Keine Königinnen mehr

Queens: Geschlossen
Queens: Geschlossen
Seit Jahresbeginn hat das Queens auf der Görlitzer Straße geschlossen. Wie aus gewöhnlich gut informierten Kreisen berichtet wurde, hat der Vermieter den Vertrag nicht verlängert.

Bereits im Herbst 2010 waren Gerüchte über den Verkauf der Gay-Bar aufgekommen. Der Inhaber des Boys (Alaunstraße) hatte Interesse angemeldet. Aus dem Verkauf wurde nichts, da der Vermieter seine Zustimmung verweigerte. Nun ist der Vertrag ausgelaufen und es wird geflüstert, dass Wolle Förster Interesse angemeldet haben soll. Der hatte auf der Bautzner Straße schon einmal eine Kneipe mit dem einladenden Namen „Knast“.

43 Kommentare zu “Keine Königinnen mehr

  1. eine weitere perle der neustadt ist geschichte – traurig ist das. die gründe dafür sind noch viel trauriger – profitmache und gentrifizierung wohin das auge reicht in der neustadt -.-

  2. Kaum will mal jemand den Pinsel schwingen und was renovieren, wird gleich „Gentrifizierung“ geschrien! Das sind dann meistens die, die mit dem MacBook im Café hocken und and der Latte schlürfen. ;-)

  3. @a.:
    sehr witzig…ich habe weder einen mac noch ’schlürfe‘ ich an einer latte…schau dir nur nur mal die bauten hinter dem alaunpark an, oder auch der mist der in meinem ehemaligen hinterhof auf der martin-luther-straße gebaut wird…wie nennst du das denn?

  4. @maria: ich befürchte, die bewohner der „sauerkrautfabrik“ werden keine große freude am neuen zuhause haben, da ja die 33 gegenüber ist und in zukunft sicher der ein oder andere farbbeutel fliegen wird, ganz zu schweigen vom lärm zur momtaglichen volksküche. viel spaß!

  5. @ a.: Natürlich haben wir eine Gentrifizierung (light) in der Neustadt – musst Dir nur mal die Mietpreisentwicklung der letzten 10 Jahre vor Augen führen (damals gefühlter Durchschnittspreis 8-9 DM, heute 6 Euro).
    Was mir viel übler aufstößt als die gestiegenen Preise, sind die zugezogenen NIMBY’s (not in my backyard). Da genießte grad das Konzert oder die Feier und dann kommt 10 nach 10 die Polizei, weil es irgendwelchen Leute zu laut ist. Warum können die denn nicht einfach akzeptieren, das es in der Neustadt am WE einfach mal nich so leise wie in sagen wir mal Kleinzschachwitz ist. Dann zieht doch weg und lasst uns hier die Kultur machen.

  6. Jetzt wo ich es nochmal gelesen habe, bin ich mir der Doppeldeutigkeit auch bewusst.
    Aber im Ernst! Diese Grundstücke sind allesamt Privatgrundstücke, mit denen die Besitzer anstellen können was sie wollen. Ich find das garnicht so schlecht. Vorher war das ja meines Wissens nach auch nur eine Hundetoilette.

    Zu den Montags-„Happenings“(die heißen wirklich so, wie ich mal von einer freundlichen Person aufgeklärt wurde) kann ich nur soviel sagen. Als ich eines Montagabends im September mit dem Auto durchwollte, wurde mir unmißverständlich mitgeteilt das da jetzt ein durchkommen nicht möglich sei, weil die Straße „besetzt“ ist. Ich solle auch nicht auf die Idee kommen die Polizei zu Hilfe rufen, da mein Auto ansonsten in Flammen aufgehen würde, wenn ich dann einen Parkplatz gefunden hätte. Taxis würden wohl durchgelassen, weil die die Polizei rufen und während der Fahrt so schlecht anzuzünden seien. Meine Intervention in die Richung „Ich war ja auch mal jünger(und hab vielleicht auch mal Blödsinn angestellt(aber nicht so einen Scheiss))“ wurde mit Schulterzucken quittiert. Jetzt mal ehrlich. Wie kann man sich das Leben so schwer machen? Irgendwann steht dann wirklich die Polizei da. Die „Vertriebenen“ werden sich mit fliegenden Bierflaschen bedanken und am Ende hat die Lutherstraße auch so schicke Kameras wie die Alaunstraße. So! Jetzt bin ich das auch mal los geworden.

