Flüchtlingsunterkunft an der Stauffenbergallee

Mit schwerem Gerät wird die Fläche neben dem Parkplatz von Bäumen und Sträuchern befreit.
Mit schwerem Gerät wird die Fläche neben dem Parkplatz von Bäumen und Sträuchern befreit.
Hinter der Landesdirektion Sachsen, an der Stauffenbergallee, haben in dieser Woche die Vorbereitung für die Errichtung der Flüchtlingsunterkunft begonnen. In einem Container-Dorf sollen hier bis zu 500 Flüchtlinge in einer Erstaufnahmeeinrichtung untergebracht werden.

Auch rund um die wilden Parkplatzflächen wird geräumt und gesäubert.
Auch rund um die wilden Parkplatzflächen wird geräumt und gesäubert.
In der vergangenen Woche haben die Dresdner Stadtwerke die nötigen Anschlüsse für Strom und Wasser gelegt. Seit gestern wird Platz geschaffen für die Wohn-Container. Das Container-Dorf befindet sich dann direkt zwischen der Landesdirektion, dem Parkplatz und der Kantine. Anfang 2016 sollen die Container bezugsfertig sein.
Vergangene Woche haben die Drewag die Anschlüsse für Strom und Wasser gelegt.
Vergangene Woche haben die Drewag die Anschlüsse für Strom und Wasser gelegt.

6 Kommentare zu “Flüchtlingsunterkunft an der Stauffenbergallee

  1. Die seit Tagen hergerichtete Fläche (Foto 1) liegt aber nicht zwischen Landesdirektion, Parkplatz und Kantine, sondern direkt zwischen Parkplatz und angrenzendem Wohngebiet. Wenn das Containerdorf dahin kommt, sind Konflikte mit den direkten Anwohnern nicht auszuschließen. Ein großes Problem sehe ich auch darin, dass die Gegend unmittelbar am Heiderand miserabel erschlossen ist und es abends stockfinster ist, was ein Unbehagen bei den Anwohnern, aber auch bei den Flüchtlingen erzeugen kann. Zudem ist die miserabel ausgebaute Wohngebietsstraße, an der das Containerdorf liegen würde, die Schleichzufahrt von jeweils ca. 200 Mitarbeitern der Landesdirektion, die da früh und nachmittags da über das Kopfsteinpflaster brettern.

  2. @gast: das Argument mit den direkten Anwohnern, die sich gestört fühlen könnten, ist nicht stichhaltig. Es kann doch nicht sein, daß man Flüchtlinge irgendwo in der Pampa unterbringt, wo sie keiner sieht.
    Ziel sollte es doch sein, möglichst viel Kontakt zwischen Bevölkerung und Flüchtlingen zu ermöglichen. Allerdings wäre es gut, die Anwohner mit in das Konzept einzubeziehen, um Konflikte abzumildern oder auszuschließen

  3. @jensi Jetzt lass doch mal die Kirche im Dorf! =)

    Aber zum Thema: schwache Leistung der Landesregierung das Containerdorf nicht im Herbst fertig zu bekommen!

  4. @jensi Ganz ohne Ironie: Ein Neubau ist unnötig! Mein Vorschlag wäre, wenn es denn sein müsste, wir machen einfach einen Teil der Garnisonskirche zu einer Moschee. (Quasi eine Art von Superökumene) ;)

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