scheune

Gestern Abend war ein richtiger Älternabend (so macht man das liebe Kathys) in der Scheune. Die Generation der Mitdreißiger und Ü40er kam aus ihren Eigenheimen und gemütlichen Stadtrandswohnungen angereist. Die meisten hatten sich ein fetziges schwarzes T-Shirt über die rundlichen Wölbungen in Hüfthöhe gezerrt, der eine oder andere hatte gar seine hohen Schnürstiefel mitgebracht. Diesen Beitrag weiterlesen »

Willi Weise – nur 53.000 Stimmen fehlten zum Sieg

Das wohl einzige Wahlplakat hängt mittlerweile schlaff im Wind, droht bald auf den Boden zu fallen. Irgendwie hat es nicht geklappt mit dem Durchmarsch von Volkmar Lukas Welke zum Direktsieg in unserem Wahlkreis. Er ist für das “Projekt Willi Weise” angetreten und Arnold Eugen Hugo Vaatz von der CDU knapp unterlegen. Um gute 53.000 Stimmen oder knapp 35 Prozent. Selbst die SPD hat mehr Stimmen bekommen als Welke. Weniger Zulauf hatte nur noch die MLPD:  Nämlich 436. Die kompletten Wahlkreisergebnisse gibt es hier. Diesen Beitrag weiterlesen »

Politpredigt statt Kunst – Die Leiden des Arnold Vaatz

Bundestagskandidaten haben es derzeit schwer. Sie vernachlässigen Frau und Hund, um das Wahlvolk aufzusuchen, damit es sie wählen möge. Doch irgendwie klappt das nicht immer, musste jetzt Arnold Vaatz, CDU-Kandidat für die Neustadt, erleben. Diesen Beitrag weiterlesen »

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