  7. @a: es ist sowieso interessant, was da zum teil für leute zur speisung gehen. viele von denen sehen nicht so aus, als ob sie darauf angewiesen werden. viele blonde mädchen in w*lfskin-jacken und iphone in der hand. entweder scheint es gerade hip zu sein, montag nacht singend, schreiend und bierflaschen werfend auf der straße zu verbringen oder besagte girlies wollen sozial gutes tun und die „33“ unterstützen. gegen letzteres ist natürlich nichts einzuwenden.
    die ignoranz gegenüber passierenden fahrzeugen kann ich allerdings nicht nachvollziehen. da ich das geschehen aus unmittelbarer nähe beobachten kann, kommt es mir so vor, als ob die leute dort ganz bewusst streit suchen und den teils auch bekommen. bis zehn hat sicher auch von den anwohnern keiner etwas gegen das treiben auf der straße, aber wenn es gerne auch bis vier oder fünf geht, hört der spaß dann auf. das ist keine kultur, sondern provokation und bierseelige aggression.
    viele sind deshalb schon aus den noch bezahlbaren wohnungen auf der lutherstraße ausgezogen und die sauerkrautis werden sich das alles sicher nicht ohne weiters gefallen lassen. auch meine schmerzgrenze ist irgendwann erreicht, wenn ich durch das geschrei und gestreite nicht zum schlafen komme.
    wenn die leute es auf ein rencontre mit der staatsmacht anlegen, so werden sie nächsten sommer sicher dazu kommen. ich hoffe nur, es artet nicht mehr so aus, wie in den 90’ern/2000ern, als vor der „33“ gerne mal barrikaden brannten, was auch im sinne der bewohner der „33“ sein dürfte, da sie ja einen kauf des hauses anstreben und gelder sammeln. wir werden sehen…

  8. mensch soviele neustädter….nun,ich schließe mich einiger meinungen gern an….aber wenn leute meinen die kultur,das leben der neustadt zu kennen und hier solch einen mist von sich geben,lach ich mich kaputt…mensch zieht doch einfach wieder dahin,wo ihr hergekommen seit.ihr werdet es nie leben können,was die neustadt ausmacht.es reicht nicht einfach nicht 8 euro fürn qm zu zahlen zu können.dieser kleine impuls,von toleranz fehlt euch einfach.nur mal von einen richtigen neustädter…an die zugezogenen…

  9. also ich kann dazu nur so viel sagen:

    ich habe selbst bis november auf der martin-luther-str 18 gewohnt, direkt ggü vom bottom’s up und der ’33‘ und mein schlafzimmerfenster ging zur straße raus – nicht einziges mal habe ich mich gestört gefühlt! und ich bin auch nicht taub. klar, diese ‚absperrung‘ der straße anfang der woche sind natürlich nicht besonders toll für die autofahrer (mich einberechnet), aber es ist halt einfach die neustadt, sowas gehört dazu! die ‚alternativen‘ aktionen (egal von wem), die brn, die kneipen, die bunte vielfalt an menschen die hier lebt, usw usw usw – das alles sind für mich dinge mit denen jemand, der in die neustadt ziehen will, rechnen muss.
    und zur sauerkrautfabrik: meiner meinung nach, hätte man viel schönere sachen aus der sauerkrautfabrik machen können als supermoderne eigentumswohnung im wert von zig hundertausend euro. aber das ist ein leidiges diskussionsthema…und ich finde/fand den baulärm und den baudreck von der sauerkrautfabrik störender als jede sitzblockade, wg-party oder brn-musik!

  10. Also irgendwie ist das eigentliche Thema ganz abhanden gekommen….das Queens sollte jemand übernehmen, der sich damit verbunden fühlt und vor allem weitermacht…..das Wünsche ich der Kneipe…..und eine Perle war das Queens ja nun gerade nicht ….jedenfalls nicht von innen….herunter gewirtschaftet bis zum Umfallen…..vielleicht hätte der letzte Betreiber es einfach nicht soweit kommen lassen sollen. …Ansonsten war es eine tolle Kult-Kneipe.

  11. Über die Ästhetik moderner Architektur kann man sicherlich streiten. Ob Bausünde oder nicht, liegt im Auge des Betrachters, und wenn es auch nur der Architekt ist, der sich damit ausdrücken will.
    Was diese leidige Diskussion angeht: „Mit dem muss man schon rechnen, wenn man in die Neustadt zieht.“ nur soviel. Der Grundgedanke von alternative Lebensweisen ist meiner Meinung nach auch die gegenseitige Rücksichtnahme und die Toleranz gegenüber seinen Mitmenschen. Was in unserer Welt sowieso zu kurz kommt. Nennt mich spießig aber das hat nichts mit der Neustadt zutun. Diese ignoranten Rotzer sind nur auf Provokation aus. Wenn ich an dem Abend den Rückwärtsgang eingelegt habe, dann nur deswegen, um Schäden zu vermeiden. Am Auto und an den Leuten die auf der Straße saßen. Der klügere.. u.s.w.! Vielleicht können wir hier ja mal bewegen, wenn einfach mal alle überlegen!

  12. ,,,,,Thema verfehlt,,,,es geht um’s Queeni ,,,,,mmh , stelle es mir gerade bildlich vor,,,,,links Mac und rechts Latte:))……

  13. @maria: die BRN ist ganz klar außen vor.
    hmmm, gegenüber des bottom’s ist aber keiner ausgezogen, oder bist du von unter’m dach? egal…
    wenn du aber z.b. in dem haus direkt gegenüber der „33“ wohnen würdest – gute nacht!
    in der neustadt hatte „alternativ sein“ aber auch immer etwas mit „tol(l)eranz“ zu tun und nicht damit, unsinnig unfrieden stiften zu wollen.
    egal, zurück zum QUEENS und latten und pinseln! ;)

  14. MUAHAHA….
    eure denkstrukturen sind echt witzig…
    ein iphone in der einen und ne bierflasche zum werfen in der anderen hand- da brechen doch muster auf…(aber jetzt bloß nicht das falsche werfen)
    @someone else:es handelt sich hier am montag nicht um eine eine speisung der armen, sondern um ein zusammentreffen von menschen, die bock auf einander haben. und ich denke schon die tatsache, dass hier nicht klassifiziert wird in haarfarbe, klamotten oder verwendeter kommunikationstechnik sollte dir doch schon beweis genug sein für deine so propagierte „toleranz“ (alle klamottenlabels kommen hier trotzdem nicht rein…) und hast du dich mal gefragt, warum die wohnungen „hier“ noch bezahlbar sind? so wie die wohnungen an der ecke luisenstr./görlitzer? und aus reinem interesse: wann brannten denn hier auf der straße barris? hab ich das verschlafen? ;) desweiteren… wir sammeln kein geld, das haus gehört uns doch schon lange..
    zum thema lärm: die straße hat durch ihre bebauung eine akustische funktion ähnlich eines flüsterbogens, sprich, auch „normale“ gespräche in 20 m entfernung oder an irgendwelchen fenstern geführt, versteht mensch noch wort für wort. bei 20 leuten die vllt auch mal lachen ist das dann natürlich nicht mehr wie auf dem lande…
    @a: ..“happenings“…wusste ich noch gar nicht…:D
    noch fragen?

  15. Hey, jetzt wurde der Dialog ja noch überraschend spaßig! :-D

    Aber Mannomann: Was ich hier vermisse, sind bedauernde Reaktionen der Queens-Gänger.

    Ich selbst war nie drin, bin aber oft ganz in der Nähe versackt…

  16. nur mal so nebenbei: ich hab görlitzer/louisenstraße gewohnt und die miete dort war keines falls niedrig, nur weils da abends doch mal lauter geworden ist ;) aber ich bin auch der meinung, wer in die neustadt zieht sollte wissen worauf er sich einlässt…wer es ruhig mag, sollte aufs land ziehen! aber da würde sicher auch das muhen der kühe stören…wer weiß…

  17. @33: dann erkläre mir doch bitte, warum die wohnungen noch bezahlbar(nicht billig!)sind. weil es montags so schön laut ist, nachts knaller und bierflaschen fliegen oder weil regelmäßig die fassaden „verschönert“ werden? da muss ich jetzt wohl noch dafür dankbar sein..? was meinst du denn, warum die erdgeschosswohnung gegenüber jetzt leersteht, hm? schon mal nach dem „happening“ auf die straße geguckt und in hauseingänge gerochen?

    ich will hier nicht den anschein von spießigkeit erwecken, aber auch meine toleranz hat grenzen und es gibt noch andere anwohner, die vielleicht nicht bis früh um fünf wachbleiben können oder wollen. ich wäre euch und euern besuchern also sehr dankbar, wenn ihr zumindest den geräuschpegel ab 10 oder 11 ein wenig runterschraubt, streitereien in innenräume verlegt und vielleicht auch toleranter gegenüber den autofahrern werdet.

    okay, dann habe ich das anliegen der volksküche wohl falsch verstanden. sorry!
    du scheinst tatsächlich geschlafen zu haben, als es vor der „33“ heiß herging. ich habe damals auf der prießnitzstraße gewohnt und den feuerschein dort gesehen und die polizeisirenen gehört. frag mal basti, falls ihr noch kontakt habt.

    ebenfalls unbekannt war mir, dass ihr das haus kaufen konntet. glückwunsch dazu. ich hatte die informationen von hier: http://www.addn.me/news/betreff-martin-luther-str-33/ und da von kauf bzw. verkauf an dieser stelle keine weiteren angaben zu finden sind, dachte ich ihr sammelt noch.

    wie gesagt, ich habe nichts gegen das „happening“ an sich, aber das ausufern desselben bis in die frühen morgenstunden, kann ich nicht tolerieren und das ist sicher auch nachvollziehbar, neustadt hin, neustadt her. auch hier sollten doch gewisse regeln der mitmenschlichkeit gelten, damit es hier so bunt bleiben kann, wie es ist. ich wohne ganz bewusst hier und weiß auch, dass die neustadt nicht um 19.oo die bürgersteige hochklappt.

  18. @someone else…. dafür is metze aber absolut original und weiss wie man hier zu leben hat… an feuer in der lutherstr kann ich mich auch noch erinnern aber nur gaaanz dunkel ende 90er??? aber das gehört ja dazu wenn man hier so richtig alternativ leben will

  19. @christoph: brauche mal eine einweisung von metze, da ich es scheinbar trotz über 30 jahren lebens hier noch nicht hinbekommen habe, ein anständiger neustädt(l)er zu sein.
    ja, irgendwann in der drehe muss das mit den feuern gewesen sein. schön, dass ich nicht der einzige bin, der sich daran erinnert. genau, laut und drecksch muss es sein, das alternative leben!

  20. @someone else: der grund, warum ich etwas pissig reagiere ist der, das du und auch andere solche themen immer so schön verallgemeinert, bzw ereignisse aus dem zusammenhang reißt. wenn die brennenden barris zu bastis zeit waren, dann ist das über 15 jahre her, also zu einer zeit, als in der neustadt ganz andere themen aktuell waren (häuserbesetzungen, nazis…) auch die partys damals waren anders, da is der montag heutzutage ein kindergeburtstag dagegen…;) ich weiß, dass auch bei uns ein gewisser prozentsatz an leuten verkehrt, die ich, gelinde ausgedrückt, als idioten bezeichnen würde, bzw die ihre alkoholgrenze nicht kennen. das hat auch schon häufiger zu rausschmissen und hausverboten geführt, nur leider gehen die leute nicht leise.. nur zu behaupten, dass das jede woche so ist, geht schon voll an der realität vorbei, vorallem, was bierflaschenwürfe (die, die scheppern, fallen auch eher runter und werden nicht geworfen) und böller betrifft. das kann mensch wohl eher in einer gewissen regelmäßigkeit nach dynamospielen erleben..
    an den meisten abenden, ich denke, du meinst vor allem die im sommer, sitzen halt 20-30 leute auf der straße bzw fußweg und treppe und unterhalten sich, lachen, stoßen an, rufen sich was zu… was mensch halt so tut, wenn mensch gesellig beieinander ist. was an anderen ecken der neustadt besonders am wochenende und vor allem in städten außerhalb deutschlands völlige normalität ist. und warum wird lärm(belästigung) hier unterschiedlich bewertet? wochenende/woche, die straße/jene ecke, früh um 7/nachts um 2… mehrheit?…hmm..die wählt auch cdu… das muss auch anders gehen. allerdings ist um 10, um 11 definitiv kein kompromiss, da sind ja die biergärten länger auf..
    also ich kann fast immer auch bei offenem fenster schlafen (unsere fenster gehen alle zur staße raus) und auch bei den anderen hier, die früh raus müssen, ist das nie ein problem und das ganz ohne ohropax und schlaffördernden substanzen…
    und noch was kleines zu den autofahrern…(find ich ja immer sehr lustig) die straßen gehören euch doch nicht! wie siehts aus mit baustellen/ lampionumzügen/ sperrungen/ demos/ spielenden kindern/ lkw, die be-/entladen? und doofe sprüche bekommen meistens nur die honks, die versuchen sich mit ihrer erhabenen ps-stärke duchzuschieben..

  21. Na dann, wenn es keine Königinnen mehr gibt, lasst uns mit der 33 feiern und nicht etwa provozieren von a bis someone else …

  22. @33: das mit den barrikaden hatte ich doch anders gemeint. ich wollte eben nur sagen, dass sich z.b. die zukünftigen mieter der sauerkrautfabrik (teure wohnungen) sicher nicht damit zufrieden geben werden, die zustände in irgendwelchen foren zu bemängeln, sondern sicher auch die bullerei rufen werden und da wäre es schön, wenn es nicht wieder zu sowas kommt.
    dass die partys zur barrikaden-zeit anders waren weiß ich, denn ich habe bei euch iim keller meinen ersten öffentlichen auftritt als dj, umringt von irgendwelchen schrägen engländern, mehr oder weniger gut absolviert. :) war aber schön!

    ich weiß ja, dass es auch montage gibt die harmonisch und leise verlaufen und um die geht es ja auch nicht, falls ich verallgemeinernd klang. es geht eher um die, die dann mit lautstarken streitereien u.ä. enden und da bin ich nicht der einzige, den das stört. es geht öfter mal ein fenster auf und jemande beschwert sich.

    die von dir genannten ps-honks würde ich dann aber lieber durchlassen, als sie ganz bewusst zu provozieren. das bringt doch nichts und ist zudem ziemlich infantil.
    rein stadtplanerisch sind die straßen natürlich für die fahrzeuge da, wozu gibt es sonst fußwege? lampionumzüge und ähnliches sind ja keine regelmäßigen und stunden dauernden besetzungen, wie im falle der „happenings“. also so einfach ist das alles nicht.

    wie gesagt, ich gönne euch von herzen das zusammensein, doch würde ich mich über ein wenig mehr toleranz und mitmenschlichkeit freuen und die autofahrer, sofern sie keine direkten anwohner sind, können ja in zukunft andere wege nutzen, um sich irgendelchen stress zu ersparen und euch die straße zu lassen.

  23. aus rein privatem interesse würde ich nur noch gerne wissen ab wann man der zu der gruppe der ps-honks zählt… verweigert ihr durchfahrt nur nach den angaben im fahrzeugschein oder eher nach augenmaß?

  24. Hey Leute, jeder, der hier schreibt, er sei zwar kein Spießer, aber … ein bisschen Ordnung, ein schöner Parkplatz usw. sollten schon sein, setzt sich bitte in die Ecke und schämt sich. Die Formulierung „ich bin ja nicht…, aber…“ ist immer extrem verräterisch. Hätte nicht gedacht, dass sie in der Neustadt so oft fällt.

  25. @wolfgang: es geht einzig und allein um rücksichtnahme und was daran spießig sein soll, verstehe ich nicht. ich verlange keine gepflegten vorgärten, saubere wände und ganztägige ruhe, nur ein wenig toleranz von beiden seiten. buntes leben und kreativität kann nur funktionieren, wenn einer den anderen achtet und seine freiheit soweit genießt, dass die eines anderen nicht eingeschränkt wird.
    muss ich denn, als sich hier daheim fühlendes mitglied einer sozialen gemeinschaft, alles dulden? das hat mit der toleranz, die die neustadt ausgemacht hat und zu großen teilen noch ausmacht, nichts zu tun. „leben und leben lassen“, das macht das viertel aus und daran halte ich mich und es wäre schön, wenn alle anderen das auch beherzigen könnten.

  26. @someone else: dein letzter kommentar war sehr schön! aber ich muss auch wirklich sagen, dass ich mich noch nie gestört gefühlt habe durch die ’33‘-leute…egal ob sommer oder winter, fenster zu oder fenster offen. auch wurde ich nie angepöbelt oder sonst irgendwas. und es würde mich interessieren, wo da tassen draußen stehen, das sind höchstens aschenbecher, die ursprünglich als teelichter benutzt werden sollten ^^ bist du der gegenüber? :D

  27. @maria: danke! :)
    angepöbelt wurde ich auch nicht. was mich ab und zu gestört hat, sind wie schon gesagt die lautstarken streiterein und das rumgeschreie bis in die morgenstunden.
    die aschenbecher stehen auf dem fensterbrett, scheinen die nachmieter aber nicht zu stören. hab’s nu gesehen von fast gegenüber. ;)

  28. entsetzlich was man hier lesen muss, es geht eigentlich ums Queens und einige schreiben hier völlig unpassende Kommentare dazu! Es ist sehr schade, dass das Queens geschlossen wurde. Wo hat man denn bitte die Möglichkeit, nach Party noch so ausgelassen und ungestört bis zum bitteren Ende zu feiern, ohne dabei blöd angeschaut zu werden?

    PS. An die verständnislosen und untoleranten Queensbesucher: Ihr müsst nicht ins Queens gehen bzw hättet nie kommen sollen, wenn ihr mit Homosexuellen Probleme habt – Also einfach Klappe halten oder Fern bleiben.

    Zum Schluss möchte ich noch alle meine Fans Grüßen

    DGA

  29. hier hat sich keiner übers Queens beschwert und über Probleme mit Homosexuellen konnte ich hier auch nix finden… ganz tiiiiief durchatmen!

  30. ja, sorry. die sache hat sich etwas verselbstständigt.
    ich finde es auch schade, dass so eine neustädter institution schließt, auch wenn ich kein aktiver besucher war. gegenüber soll ja nun eine „alternative“ entstehen und ich hoffe, sie wird ein gültiges äquivalent für euch. ich drücke die daumen!

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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